Wie fühlen sich adoptierte Kinder, wenn sie später erfahren, dass die Eltern nicht ihre leiblichen sind?

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5 Antworten

bei dem Typ aus der Parallelklasse wurde ein großer Fehler gemacht.

Jugendämter und Psychologen empfehlen nämlich, eine Adoption nicht zu verheimlichen, sondern ein Kind so früh wie möglich über seine Herkunft aufzuklären. Ein guter Ansatz ist beispielsweise, wenn das Kind fragt, wo die Babys herkommen. Dann kann man ihm erklären, daß es aus dem Bauch EINER Mutter kommt - aber nicht aus dem Bauch der eigenen Mutter. Es gibt da auch Ausdrücke wie "Bauchmutter" und "Herzmutter".

Eine Adoption zu verschweigen klappt nie. Früher oder später verplappert sich jemand, oder das Kind findet vielleicht alte Dokumente über die Adoption. Das wäre dann ein großer Vertrauensbruch und eine Identitätskrise. Besonders mitten in der Pubertät, wo Teenager eh ein Gefühlschaos durchmachen, dank der Hormone wäre es ein Riesenschock, so was zu erfahren.

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Dies sind rein emotionale Sachen, und daher geht jeder anders damit um, gleichwohl es sicherlich eine Tendenz gibt, nachder man sagen kann: so und soviel der Kinder verspüren Wut, so und so viel Kinder erleiden einen Schock. Du weisst selber, dass du in vielen emotionalen Situationen, die dich selber betreffen anders umgehst, als z.Bsp deine Freundin oder deine Geschwister.

Wenn du meinst: er ist zurückhaltender und lässt niemanden mehr an sich heran - und er ist es erst seit diesem einem Jahr, deutet natürlich viel auf einen Zusammennhang hin. Das was er dann braucht ist Zeit und Menschen, die ihm sagen: hei, nicht so schlimm das Ganze, du bist adoptiert, deine jetzigen Eltern lieben dich ohne Ende und er muss wissen, er ist nicht der Einzige auf der Welt, dem das passiert.

Es gibt Dinge, da muss einer mehr oder weniger alleine durch- jeder auf seine Weise. Wenn er sich abkapselt, sprich ihn an auf gemeinsame Unternehmungen, die ihr machen könnt. Ablenkung tut gut, und Gespräche kommen dann von ganz alleine.

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Generell ist das schwierig zu sagen. Einige nehmen das besser auf als andere und können es auch dementsprechend besser verarbeiten. Ich bin selber kein Adoptivkind, jedoch wird bei jedem Kind welches so etwas erfährt Schock eine Reaktion sein.

Versuche einfach für ihn da zu sein, damit er merkt er ist nicht alleine. Sei für ihn da, viel mehr möchte er glaube ich auch gar nicht.

Cheers

AngelOfPeace

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das kommt wohl auf den menschen an. ist er ein in sich gefestigter mensch mit gesundem selbstbewusstsein, wird ihn sowas nicht umhauen. weicheier werden es eher schwer haben, solch eine nachricht zu verdauen.

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Tut mir leid aber das ist echt eine blöde Frage wie sich ein Adoptivkind fühlt!!!
Natürlich Wut, traurig und enttäuscht,
Du weist ja gar nicht wie sich das an fühlt wen man erfährt das die eigenen Eltern dich nicht behalten wollen weist du es??? Nein Dan stell nicht so fragen!!!

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Kommentar von PdB2020
29.06.2017, 10:26

Ich hatte gehofft, Antworten von anderen adoptierten Mitgliedern zu bekommen, um die Gefühlswelt nachvollziehen zu können.

Nun zu dir und treffender kann man es nicht sagen: Es gibt keine blöden Fragen, sondern blöde Antworten. 

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Kommentar von AirplaneLoL
29.06.2017, 12:43

Ach komm las stecken hast ja eh keine Ahnung wen man adoptiert wurde!

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Kommentar von Saturnknight
30.06.2017, 20:04

Du weist ja gar nicht wie sich das an fühlt wen man erfährt das die eigenen Eltern dich nicht behalten wollen weist du es???

Rein theoretisch könnte es auch ein Waisenkind sein. Mutter verstorben, Vater nicht bekannt.

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