Wie findet ihr dieses Problem in Deutschland?

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Man kann Deutschland nicht mit diesen anderen Ländern vergleichen. Nicht wirklich jedenfalls. Denn diese Länder sind einfach auch in diesen Fragen konsequenter und organisierter.

Hier in Deutschland haben wir vor allem das Problem, dass Probleme nicht beim Namen genannt werden und dass kritische Stimmen sehr oft nach wie vor per se als "rechtsradikal" eingestuft werden. Man muss nur ein paar ganz wenige Keywords fallen lassen, dann ist der komplette Kontext völlig egal. Dann tut man praktisch so als gäbe es den Kontext nicht, guckt nur auf die Keywords, bläst diese mit Interpretationen maximal auf, um den politischen Feind maximal nieder zu schreien und mundtot zu machen.

Es ist doch völlig logisch und ok, wenn Bürger verärgert sind von Parallelgesellschaften. Das hat aber doch nichts mit einzelnen Einwanderern zu tun, die friedlich hier leben.

Die sind doch willkommen. Da kann man nichts gegen haben, meiner Meinung nach. Nur rechtsradikale Parteien haben da möglicherweise Probleme.

Und dass Viele die Schnauze voll haben - das ist auch nur verständlich. Es wurden viele Probleme nicht gelöst. Es wurden Versprechungen gemacht, die nicht eingehalten wurden. Und es wurde und wird Politik gegen die Interessen der Bevölkerung gemacht. Es wurden de facto eher mehr und neue Probleme geschaffen. Probleme, die so tiefgreifend und weitreichend sind, dass sie auch auf absehbare Zeit alle nach uns kommenden Generationen bearbeiten werden müssen. Wie das im Einzelfall gehen soll - das erklärt keiner. Das kann auch so langsam fast keiner oder wirklich keiner mehr erklären, weil gewisse Dinge einfach viel zu weit getrieben wurden und gewisse Probleme zu lange ausgesessen wurden.

Die von dir beschriebenen Probleme sind aber durchaus richtig beschrieben. Diese Probleme sind da.

Wie ich dieses Problem finden soll? Furchtbar natürlich. Schlimm, übel und überflüssig.

Es gab' genug Warnungen. Man hat sie ignoriert. Man hat sie nieder gemacht und ausgelacht. Man hat sogar die Nazi-Keule geschwungen. Und heute sehen wir alle, dass die warnenden und kritischen Stimmen alle Recht hatten. Es sind viele Vorhersagen eingetreten und man hat nichts getan - außer Propaganda. Im Wesentlichen hat man Propaganda gemacht und Luftschlösser gebaut. Man hat Wortblumen verteilt, Sprech-Polizei organisiert und von oben herab den Bürgern alles vorgesetzt nach dem Motto "Friss' oder stirb!".

Dass das zu erheblichen Problemen in einer Gesellschaft führt, das ist doch logisch.

Parallelgesellschaften sind Realität. Ausländerkriminalität ist Realität.

Ein friedliches Zusammenleben ist eben auch nur mit Menschen möglich, die friedlich zusammen leben wollen. Das wollen de facto nicht alle. Das tun zum Glück Viele. Aber Viele leider auch nicht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Die Gesellschaft ist angespannt.

Nein, ist sie nicht. Einige wenige Spinner sind angespannt. Aber von einer Minderheit auf andere zu schließen ist falsch.
Amüsanterweise tust du genau das, was du der 'Gesellschaft' vorwirfst. Doch dazu später mehr.

Selbst wenn die Ausländer oder Einwanderer friedlich leben, sind die Bürger verärgert, dass es viele Parallelgesellschaften gibt.

