Wie findet ihr mein selbstgedichtetes Gedicht?

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8 Antworten

Die Grammatik einfach zu verhunzen, nur damit's vom Reimshema her halbwegs passt, ist leider keine gute Variante.
Insofern sollten Dinge wie "seim" niemals zur Debatte stehen. Insbes. wenn's um einen Cowboy gehen soll - denn dieses Umgangssprachenwort findet man im deutschen Dialekt.
"hat trägt" macht übrigens nicht einmal in einer Dialektschreibart einen Sinn - das ist einfach nur falsch.

Weiters sind Dinge wie "Schacht" und "hat" maximal Behelfsreime, die nur dann funktionieren, wenn alles Andere drum herum sich harmonisch verhält. Da das nicht der Fall ist, liest es sich gezwungen.

Und "casht Muttis im Club" ergibt keinen Sinn - ich nehme an, es bezieht sich auf das Wort "abcashen" - da fehlt dann aber nunmal das "ab". Und Clubs gab's zu damaligen Zeiten nicht, insofern wirkt das ebenfalls nicht passend.

- Es ist durchaus legitim, auch mal unreine Reime zu verwenden, aber "Schuh" und "Blut" ist schon gewagt.

Hinu kommt, was die Anderen ohnehin schon betont haben: Versmaß!

Lies dich ein wenig in die Dichtkunst ein - Versmaß, Silbenzahlen, Reimformen, etc. Das macht einen Unterschied - und zwar einen großen.

Hallo Wiggums!

Nicht schlecht für den Anfang, um jedoch einen besseren Lesefluss zu ermöglich würde ich dir empfehlen ein festes Reimschema beizubehalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Blofter

Ich würde es mal vorsichtig bemüht nennen. Inhaltlich fehlt es am roten Faden, wir haben hier einen berittenen Schützen, der seine Jeans im Fluss wäscht, aber dann tingelt der Kerl offenbar durch Clubs.

Sprachlich ist das alles mehr als holprig. Die Grammatikfehler passen immerhin zur Wortwahl, aber die Schreibfehler? Ein Reimschema ist genauso wenig zu erkennen wie ein geplantes Versmaß.

Schreiben ist wie vieles andere auch: man muss viel üben, bis man gut ist. Schreib viel, überarbeite deine Texte, dann wird das schon.

Ziemlich dilettantisch. Du solltest dir vielleicht doch besser ein anderes Hobby suchen.

Wirkt noch sehr unbeholfen. Die Melodie ist unsymetrisch, es liest sich viel zu holprig, die Reime sind unteres Mittelmaß, die Wortwahl ist antiklimatisch.

Das Gedicht hat einige gewaltige Macken, metrisch, reimtechnisch, die Wortwahl betreffend.

Es hat aber einen Vorteil:
es ist endlich mal ein Gedicht (oder besser eine Dichtübung) über ein neutrales Thema und kein seelenschmalzerfülltes Liebe-Leid-Machwerk zur Bewältigung der eigenen pubertären Probleme.

Das ist in GF schon ein gewaltiges Plus, was aber die formalen Fehler leider nicht ungeschehen macht.

üben! Üben! ÜBEN!

Der Rythmus passt nicht

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