Wie frittiere ich etwas ohne Fritteuse?

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Das funktioniert schon, aber bei einer Fritteuse wird die Temperatur von einem Thermostaten geregelt. Auf dem Herd ist die Temperatur schwer einzuschätzen.

Ich empfehle dir die Verwendung eines Kochthermometers, die gibt's bis 250°C. Denn wenn das Öl überhitzt ist, wird´s brandgefährlich.

Es gibt noch ein paar andere Tricks: Z. B. einen (trockenen) Holz-Kochlöffelstiel oder Schaschlikspieß ins Öl halten. Wenn er ganz leicht brodelt, hat das Öl die richtige Temperatur.

Wenn das Öl stechend riecht, ist es kurz davor zu qualmen. - Dann war es schon zu heiß und sollte nicht mehr verwendet werden.

Frittierfett/Öl niemals in den Abfluss kippen, sondern abkühlen lassen und in der Biotonne oder Restmüll entsorgen. Das ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Evtl. bei der Stadtverwaltung fragen.

In einem Topf auf dem Herd zu fritieren ist das ursprüngliche. Eine Friteuse ist für Leute die so häufig fritieren, dass ein spezielles Gerät lohnt und es komfortabler macht.

Wieviel Öl/Fett du brauchst und wie groß der Topf/die Pfanne sein muss hängt vom Bratgut ab. Im Prinzip ist die Menge des Öls im Verhältnis zum Bratgut immer groß. Deshalb kühlt das Öl nicht so stark ab, wenn etwas kaltes reingelegt wird. Das Bratgut wird schnell bei hoher Temperatur gar.

Die von den anderen genannten Vorsichtsmaßnahmen gelten Topf und Friteuse.

Mit der nötigen Vorsicht geht das auch, aber Achtung: etwas zum Abdecken bereithalten, falls der Topf Feuer fängt, dann sofort abdecken und auf KEINEN FALL mit Wasser löschen wollen, das gäbe eine Katastrophe

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