Wie fortschrittlich ist Multikulti, Toleranz und Akzeptanz in Deutschland heute?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Eigendlich sollte das Thema Ausländerfeindlichkeit kein Thema mehr in Deutschland sein, jedoch sind traurigerweise auch heutzutage leider noch etliche Deutsche Mitbürger so eingestellt. Dies kann man aber für den Grosteil der Bevölkerung beruhigt verneinen.

Trotzdem schwer, da eine eindeutige Antwort zu geben, da man ja nie wissen kann, wo sich Menschen mit derart negativer Einstellung gerade aufhalten. Da gibt es sogenannte "Gebiete mit erhöhtem Ausländerhass" und widerum, speziell in den Großstädten wie München, Frankfurt und Berlin, kaum derlei Gefahren.

Meine Nichte ist jetzt 20 Jahre alt, hier geboren und aufgewachsen. Väterlicherseits ist sie halb angolanischer Abstammung, was ja offensichtlich (Hautfarbe) auf eine "nicht deutsche Herkunft" hindeuten sollte. Ich kann nicht behaupten, das sie ohne jegliche Vorfälle aufgewachsen ist, kann aber bezeugen ..... sie ist eine lebenslustige und zufriedene junge Frau, was man ja wohl kaum sein kann, wenn man in ständiger Angst leben müsste.

Fazit .... engstirnige und intollerante Menschen gibt es weltweit, somit kann man Diese sicherlich auch heutzutage in Deutschland erwarten. Die Toleranz, wie auch die Akzeptanz ist jedoch weit stärker gewachsen, als man glaubt.

... wie auch immer Du Dich entscheiden möchtest .... ich wünsche Dir Glück auf Deinem Weg.

Grüße aus Berlin

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es kommt drauf an, wo man sich aufhält. In den meisten großen Städten würde ich sagen, ist Ausländerfeindlichkeit kein Problem. In Berlin gibt es gerad Demos von ein paar Nazis, die ein Asylheim verhindern wollen. Das wäre dann vielleicht nicht der beste Ort für eine Bleibe. An meiner Uni sind mir auch keine Vorfälle bezüglich Ausländerfeindlichkeit bekannt.

In Berlin hat eigentlich jeder die gleiche, gerechte Chance von irgendwelchen Deppen genervt zu werden. Unabhängig von Herkunft, Religion oder Hautfarbe ... ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Naja, das kommt ganz drauf an wo man hin geht.

Ich würde generell die neuen Bundesländer meiden um sicher zu gehen..

Man kann aber grob sagen je größer die Stadt, desto liberaler die Menschen. Wobei an einer Uni generell weniger Rassismus herrscht als in der sozialen Unterschicht / bildungsfernen Schichten.

Für Diskriminierungen an Unis gibts oft auch Stellen, wo man sich beschweren kann. Es gibt auch diverse Anti-Diskriminierungskampagnen an Unis.

Ich würde mich einfach kundig machen über den Ort in den Du willst. Es gibt halt Hochburgen von Rechten, zB in Dortmund-Dorstfeld oder in Rostock und generell der sächsischen Schweiz.

Man kann das nicht verallgemeinen. Man kann nur sagen, dass die Rechten heute wohl besser organisiert sind und gerade im Netz viele Leute versuchen zu ködern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Fatimax
27.08.2013, 12:23

Da bin ich aber beruhigt.- Ich komme diese Winter Ferien, als Teil eines Schulausflugs, nach Hamburg... Kann es kaum erwarten. Danke fürs Antworten, hat mir wirklich geholfen. Die Unis an dem ich mich anmelden werde, bieten Universitäten wie Heidelberg, Passau, Göttingen, Freie Uni Berlin, Bayreuth, Konstanz, und auch andere, an. Was meinen sie? Bisher war ich noch nie an die Städten zu besuch.

P.S noch 'ne Frage, wie ist die Bildungsqualität an diesen Unis?

0

Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu den bestandenen A-Levels. Und ich begrüße deine Entscheidung Jura zu studieren und dich international zu bilden.

Nun zu deiner Frage: Meiner persönlichen Erfahrung nach, ist es im Alltag heute nicht besser/schlechter als vor 10 Jahren. Ich fand und finde, dass die allermeisten Deutschen keine Rassisten sind. Das beschränkt sich auf kleine Gruppen und Individuen und ist nicht stärker verbreitet, als in anderen Ländern (vielleicht sogar weniger stark verbreitet). Allerdings ist in Deutschland die Sensibilität bezüglich dieses Themas höher (wegen der bekannten historischen Ereignisse) und demnach werden die wenigen Vorfälle medial aufgebaut (vermutlich stärker als in anderen Ländern).

Ausländerfeindlichkeit ist auch nur ein Ausdruck von Intoleranz. Diese kann sich auch in ganz anderer Hinsicht niederschlagen: hinsichtlich anderer Religionen, sozialer Schichten, Geschlecht, Behinderung, Musik, Lieblingsfarbe - im Extrem in allem, was "anders" ist und nicht mit der eigenen Meinung und Lebensweise übereinstimmt. Hier sucht jede Gesellschaft nach geeigneten Mitteln der Inklusion und Integration um mehr Toleranz zu fördern. Bildung hat sich als das geeignetste Mittel herausgestellt, wenngleich auch das nicht 100%-ig vor menschenverachtenden Ansichten schützt...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"...und bitte negative Kommentare ersparen, macht kein Sinn wenn man nichts gutes zu sagen hat...", so manipuliert man also Antworten! Soviel Dreistigkeit habe ich noch nicht erlebt...

Das soll also heißen, wir dürfen nur positive Antworten über Ausländer schreiben! Geht`s noch?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Fatimax
27.08.2013, 12:44

Hallo erstmal! So habe ich das überhaupt gar nich gemeint. Ich soll es mal neu formulieren, ersetze 'negative Kommentare' mit 'beleidigende Kommentare' -- und ersetze 'positiv' mit 'konstruktives' - Also, was ich eigentlich meinte: " bitte beleidigende Kommentare erspraren, denn es macht kein Sinn eine Anwort zu schreiben, wenn man nichts konstruktives zu sagen hat und es meine Frage davon nicht profitiert. Happy?!

0

Was möchtest Du wissen?