Wie fnktionier ein Ukw radio und was ist anderst al an einem normalen radio?

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5 Antworten

UKW = Ultrakurzwelle. Das hast du ja selbst schon rausgefunden. Davor verwendete man Langwellen, also einen Frequenzbereich von etwa 120 kHz (eigentlich sogar runter bis 30 kHz) bis 300 kHz, Mittelwellen von 300 kHz bis 3 MHz und Kurzwellen darüber bis 30 MHz. Diese Übertragung war grundsätzlich amplitudenmoduliert mit 10 kHz Senderabstand.

Mit der Verfügbarkeit von Röhren für höhere Frequenzen eröffnete sich die Möglichkeit, mehr Bandbreite bei höheren Frequenzen zu nutzen, oberhalb der Kurzwelle, also ultrakurz, wie ultraviolett bei den Farben. Das Rundfunkband wurde um 100 MHz angesiedelt, darunter waren noch Fernsehkanäle, aber sonst spielt sich das Fernsehen bei oberhalb 130 MHz ab (VHF und UHF). Als Modulationsverfahren für Rundfunk wurde die Frequenzmodulation mit 150 kHz Bandbreite gewählt, die wenig störanfällig gegen äußere Einflüsse ist.

In den 1950er Jahren kam der Siegeszug des UKW-Rundfunks, zunächst in Europa, später auch in den USA und weltweit. Die Tage des FM-Rundfunks sind wahrscheinlich auch gezählt. Auch hier wird digitale Übertragung kommen.

Ein normales Radio ist ein UKW Radio. Die normalen Radiosender die wir Empfangen (NDR 2, Bayern 3, 89,0 RTL oder was Du sonst So hörst) senden alle im bereich der Ultra kurzen Wellen z.B. 89,0 Megaherz. Die Ultrakurzwellen haben zwar eine geringere Reichweite als Mittelwellen oder Langwellen, dafür ist die Qualität auch besser. Manche höherwertige Radios haben auch eine Mittelwellen oder gar Langwellenbereich in dem man zwar nur Wenige Sender hören kann z.B. Deutschlandfunk, dafür ist die Reichweite aber so hoch, das man diese Sender auch auf See oder im Ausland hören kann.

Technisch unterscheiden sich die Radios nur wenig. Für den Empfang von Mittel oder Langwellen benötigt man eine längere Antenne, meist eine Wurfantenne. Außerdem unterscheiden sich die Modulationsverfahren. Bei UKW wird eine Frequenzmodulation FM verwendet. Das heißt der Sender sendet mit gleichbleibender Amplitude und das eigentliche Signal wird durch beeinflussung der Wellenform in der Breite aufmoduliert. Bei den Mittelwellen und Langwellen kommt eine Amplitudenmodulation AM zum Einsatz. Hierbei wird das Nutzsignal, also die Musik und Sprache quasi außen auf die Welle aufmoduliert. Die Amplitude schwankt also.

jorgang 20.03.2012, 13:15

Da hab ich gleichzeitig geschrieben, zum Glück überschneiden wir uns nur wenig, eher ergänzen sich unsere Antworten.

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das hat was mit der empfangsstärke zu tun. das ukw radio empföngt nur aus kurzer entfernung

Was soll da anders sein? Kannst Du deine Frage konkreter stellen?

Kirsche5 20.03.2012, 12:50

Ja warum heißt das jetzt UKW radio und nicht nur Radio?

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Zyogen 20.03.2012, 12:53
@Kirsche5

Weil man damit Ultra-Kurzwelle empfangen kann. Und das ist heute ein ganz normales Radio. Möglicherweise kann man damit aber auch nur UKW empfangen, aber keine Kurz-, Mittel- oder gar Langwelle.

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Offenbacher 20.03.2012, 12:53
@Kirsche5

Die Ultrakurzwelle als Übertragsungsmedium für Radioprogramme kam erst in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in Mode. Rundfunkempfänger waren vorher nur auf Mittelwelle und Langwelle, gegebenenfalls Kurzwelle eingerichtet. Neue Radios bekamen dann als verkaufsförderndes Prädikat die Bezeichnung UKW-Radio mit dazu. Heute ist das aber absolut unüblich, diesen Umstand noch extra zu bewerben.

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jorgang 20.03.2012, 13:18
@Offenbacher

Als Telefunken 1953 das 50-jährige Jubiläum feierte, waren alle TELEFUNKEN - Geräte schon UKW-Empfänger. Ich möchte nur an die erfolgreichen Orchestra und Jubilate aus den Jahren erinnern.

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Offenbacher 20.03.2012, 13:21
@jorgang

Ja klar. Aber UKW als Verbreitungsmedium hat sich erst später durchgesetzt.

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*Funktioniert

Szintilator 20.03.2012, 12:41

Gut, Deutschbrotfressorin, Du bekommst auch dafür den Stern!

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