Wie fühlen sich Angehörige von Borderlinern?

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1 Antwort

Hallo Mimamo1,

da möchte ich Dir gerne nach 4 Jahren Beziehung,2 furchtbaren nicht vorhersehbaren Trennungen, gepaart mit unvorstellbaren Lügen über meine Person, Promiskuität, explosiver Wut und Rage, Verleumdungen antworten. Ich fühle mich verarscht, sehr ausgenutzt und ja...missbraucht. Ich erkannte erst vor einem Jahr, dass meine Borderlinerin so tiefgreifend gestört war, sie narzisstische, histrionische und noch 3 weitere Komplementärbegleitungen ihrer Störung hat.Ich bin immer noch in Therapie!Ich habe sie geliebt und alles gegeben,Liebe, Fürsorge, materielle Unterstützung. Denn sie war das arme Opfer, unschuldige Mädchenaugen...hör auf,das ganze Programm.Eine lange Geschichte!Ich habe geliebt und jetzt bin ich in Therapie, weil ich meine Anteile aufarbeiten muss... ich muss und will das auch,aber ehrlich, ich habe einfach nur tief geliebt und das wurde.mir so zurück gespiegelt, dass ich keine Auffälligkeiten feststellen konnte. Sie war für mich ein völlig normaler Mensch, bis ich nach 17 Monaten zum ersten mal die hässliche Fratze sah.Sie befand sich 3 Monate in einem psychotischen Schub voller Hass, Zorn, Pseudologie, Drama. ..Sie hat mich brutal gehasst. ..und gleichzeitig in 6 Wochen mit 4 Männern betrogen..Ich wusste damals nicht, was hier eigentlich passiert ist und krank war von mir, dass ich nach 3 Monaten und ein paar wenigen Reuebekundungen uns eine Chance gegeben habe..und was passierte, erneut nach 17 Monaten dasselbe,alle alten Kontakte aktiviert und bei einem jetzt hängengeblieben...und der hat noch 2 kleine Kinder, wobei sie keine mag..Sie hat den Ärmsten so eingelullt, gleichzeitig schreibt sie mir Briefe, in denen sie provoziert.Ich habe 0 Kontakt, antworte auf nichts und trotzdem schreibt sie.Ich gebe ihr seit der Trennung kein Futter. .Also ich fühle mich leer, bin wütend und immer noch dabei, meine Liebe zu ihr zu "abzutöten"..Es stimmt leider, dass man als Angehöriger einen noch nie so zuvor extremen Schmerz empfindet, mir ging es jedenfalls so.Nach einem Jahr Trennung bin ich ruhiger geworden, akzeptiere den Zustand und gelange Stück für Stück ins Leben zurück. Aber ich weiß, dass ich ein "Brandzeichen"behalten werde. Ich bin 49 Jahre und werde nie mehr unbefangen mich auf Verabredungen einlassen bzw.die Kennenlerngespräche werden andere sein...ich bin noch heute sehr wütend, auch auf mich,dass ich das Muster nicht gleich erkannt habe.auch das wird nachlassen.Die Verarbeitung der Trennung von einer Borderlinerin ist ein langer schmerzhafter Weg.

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