Wie Frage ich mein Chef nach ein auto?

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5 Antworten

In meiner Lehrzeit 1963 - 1966 waren die Autos sehr knapp und die Verbindung zur Berufsschule ein Caos. Ich war schon nach kurzer Zeit (noch in der Lehre) in die Buchhaltung eingesetzt. Der Buchalter musste von gleich auf sofort zum Bund und ich bekam den Posten.

Natürlich ging bei mir  nicht so schnell von der Hand aber das hin und Herkommen war am Schlimmsten. Zunächst hatte ein 45 er Moped.

Es bat mich dann schnellstens den Kl 3 zu machen. Er würde mir für die Fahrstunden frei geben und ich bin dann zu Fahrschule mit moped.

Dafür musste ich denn auch sehen das die Arbeit fertig wurde.

Ich hab in cl. Fahrprüfung für Kl.1+3 275,--DM bezahlt. Er hat mir 200 DM in die Hand gedrückt und gesagt,

Du hast ja´jetzt einen Führerschein tank den Wagen voll ist ein Diesel 230

also Diesel und kein Benzin.

Fahr auf den Hof an die Zapfsäule hatte noch nie einen Daimler gefahren. Die Mitarbeiter wie ein Ameisenhaufen um mich herum und fragten was willst du, Tanken wie geht das. Mir wurde ´gezeigt wies geht. und bin auf den"Parkplatz" gefahren. Wie lange musst du heute noch arbeiten. Ja xy bin ich fertig. Ich geht denn schon mal runter das dein Moped eingeschlossen wird,

Ich war mir beim besten Willen nicht bewusst was er vorhatte.

Er hat auch bis zum Schluss im Büro gesessen, bin zu hin und hab gesagt, so ich bin soweit was soll denn jetzt werden. Ja komm mit runter auf dem Unteren Flur warf er mir sein Schlüsselbund rüber, und sagte, so jetzt bring mich nach Hause. Du kannst den Wagen den mitnehmen, nach Haus sei morgen früh um xy bei mir. Kannst ruhig Fahren am Bund ist der Schlüssel fürs Tor und Tanksäule.

Meine Eltern und Geschwister zu Hause kannten den -wagen, und meinten

was passiert wäre. Die hatten noch gar nicht mitgekriegt,  dass  ich den Führerschein hatte.

Nee ich heute Fahrprüfung gemacht und der  Chef hat mir den Wagen zum Üben und Probefahren mitgegeben.

Da hab ich gesagt steigt ein, wir fahren hin und ihr könnt ihn fragen.

Also wir hin mein ´Vater  Mutter und meine 2 -Schwestern zu ihm ins Haus.

Die kamen zurück und sagten, seine -Frau hätte wohl den Wagen gehört aber er hätte gesagt er wolle noch zu seiner "Fischerhütte".

Meine Eltern fragten ob wüste wo die sei, ja steigt man ein. Ich bin Hingefahren- Er hatte uns schon von weitem gesehen und sagte na Junge was sagten deine Eltern und deine Schwestern.

Wir in die Fischerhütte, weine Eltern wussten am anderen morgen nicht wie sie nach Haus gekommen waren.

Ich hab den noch am andern morgen getankt und anschließend den Chef gefragt ich XY ltr. getankt was kostet das. Wieso hast du nicht auf den´m Hof getankt war der Tank leer. Ja aber, nichts aber, morgen ist Samstag und wenn die Umsatzsteuerklärung fertig ist sag mir Bescheid das du mich wieder nach Hause bringst kannst das Auto bis Montagmorgen behalten.

Zur Schule Lehrgänge usw. ich kriegte das Auto immer mit.

Die Mietschüler und Mitarbeiter waren schon sehr neidisch.

Aber auch sehr schön. Heute wäre sowas überhaupt nicht mehr möglich gewesen. Aber es war auch eine schöne Zeit als 18 Jähriger 1966 in einem Benz 230 mit Vollausstattung zu fahren.  Das war ein rotes in DB rot. Sind noch heute die meisten Fahrzeuge der Firma.

So schönen Gruß aus dem Oldenburger Münsterland und Gute Nacht

Bley 1914

Warum sollte dir dein Chef ohne Grund ein Auto geben?

Wenn du trotzdem danach fragen willst: Versuche dein Glück unter Verwendung des Akkusativs.

Für Spass und Kindergarten gibt es kein Auto und wen da 1000 Stück rum stehen .

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