Wie findet ihr diese philophische Aussage?

4 Antworten

Metaphysische Grundlage: "privatio boni" (Entzug/Beschränkung des Guten)

  • Gegensätzliche Betrachtungsweise

Leibniz:

Unvermeintliche Beschränktheit des Guten und das Schlechte ist eine Reduzierung des Guten - daher die beste aller möglichen Welten, denn die Welt ist gut und das Schlechte ist nur eine Verminderung/Beschränkung des Guten - eine bessere Welt als eine gute Welt kann es daher nicht geben

Schopenhauer:

Das Gute ist ein Mangel an Üblem - daher die schlechteste aller möglichen Welten, da die Welt a priori übel ist, wird sie durch das Gute weniger schlecht gemacht - eine schlechtere Welt als eine schlechte Welt kann es daher nicht geben...

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

  • Paranthese

Helligkeit/Dunkelheit

Helligkeit ist die Anwesenheit von Licht = die Welt ist eigentlich immer hell - außer wenn es dunkel ist

Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht = die Welt ist eigentlich immer dunkel - außer wenn sie hell ist

oder

Ist ein Zebra weiß mit schwarzen Streifen oder schwarz mit weißen Streifen?

Ist das Glas halb voll oder halb leer?

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fazit

  • Alles ein Ergebnis des Standpunktes bzw. Blickwinkels!!!

Wer sieht das letztendlich wohl richtig?

Schopenhauer

Aus religiöser Sicht könnte man Leibniz zustimmen, da Gott nichts unvollkommenes schaffen kann. Dem Einwand von Schopenhauer, dass auch die von Gott geschaffenen Möglichkeiten der Entwicklung und der menschlichen Handlung so gestaltet sein müssten, dass sie nur zum Guten bzw. zur Perfektion führen könnten - wa wie wir wissen nicht der Fall ist - könnte man entgegnen, dass Gott bewusst der Natur wie auch dem Menschen die Freiheit gelassen hat, alle möglichen Entwicklungswege einzuschlagen, seien sie sinnvoll oder nicht, seien sie moralisch vertretbar oder nicht. Mit der Möglichkeit ist untrennbar auch die Verantwortung verbunden und wir können uns bei Gott nicht beklagen, dass er nicht eingreife und die Welt zu Guten lenke. Wir haben das Potenzial, die Möglichkeit, die Intelligenz bekommen, unsere Geschicke selbst zu leiten. Dann müssen wir das auch tun und dafür die Verantwortung tragen.

Diese Aussage ist schlicht albern da sie einen semitischen Einzel - "Gott." als real existent vorgaukelt.

Es gilt auch für Philosophen :

"Religion" ist kein unabwendbares Schicksal.

"Religion" ist nachweislich heilbar

Stimmt:

Einfacher ausgedrückt: "Offb.21,1-4".

Woher ich das weiß:Recherche

Was möchtest Du wissen?