Wie findet man heraus wo jemand verstoben ist, da eine Sterbeukunde benötigt wird?

15 Antworten

Das Aufspüren von Personen nach den Namen kann ganz einfach bis nahezu unmöglich sein. Der Erste Ansatzpunkt ist www.google.de. Einfach den vollen Namen eingeben und die Ergebnisse durchgehen. 

Eine anderer, traditioneller Ansatzpunkt ist das Telefonbuch bzw. ältere Telefonbücher. Ältere Telefon CD's bekommt man z.B. über ebay. Einfach bei ebay mal nach Klicktel suchen.

Nächster Anlaufpunkt ist der Notar, der den Eintrag vorgenommen hat. 

Dann kann man es noch beim Einwohnermeldeamt versuchen. Das Problem ist allerdings, das die Einwohnermeldeämter dezentral sind, so das man das Einwohnermeldeamt kennen muß.

Eine weitere potentielle Möglichkeit wäre die Schufa. Hier ist das Problem aber, die Auskunft zu bekommen.





Dann kann man es noch beim Einwohnermeldeamt versuchen. Das Problem ist allerdings, das die Einwohnermeldeämter dezentral sind, so das man das Einwohnermeldeamt kennen muß.

Nein - denn in Deutschland dürften zwischenzeitlich alle Einwohnermeldebehörden vernetzt sein und es besteht die Möglichkeit einer Datenabfrage über den Namen, bzw. Geburtsdatum in Verbindung mit dem letzten Wohnort.

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Hallo marrypopkins,

das mit dem "berechtigten Interesse" ist ja schon mehrfach gesagt worden - mit dem eröffneten Testament  aber auch schon erledigt.

Von älteren Personen sind in den Einwohnermeldedaten oft auch die Geburtsorte vermerkt - das ist dann wie ein Fünfer im Lotto.

Dorthin werden nämlich alle Änderungen des Personenstandes gemeldet. Z.B. wo und wann jemand geheiratet hat, sich scheiden lassen - oder eben in welchem Standesamtsbereich verstorben ist.

Beim Einwohnermeldeamt, in dessen Gebiet sich das Haus befindet, benötigt man drei Angaben, um eine Person "zu finden". Vor- und Nachname und die Adresse des vererbten Hauses reichen daher aus.

Also -

1. Meldebehörde nach Geburtsort fragen.

2. Geburtsstandesamt nach Todesort und -datum fragen.

3. Sterbestandesamt um Sterbeurkunde bitten.

Kostet wahrscheinlich jeweils rund 10,-€.

Viel Glück!

Du musst den lezten Wohnort des Verstobenen herausfinden. Dann kannst
du beim Standesamt  nachsehen lassen wegen der Sterbeurkunde.Die Sterbeurkunde wird vom Familienbuch abgeschrieben.
Bei einem notariell beglaubigten und zum Nachlassgericht gebrachten Testament wird im Familienbuch eingetragen.
Das Grundbuchamt ist auch der Wohnort des damaligen Nutznießers eingetragen (Grundbuchamt beim Amtsgericht) von dort zum Einwohnermeldeamt, da ist entweder die Sterbeurkunde/n, oder die Wegzüge vermerkt. .Dan den neuen Wohnort zum EMA..pp

Sollte sich irgendwo nichts mehr finden lassen kann man für verstorben erklären lassen. Dann müssten die ehemaligen Nutznießer für tot oder verschollen erklärt werden zum zwecke der Grundbuchbereinigung.

Da meines Wissens Wohnrecht als Rente  beim Einwohnermeldeamt als Wohnrente angeben. In der Regel dann kostenfrei.(?)

Viel Glück und Erfolg. aus dem Oldenburger Münsterland
Bley 1914

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