Wie fließt Strom woher kommen die Elektronen?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Leiter bestehen ja z.b. aus Kupfer. Die haben ein Elektron auf der äußerten schale. Das spring von alleine eh gerne Mal zwischen den Atomen hin und her.

Da hast du schonmal eine Quelle von Elektronen.

Desweiteren:

Die Elektronen verschwinden nicht. Die Bewegung der Elektronen ist der Strom.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel: ne kupfrdrahtspule und eine Lampe dran.

Da kommen die Elektronen weder rein oder raus.

Wenn nun an der Spule ein magnetisches Feld sich verändert wird eine Spannung induziert. Sprich: das magnetische feld fängt an die Elektronen in der Spule in eine Richtung zu schubsen. Dadurch werden Plätze auf den Atomen frei (die mit nem fehlendem Elektron positiv geladen sind) und Elektronen aus dem Leiter von der Lampe rücken nach.

Fazit Stromfluss. Lampe leuchtet.

Strom gibt dabei a wieviele Elektronen in einer bestimmten Zeit durch einen Schnitt des Leiter fliessen.

Und die Spannung gibt an wie stark und wieviele Elektronen geschubst werden in der Spule.

Generatoren funktionieren exakt so.

Bei Akkus werden die Elektronen erst komplett auf eine Seite geschubst. Sie wollen aber auf eine andere.

Der Youtuber erklärt das sehr anschaulich:

https://youtu.be/w82aSjLuD_8

Woher ich das weiß:Hobby – Hobby Beschäftigung mit dem Thema.

Danke, sehr hilfreiche antwort :)

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Ich würde - ganz grob - etwa 3 Arten unterscheiden:

  1. Ladung ist getrennt - wenn Stromkreis geschlossen wird, kommt es zu einem Ladungsausgleich (danach ist Schluss, Strom fließt also von A nach B).Diese Situation hast zu z.B. bei einem Kondensator. Wie die Ladung getrennt wurde, ist erst mal unerheblich.
  2. Ladung wird getrennt, z.B. durch chemischen Prozess, wie in einer Batterie: Auf der einen Seite entstehen Elektronen, auf der anderen Elektronenmangel. Die Elektronen können dann außerhalb des Reaktionsbeckens über den Stromkreis auch von A nach B fließen.
  3. Durch ein veränderliches Magnetfeld werden Elektronen in eine Richtung "gedrückt". Es kommt zu einem geschlossenen Stromkreis. Bezeichnend ist hier, dass die Elektronen nicht von A nach B fließen, sondern im Kreis. - bzw. bei Wechselstrom hin- und her.
Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – ETiT studiert, Hobbybastler

Elektronen entstehen beim Zerfall von Neutronen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Neutron#Zerfall_und_Lebensdauer

Oder sie wurden aus der äussersten Schale eines Atoms gerissen.
Und bewegen sich nun durch einen elektrischen Leiter. 

Bei Metallen geschieht das besonders leicht. Da Metalle nur wenige Elektronen auf der äussersten Schale haben, neigen sie dazu, diese loszuwerden.
Deshalb leiten Metalle den elektrischen Strom besondes gut. 

Denn Atome streben eine vollständig gefüllte äusserste Elektronen-Schale an. Warum das so ist, weiss ich nicht. Es wird wohl der energieärmste, stabilste Zustand sein.

 Die können ja nicht einfach so auftauchen..

Tun sie auch nicht. Die Elektronen die sich da bewegen stammen zum Großteil nicht aus der Energiequelle, sondern sind frei bewegliche Ladungen in der Leitung.

Wenn der Stromkreis geschlossen wird, fängt der Strom deshalb auch überall gleichzeitig an zu fließen.

Mit deiner Metapher des Wasserrohrs gesprochen: stell dir vor die Wasserleitung ist bereits voll mit Wasser, wenn du anfängst zu pumpen :-)

also können sich zb Ladungsträger aus einer Kupferleitung und einer Aluminumleitung frei Vertauschen sozusagen ohne, dass was passiert ?

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@xexes

Wenn die Moleküle in der Lage sind die Elektronen weiterzureichen (also abgeben und aufnehmen) kannst du den Strom durch jeden Stoff jagen, ja.

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@xexes

Richtig. Elektronen selbst sind ununterscheidbar. Dem Atom ist egal wenn da Elektron vorher in nem anderen atom gebunden war.

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@Knomle

Okay cool danke :)

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Sie sind in Metallen als frei bewegliche Ladungen verfügbar. Und zwar in sehr sehr großer Menge.

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