Nein. Erstmal leben nicht DIE Ausländer friedlich, sondern VIELE Ausländer leben friedlich, wollen sich anpassen und auch integrieren. Sind dankbar dafür, dass sie in Deutschland ggf. eine neue Chance gefunden haben, interessieren sich für die Kultur und passen sich an. Niemand verlangt, dass sie zum Christentum konvertieren, doch leben und leben lassen sollte da schon drin sein-

Und genau das TUN auch viele.
Nur dann gibt es diese kleinen Gruppen, die das eben NICHT wollen, die sich hier in Deutschland aufführen als wären sie noch in der Heimat und dementsprechend respektlos mit anderen umgehen, beispielsweise Frauen, die in einigen Kulturräumen als 'minderwertig' behandelt werden, hier aber eben nicht.

Genau gegen DIESE Personen habe ich etwas. Eine gute Integration ist da ein Muss und das können solche Parallelgesellschaften eben verhindern, abgesehen davon dass ich Parallelgesellschaften ohnehin für Schwachsinn halte. Man lebt zusammen in einem Land, also sollte man sich auch in dieses Land einfügen, so einfach ist das.
Niemand sagt was dagegen, wenn man sich seine Nachbarn, Freunde etc. selbst aussucht, doch wenn es dann ganze Bezirke in Städten gibt, in denen eben nur Türkisch gesprochen wird, die KInder auch nur türkisch lernen und dann in der Schule entsprechende Probleme haben und man am eine Stunde am Telefon hängt, weil irgendjemand nicht einsehen will, dass die Amtssprache DEUTSCH und nicht türkisch ist und wir ihm nebenbei garantiert keine handgeschriebenen Blätter als Steuererklärung durchgehen lassen, was man aber auch kaum erklären kann, weil die Person einen nicht versteht, da sie nur sehr bruchstückhaft deutsch spricht, dann GIBT es ein Problem .

Doch wie gesagt... das ist nicht die Mehrheit.

In vielen Fragen merke ich dass viel die Schnauze voll haben

Ja. Aber größtenteils von deinen Fragen und deinen Verallgemeinerungen.

Bei dieser Anspannung ist das Zusammenleben nicht mehr gut, oder?

Nochmal zum Mitschreiben: Es besteht keine Anspannung. Im Falle von Parallelgesellschaften besteht allerdings auch kein Zusammenleben. Das steckt a schon im Wort: Parallelgesellschaft. Man lebt nebeneinander her, anstatt zusammen.

Also wenn ein Arzt oder Ingenieur nach Deutschland einwandert, wird er viele besorgte Bürger treffen, die seine Existenz im Land nicht mögen, die sich nicht wohl fühlen.

Das kommt darauf an. Wenn der Arzt ankommt mit 'ich behandle keine Frauen' oder Frauen irgendwie schlecht behandelt, dann wird er natürlich viele Bürger treffen, die seine Existenz in diesem Land nicht mögen. Dann wird er aber vermutlich auch früher oder später seinen Job verlieren, denn sowas wollen wir hier schlicht nicht haben.
Das wäre allerdings auch so, wenn der Arzt Deutscher oder US-Amerikaner wäre oder sonstwoher käme.
Nebenbei ist es m.E. auch vollkommen egal welchen Beruf die Person ausübt. Wenn jemand aus der TÜrkei kommt ud als Putzhilfe arbeitet, sich aber toll integriert, zurückgrüßt wenn ich grüße und unproblematisch mit den Leuten umgehen und zusammenleben kann, dann habe ich kein Problem damit.
Wenn der Arzt oder Ingenieur sich in seinen Winkel zurückzieht, Frauen schlechter behandelt als Männer und einer werdenden Mutter bei einem unehelichen Baby oder einem werdenden Mädchen zu einer Abtreibung rät, dann bin ich niemand, der sich dem 'Fackeln und Heugabeln'-Mob entgegenstellen würde. So jemand hat nämlich eindeutig seinen Beruf verfehlt oder eben das Land, in dem er ihn ausübt.
Allgemein interessiert mich das aber nur, solange irgendjemand Drittes zu schaden kommt. Ansonsten sollte jeder das tun was er für richtig hält.

In Neuseeland oder Niederlande oder Australien oder Kanada, ist die Lage friedlicher.

