Wie fotografiere ich im Wald mit meinee Spiegelreflexkamera?

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7 Antworten

Im Wald fotografiert man Menschen und Tiere besser gar nicht, zumindest wenn man keine Ahnung davon hat.

www.fotolehrgang.de ist immer einen Besuch wert.

Ansonsten kann ich dir empfehlen:

achte auf das Licht,

nimm ein Stativ, wenn das Motiv es zulaesst.

Mache dich bei Sonnenstrahlen mit der Belichtungsmessung, insbesondere der Spotmessung vertraut. Und ja, es ist im Wald wirklich sehr dunkel. Alles, was im Schatten liegt, kannst du ohne Stativ vergessen.

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Kommentar von Hayns
23.08.2016, 13:56

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Zum Bild "froelich" ↑↑↑ ist das Frieda?

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Ich fotografiere nur manuell und würde es Dir auch empfehlen! Du kannst Iso/Blende/Verschlusszeit automatisch einstellen und so auch gut Tiere fotografieren.

Es gibt jetzt keinen Pauschalwert, aber ich schweife immer (bei schönem Wetter) zwischen iso 100 / 200, Blende je nach dem 6,3 und so 1/800 1/1000 und mehr.

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Zunächst einmal: der Blendenmodus (Av) erlaubt es dir, eine bestimmte Blendenzahl vorzugeben, die dir am liebsten ist und der Kamera die Belichtung durch ISO und Belichtungszeit zu überlassen. Mit der Blende kannst du hauptsächlich den Schärfebereich beeinflussen, also ob das fokussierte Objekt als einziges scharfes Objekt abgelichtet wird oder das komplette Bild scharf ist.

Für Tiere und Menschen finde ich eine offene Blende schön, da dann (auch auf weitere Entfernung) nur das gewünschte Objekt scharf ist. Schwierig hier: der Schärfebereich ist relativ klein, weshalb sich bei bewegenden Tieren beispielsweise der Schärfebereich recht schnell verschieben kann. Da hilft nur ausprobieren, was am besten klappt und aussieht.

Tagsüber würde ich fast immer einen kleinen ISO wählen, da das (für die Belichtung) die einzige elektronische Hilfe ist, die neben besserer Belichtung auch für Rauschen und Farbabweichungen führen kann. Ab ISO 3200 wird es bei den meisten Kameras ungemütlich. Wenn du genug Licht hast, sollte ISO 100 oder niedriger ausreichen.

Die Belichtungszeit würde ich zunächst auf automatisch lassen, bei Nichtgefallen der Bilder kannst du die immer noch manuell festlegen. Dann würde ich immer so gering bleiben, dass das Bild ausreichend hell ist, aber nicht verwackelt oder verwischt. Bei Aufnahmen mit einem Stativ oder nah am Boden, wo du dich abstützen kannst, kann man auch mal länger belichten (halbe oder eine Sekunde), aber das ist fast schon zu lang.

Wenn bestimmte Bereiche (z.B. oben oder unten) zu hell oder zu dunkel sind, kannst du mit einem Verlaufsfilter nachhelfen, für den Anfang geht das aber auch ohne.

Hier habe ich eine schöne Anleitung über die Belichtung gefunden, vielleicht hilft die dir auch weiter.

http://gwegner.de/know-how/blende-iso-belichtungszeit-einfach-erklaert/

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Dein Problem ist nicht die Einstellung der Blende, Belichtungszeit oder Empfindlichkeit, dein Problem ist die Belichtungsmessung. Besonders in kontrastreicher Umgebung ist die richtige Belichtungsmessung nicht einfach. Ein gutes Mittel ist die Spotmessung auf den Bildwichtigen Teil. Die einfachste Möglichkeit ist es nahe heranzugehen oder heranzuzoomen und die Speichertaste für die Belichtungsmessung (AEL) zu drücken, dann Bildausschnitt festlegen und auslösen, Wenn man mehrere Bilder machen möchte kann man die Kamera auch in den manuellen Modus schalten und die ermittelten Werte einstellen.

Eine andere Möglichkeit ist es eine Lichtmessung statt einer Objektmessung zu benutzen. Wenn man keinen Handbelichtungsmesser hat ist eine Graukarte hilfreich, die nahe an das Objekt halten, wie vorhin die Belichtung ermitteln und die Werte auf die Kamera im manuellen Modus übertragen.

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Das ist eigentlich mit ein paar Worten/Sätzen gesagt, aber was ist in der nächsten neuen Situation?

Willst Du jedesmal fragen müssen? Meine Empfehlung, etwas über die Grundlagen des Fotografierens lesen und sich mit der Kameratechnik auseinander zu setzen. Das ist unmumgänglich.

Fange einfach mal hier an > http://www.besserfotografieren.com/der-kleine-fotowerkzeugkasten.php

Versuche einmal im Wald mit dem S-Modus, stelle 1/60 Sekunde ein und die ISO auf Automatik. Aber das ist nur eine Möglichkeit von vielen.

Zur Not fang erst einmal mit der Automatik an, bis Du Dich eingelesen hast.

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Wenn die Bilder tagsüber zu dunkel sind - in welcher Richtung fotgrafierst Du? Du mußt drauf achten dass Du keine Gegenlichtaufnahme hast.

Ich würde auch einmal die Belichtungseinstellung auf Spotmessung oder mittenbetonte Messung kontrollieren - hier würde sich die mittenbetonte Messung anbieten.

Wenn Deine Kamera Motivprogramme hat, probiere doch einmal die Einstellung Natur/Landschaftsaufnahmen an - die Kamera passt dann die Einstellungen an die Aufnahmesituation an.

LA

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