Wie findet ihr den Vorschlag, dass der Besuch von Prostituierten vom Staat übernommen werden sollte??

9 Antworten

Für Hartz IV-Empfänger sollte es nichts dazu geben.

Ich arbeite in der Behindertenpflege. Für Menschen mit Behinderung, die im Wohnheim leben, gibt es extra Prostituierte, die das Bedürfnis der Menschen in diesen Wohnheim befriedigen. Vielleicht sollte man bei so etwas eher ansetzten...wir "Normalos" wollen schließlich auch sexuell befriedigt werden.

diese diskussion gab es doch auch mal, dass die krankenkasse das übernehmen sollte? fände ich auch eher sinnvoll.

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Hallo DiskoGlasWerfer,

sorry, aber ich halte das für völligen Schwachsinn, und ehrlich gesagt, auch für eine Frechheit.

Natürlich gibt es Menschen, die unabsichtlich zu Hartz-4-Empfängern werde. Und selbstverständlich muss sich der Staat auch finanziell um diese Menschen kümmern. Das ist überhaupt keine Frage.

Allerdings gehören dazu - für mein Dafürhalten - lediglich Leistungen, die für ein "normales" Leben notwendig sind. Dazu zählt unter anderem Geld für Nahrungsmittel, Wohnung, Strom/Heizung/Wasser und ähnliches. 

Was ich aber nicht einsehen kann/will ist, dass die arbeitende Bevölkerung auch noch für das Vergnügen von Hartz-4-Empfängern aufkommen sollte. 

Wir gehen jeden Tag zur Arbeit und verdienen uns dadurch unser Geld (mehr oder weniger schwer). Sollte ich zu einer Prostituierten gehen wollen, müsste ich dies selbst bezahlen. Warum sollte ein Hartz-4-Empfänger das Recht haben, dass wir für sein Vergnügen bezahlen müssen?

Wenn dem so wäre, gäbe es doch quasi überhaupt einen Anreiz mehr für Langzeitarbeitslose, sich überhaupt noch eine Arbeit zu suchen, wenn sie auch ohne Arbeit alles haben können, was sie wollen.

LG Sascha

Ich bin zwar bekennender Fan und Nutzer des Paysex - aber eine spezielle Förderung halte ich für überflüssig. Wer Sozialhilfe in irgendeiner Form bekommt und sich Zigaretten und Alkohol leisten kann, der kann sich auch eine Prostituierte leisten. Wir reden hier von Beträgen von 20-50 Euro für eine einfache Nummer - dafür braucht man keinen "Prostitutions-Zuschuss".

Wenn es staatliche Zuschüsse für Sexarbeit geben sollte, dann noch am ehesten für die Arbeit der Sexualbegleiterinnen, die vielen Behinderten und alten Menschen überhaupt erst ein Sexualleben ermöglichen. Diese haben nämlich oft nicht die Möglichkeit soziale Kontakte zu knüpfen und in der "freien Wildbahn" einen Sexpartner zu finden!

Bei Amazon gibt es über Paysex interessante Literatur, in der auch dieses Thema behandelt wird.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Mein Beileid. Möglicherweise finden Sie in der Kirche Vergebung.

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@Katechon: Kirche?

Habe ich bereits probiert - ist kein Vergleich!

Im Bordell ist es wesentlich schöner und gemütlicher, der Wahrheitsgehalt der Geschichten, die man zu hören bekommt, ungefähr gleich hoch - aber die praktizierte Nächstenliebe im Bordell um Welten besser!

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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@RFahren

Igitt, die Kirche mit einem Freudenhaus zu vergleichen, Sie sind ekelhaft.

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@Maledictus

Sollte die Kirche nicht ein Haus der Freude sein?

Die Prostitution hat schließlich in der Tempelprostitution ihren Ursprung. Da sollten die Kirchen mal drüber nachdenken - das könnte wieder für volle Gottesdienste sorgen... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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