Wie findet ihr den Ex-Profiboxer Pierre Vogel?

7 Antworten

Ich finde seine Argumente sehr Logisch. Er hat mich schon in vielen dingen aufgeklärt. Und es werden immer leute geben die gegen ihn sind. Aber mach dir dein eigenes Bild von allem. Wie hier zum Beispiel...

https://www.youtube.com/watch?v=1o5XVgkD-YY

Er ist ein Lüngner, Salafist, Idiot, Antisemit, Frauenfeind und Fanatiker. Er verbreitet bei Leichtgläubigen Bürgern seine gewaltssame Islamische Properganda. Den sollte man einsperren!

Ich kenne nur die Brüder Hans-Jochen und Bernhard Vogel. Die haben aber meines Wissens beide nicht geboxt.

Inwiefern hat sich der "Salafismus" in Deutschland erneuert?

Der politologische Hilfsbegriff "Salafismus" bzw. "Salafisten" fasst zur Unterscheidung von Gruppierungen innerhalb der muslim. Gemeinschaft jene Muslime zusammen, die sich nach einem Islam-Verständnis nach den "as-Salaf aṣ-Ṣāliḥ" (Manhaj: Salaf) richten wollen. (Manhaj Salaf, Aqidaschule: Hanbali, Athari; Tauhiddefinition nach Ibn Taymiyaa / M. Ibn Abdl Wahab...).

Dabei richtet sich die Frage auf populäre Gruppierungen um Pierre Vogel, Abou Nagie und Sven Lau.

Von etwa 2007-2011 lässt sich beobachten, dass seit der Berichterstattungen um das Thema "Salafismus" von u.a. deutschen Medien der Begriff "Salafisten" von Muslimen mit dem Manhaj Salaf, die z.B. dem Verein "Einladung zum Paradies" zu zuordnen gewesen sind, rabiat abgelehnt worden ist, obgleich die Selbstdarstellung "Salafydun" zumindest vor dem Golfkrieg unter "Salafisten" üblich gewesen ist - sowie der Begriff "Ahlul Hadith".

Seit der Präsenz des sogn. IS, dessen Bezeichnung die deutschen "Salafisten" jedoch nicht ablehnen und mit denen sie anfänglich sogar sympathisiert haben, scheinen sie, nachdem auch Pierre Vogel in Konflikt mit ihnen gekommen ist, den Begriff "Salafist" für sich beansprucht haben zu wollen. Der Salafist von heute stellt sich gerne als "echter Salafist" vor, anders als die von den Medien dargestellten IS. Jedoch nehme ich auch noch "Oldschool Salafisten" wahr, die wie vor 2012 den Begriff "Salafisten" noch immer ablehnen und auch die IS "nicht kennen wollen", weil den Medien absolut nicht zu trauen sei.

Eine ganz besondere Veränderung, die mir aufgefallen ist, dass die "Salafisten" vor 2012-14 Ibn Taymiyaas und M. Ibn Abdl Wahabs Konzept von Kufr Bit Taghut als essenzielle Basis (Asl, Shahada) des Tauhids so gepflegt haben, dass jeder, der nicht mit den Gesetzen von Allah herrscht, ein Nicht-Muslim bzw Taghut sei. So ist es auch zu Konflikten zwischen u.a. Vogel und Nagie gekommen.

Früher ist es international ein Markenzeichen der "Salafisten" gewesen, sich von den nicht-islamischen Herrschern mit der Shahada loszusagen. Vor allem ist es sehr popular gewesen, Erdogan als Ungläubigen hinzustellen. Mittlerweile scheinen die meisten "Salafisten" sogar Erdogan darin zu entschuldigen oder gar zu unterstützen, dass menschengemachte Gesetze (Demokratie) je nach Lage besser sein könnten als Gottesgesetze (Scharia) - sogar auch Abou Nagie?

Generell beobachte ich, dass die Salafisten von heute viel verschlossener sind als früher, vor der IS. Damals haben sie scheinbar kaum ein Blatt vor dem Mund genommen, bevor sie Diskussionen mit "Ihr seid Hetzer und verblendet" abgewürgt versucht haben.

Wie erklärt ihr euch das? Bekommt Vogel von Erdoganunterstützern Geld? Vermutet er Schutz von ihnen gegen den IS?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?