Wie findet ihr Greenpeace?


26.06.2022, 10:25

Immer wieder lustig, wie hier einige linksgerichtete Ökogrüne versuchen, die Taten von Greenpeace zu rechtfertigen oder relativieren.

Das Ergebnis basiert auf 87 Abstimmungen

Ich finde Greenpeace gut. 54%
Ich finde Greenpeace daneben. 37%
Andere Antwort 9%

18 Antworten

Ich finde Greenpeace gut.

Wie bei allen Bewegungen gibt es auch bei Greenpeace unterschiedliche Leute. Manche von denen finde ich furchtbar, manche großartig. Insgesamt leistet Greenpeace aber wichtige Arbeit - auch mit dem zivilen Ungehorsam. Für mich persönlich ist die Grenze da erreicht wo Menschen verletzt werden und dabei ist es egal für welche Sache oder politische Ausrichtung, aber grundsätzlich ist Greenpeace friedlich.

„Gewaltfrei, international und unabhängig – das sind die Grundprinzipien von Greenpeace.“ - so steht es auch auf ihrer eigenen Website. Dass es Menschen gibt, die sich daran nicht halten ist nur begrenzt die Schuld der übergeordneten Organisation.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Bereits in den 90ern zu diesem Thema promoviert
Ich finde Greenpeace daneben.

Ich fand Greenpeace mal super. Der Grundgedanke ist immer noch super. Aber der Verein ist einfach nur noch daneben. Ich empfinde ihn als sich zur Schaustellenden zum Selbsterhalt gezwungen Verein mit egozentrischen Menschen, die den Grundgedanken sich für die Welt ein zu setzen als Grundlage zum randalieren nehmen.

Ich habe auch nicht das Gefühl, dass sich etwas verändert ... ähnlich wie WWF.

Ich finde Greenpeace gut.

Ich bin schon ein wenig älter und erinnere mich noch an FCKW, das Ozonloch, sauren Regen, Waldsterben, massiven Walfang und Fischerei ohne Mindestmaschengröße oder mit Netzen, die durch den Boden gezerrt wurden und nur Wüste hinterließen.

Damals hat, unter Anderem, Greenpeace mit nicht immer ganz legalen aber offenbar nötigen Aktionen so lange darauf aufmerksam gemacht und so viel in den Köpfen der Leute bewegt, das da viel geändert wurde.
Wer weiß, wie unsere Welt aussehen würde wenn man nie die Treibgase geändert oder geregelte Katalysatoren eingeführt hätte? Die Prognose ging in Richtung 2000 gibts keinen gesunden Baum mehr und man kann im Sommer nichtmehr ungeschützt oder lange rausgehen.

Natürlich ist nicht alles korrekt aber man muss ja schon schreien um gehört zu werden, mit nem Fähnchen am Waldrand stehen bringt keine Aufmerksamkeit und damit auch keinen Denkanstoß.

Manche Aktionen haben mit Greenpeace auch einfach mal garnichts zu tun, das ist so als würdest du den WWF und PETA in einen Topf werfen.

Andere Antwort

Bin kein Freund von denen. Auch wenn ich ihrer Meinung bin(Stichpunkt Umweltschutz). Aber tatsächlich wird mit bei Greenpeace zu viel geredet und zu wenig gemacht. Daher keine Unterstützung meinerseits. Meine Spenden gehen dann doch eher Richtung Sea Shepherd.

Immer wieder lustig, wie hier einige linksgerichtete Ökogrüne versuchen, die Taten von Greenpeace zu rechtfertigen oder relativieren.

Schade, das du die Frage nur stellst, damit die Leute deine Meinung bestätigen. Sobald aber jemand eine gut argumentierte und fundierte Gegenmeinung bildet werden Vorurteile und Beleidigungen ausgepackt.
Warum nicht die anderen Meinungen akzeptieren und sachlich drüber sprechen?

Das sind Menschen, die Straßen grüngelb färben und damit den Straßenverkehr gefährden und gerade die Gegenden in Bayern beim G7-Gipfel unsicher machen.

Das war nicht Greenpeace, sondern "die letzte Generation".

Die Absichten dahinter sind gut, die Vorgehensweisen nur völlig daneben und sinnlos. Wie findet ihr Greenpeace?

Mag sein, aber nur durch Provokation und die daraus entstehenden öffentlichen Diskussionen kann man offensichtlich was ändern.

Man sollte nicht vergessen, dass die aggressiven Methoden von Greenpeace letztendlich dazu geführt haben, dass der kommerzielle Walfang verboten wurde.

Daneben gab es noch etliche andere Erfolge.

Daneben gibt es die bereits schon erwähnte "Letzte Generationen", die nur durch irgendwelche Aktionen/Provokationen auf sich aufmerksam macht, ohne im Hintergrund Politik zu betreiben.

Oder anders: Man sollte erst ein Konzept erstellen, sich mit der Politik an den Tisch setzen und dann mit kleineren Aktionen auf sich aufmerksam machen.

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