Ähm... warst du vor kurzem mal in Kanada oder Australien? Ich vermute doch mal NEIN, sonst wüsstest du, dass die Lage dort auch nicht anders ist als hier.

Wann warst du zuletzt in Kanada oder Ausstralien. Dort gibt es ähnliche Problem und weisse Einwanderer (es gibt fast nur Einwanderer) die sich für was besseres als die nicht weissen Einwanderer halten.

Ich sehe bei uns in Deutschland zu 95% ein entspanntes Zusammenleben .. es spielt in den allermeisten keinerlei Rolle, ob der Arzt aus Syrien kommt, die Supermarktkassiererin aus Armenien, die Krankenschwester aus der Türkei. Oder der Nachbar aus Kroatien. Viele sind gar keine Migranten, sondern ihre Eltern oder Grosseltern, die sind längst hier angekommen. Diejenigen die nicht deutsch lernen, und ihre Kinder z.B. zum Kopftuchtragen zwingen, die schaden grösstenteils auch niemand, sind froh, dass sie hier leben, wenn sie jemand schaden, dann den eigenen Kindern.

Von den Problemgruppen, Berlin Neukölln, Stadtteilen in Bremen, Duisburg etc, oder die sich mit der Polizei in Frankfurt geprügelt haben .. das liest man in der Zeitung oder sieht die Bilder im Fernsehen, da tuen mir die Polizisten Leid, da sehe ich auch Versagen der Politik. Aber das ist weder die Mehrheit, noch stoplert man als Normalbürger darüber, das wird eben von den Populisten ausgeschlachtet.

Beispiel: ein Kollege der den Rechten nahesteht, in einem Kuhdorf wohnt, kommentiert dass ich ihm leid tue, im Rhein-Main-Gebiet zu wohnen, wo man sich ja nicht mehr auf die Strasse trauen kann. Nun .. ich habe hier keine Probleme, nach Mitternacht bin ich aber selten in Frankfurt unterwegs, und wenn, würde ich mich nicht mit betrunkenen Halbstarken versuchen anzulegen. Egal ob Nordafrikaner oder Spingerstiefelträger, oder "Fussballfans"

Von den Problem gruppen, Berlin Neukölln, Stadtteilen in Bremen, Duisburg etc,

Einwand, aus eigener Erfahrung.

Am Gelsenkirchener Hauptbahnhof gehe ich auch tagsüber nicht mehr unbewaffnet lang. Mitglieder von Klaubanden ziehen dort ebenfalls den ganzen Tag durch die Geschäfte, besonders Senioren werden fast jeden Tag zu Opfern.

In der Essener Innenstadt musst du jederzeit damit rechnen, dass sich da irgendwelche Clanmitglieder Schießgefechte liefern.

Das sind längst nicht mehr nur einzelne Stadtteile. Das zieht sich wie ein Spinnennetz über das gesamte Ruhrgebiet.

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Jeder hat seine eigene Sichtweise auf die Welt und bei jedem kommt es darauf an, was er aus seinem Leben und den Möglichkeiten die sich ihm bieten ,machen kann und will.

Äußere Bedingungen oder Faktoren werden von vielen als Ausrede genommen, wenn es ihnen scheinbar oder tatsächlich nicht gut geht.

Neid, Mißgunst und Habgier sind im Menschen angelegt , aber unterschiedlich ausgeprägt.

Die Gesellschaft ist angespannt.

Ist sie nicht.

Selbst wenn die Ausländer oder Einwanderer friedlich leben, sind die Bürger verärgert, dass es viele Parallelgesellschaften gibt.

Es ist nur ein kleiner Bodensatz der Bürger, der verärgert ist.

In vielen Fragen merke ich dass viel die Schnauze voll haben

Laut Umfragen von GF hat die AfD vermutlich schon 80 Mal die Mehrheit im Bundestag erreicht. Solche Fragen und Umfragen auf GF und im Internet sind nicht aussagekräftig, weil hier einfach ein kleiner Teil sehr laut brüllt aber eben nicht repräsentativ ist für die gesamte Gesellschaft.

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