Wie fokussiere ich bewgende Objekte?

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6 Antworten

Hallo

die diversen AF-C/AF-S/AI Servo Modes basieren auf Rechenleistung des AF Moduls und der Bauart bzw Kommunikation mit der Optik.

Mal so gesagt; die "Einsteigerkameras" haben nur geringe oder auch gar keine "Rechenleistungen", diese Bauteile brauchen Hardware, kosten Geld, Bauraum und Strom. Und die Kit Zooms sind langsam und oft ohne AF Kennfeld mit "Sprung" Möglichkeit (das "springen" geht technisch nur mit "echten" Ring USM bzw Stepper Motoren).
Solche Kameras werden für Knipser und fürs knipsen gebaut und funktionieren noch bei langsamen Sportarten (Soocer Mums), Verkehrsflugzeug-Spotten oder Haustieren und Zoobesuchen.

Will man Vögel in/aus der Luft "abschiessen" und per AF im Focus halten dann wollen die Kamerahersteller die Produkt-Hirachie der Kameraklassen durchhalten. Heisst dass geht erst einigermassen mit den Profikameras und denn Profioptiken mehr oder weniger elegant/gut.

Insofern ist die D3300 schon mal die "falsche" Kamera, dafür muss man bei Nikon zum "Birden" mindestens eine D7000 oder D300 mit den "richtigen" Optiken wie dem AFS 200-400/4 VR kombinieren. Natürlich sind D5 oder D500 noch besser. Und selbst da ist per "Knopfdruckfotografie" die Trefferqoute bei kleinen/wendigen Vögeln mässig.
Woran erkennt man einen Profi AF ? > es gibt eine "Focus-On" Taste und inzwischen ein "endloses" Konfigurationsmenue für denn Autofocus um denn "Autodooffocus" korrekt für denn Job vorzuprogrammieren.

Da die D3300 keine richtige Mattscheibe hat kann man weder manuel focusieren noch mit eigenem Auge erkennen ob die Kamera korrekt focusiert hat. Das ist nun mal so bei Point & Shot DSLR der Billigklasse. Das hat Canon vor bald 32 Jahren mit den EOS Knipsen zur marktdominanten SLR Technik gemacht (Canon machte damit die maximale Rendite in der Sparte "verdiente" pro Kamera das 10 fache von Nikon/Minolta/Pentax/Olympus). Das ist billig und/weil mit Vollplastikkameras umsetzbar.

Will man für kleines Geld und wenig Arbeitsaufwand fliegende Vögel mit Autodooffocus "abschiessen" und im Focus halten kauft man sich dafür eine Lumix FZ300 oder FZ1000. Gerade die FZ1000 hat die letzten Jahre im 4K bzw 200FPS Modus einige "Sensationele" Vogelbilder die durch die Birderscene und Fachzeitschriften gingen erzeugt, zb weiss man dank FZ1000 jetzt das Kolibris im Flügelschlagintervall koten,,,,

Ansonsten sind DSLR techisch veraltete Dinosaurier aus der Analogzeit und je grösser das Format um so grösser und schwerer werden die Teleoptiken. Schwere Gläser sind durch die Masse "Träge" und lassen sich nicht schnell focusieren wie kleinen Gläser. Und falls doch geht das nur mit grossem Aufwand (teuer, schwer, komplex).
Insofern haben DSLR schon das "Rennen" verloren eine aktuelle Lumix GH4 kann mit einem der Pro Zooms in 0,1 Sekunden den gesamten Focushub durchwandern und die GH4/G70/GX8 kann in 0,2-0,3 Sekunden den gesamten Focushub durchspringen und komplett "stacken". DSLR brauchen erst mal 0,1-0,2 Sekunden bis der Spiegel hochgeklappt ist.... da hat eine Lumix oder Olympus E M schon die ersten Bilder im Kasten evtl. auch schon auf denn "Punkt" focusiert.

Hallo cameraflash...,
wie haben es die Fotografen gemacht, die noch keinen sich selbst scharfstellenden Autofokus hatten...?

Sie waren entweder manuell schnell (das kann man tatsächlich üben) oder sie taten das, was ich dir aktuell für den zu langsamen af empfehle:
Stelle ihn manuell oder per vorherigen af auf den Punkt scharf, den du für dein Wunschfoto vorgesehen hast (Richtung/Größe/Ansicht des Vogels).

Gut und dann wartest du, bis einer oder mehrere nun zu diesem Punkt kommen. So vorfokussiert, ist der af dann irre schnell und mit einer entsprechend engen Blende (größere Schärfentiefe) wirst du sehr viel mehr passende Objektschärfen erhalten. Ausschuss hast du dann immer noch, aber eben weniger. Und, Ausschuss ist digital doch kein Thema! ;- )

Oder eben sportlich ganz auf MF, manuellen Fokus, stellen und eben nur abdrücken, wenn son Flatterviech in der Fangdistanz ist...! Du wirst sehen, dann löppts! Viel Erfolg dir! Zeig dann deine Ergebnisse :- )

Zu den Missverständnissen der Bedienungsanleitung hilft nur üben, sorry! :- )


Du musst natürlich mit dem Finger auf dem Auslöser bleiben (halb gedrückt halten) und dein Motiv so verfolgen. Praktisch ist dabei die Wahl eines einzelnen Fokusfeldes (nicht automatische Wahl) und die dynamische Messfeldsteuerung. Auf diese Art fokussiert die Kamera nicht gleich auf den Hintergrund, wenn dein Motiv kurzzeitig das gewählte Fokusfeld verlässt. Die Scharfstellung erfolgt dabei aus Informationen der benachbarten Fokusfelder. Das müsste in der Kamera auch durch drücken der Fragezeichen-Taste erklärt sein.

Dein autofokus ist vielleicht zu langsam? 

stell den focus vorher schon manuell ein. die blende höher stellen dafür mehr iso.

mit stativ Fotogafieren dann geht auch etwad längere belichtungszeit

Fox1013b 14.07.2017, 15:34

Längere Belichtungszeit ist bei sich bewegenden Objekten vielleicht kontraproduktiv...egal ob Stativ oder nicht...Umgekehrt...kürzer belichten und Blende auf!

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Nayes2020 14.07.2017, 15:39
@Fox1013b

ja natürlich nicht zu lang.

aber wenn man die blende schließt hat man nicht so eine schärfentiefe  also ich sag mal die wahrscheinlichkeit ist größer dass das Motiv im scharfen Bereich ist.

Deswegen belichtung nicht zu kurz. aber du hast recht lange zeiten gehen auch nicht.

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versuche Dich mal am manuellen Fokus. manuell fokusieren und während das Tier sich bewegt, den Fokus nachführen. entsprechend viele Shots machen und am Rechner mit entsprechend großem Bildschirm dann das beste Bild raussuchen. Und gerade wenn Du in RAW aufnimmst, gibt es genügend Möglichkeiten, am Rechner auch nachzuschärfen.

Es gibt extra Szenen, bei dieser Sizuation wäre Kinder oder Tiere sehr gut. Oft sind die im Menü, oder auf dem Rädchen.

Wenn du gerne Vögel fotografierst, ist auch ein NahZoomObjektiv zu empfehlen, dabei verbessert sich auch die Fokusfunktion.

LG Schokomuffin

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