Wie findet ihr dass die Feuerwehr vor gut 120 Jahren mit Elektro gefahren ist?

Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

ach wär man mal bei Emobilität geblieben 50%
Das war gefährlich ,weil Batteribrände schwer zu löschen sind 17%
damals war Hanover noch cool 17%
andere antwort 17%
Das ist heutzutage egal 0%
Da sieht man es mal wieder 0%
Faszinierend 0%

5 Antworten

Ich bin zwar noch keine 120, sondern erst 40 Jahre bei der Feuerwehr, aber auch in der Zeit hab ich schon so einiges an Technik und Verfahren kommen und gehen sehen. Manches hat sich bewährt, Anderes ist wieder verschwunden, weil nicht ausgereift oder eben überholt.

Vor 120 Jahren war der E-Antrieb eben ein Vorteil gegenüber der Dampfspritze und der Verbrennungsmotor noch nicht wirklich ausgereift. Allerdings hat der Verbrenner den E-Antrieb schnell überholt und so ist man vom Elektro wieder weg gekommen. Das ist in der Geschichte der Technik völlig normal. Etwas mit Sorge sehe ich das derzeit, noch nicht ausgereifte, Technik von bestimmten Stellen gepuscht wird. Das treibt Technikern die Sorgenfalten auf die Stirn.

Deine Antwortmöglichkeiten sind absolut unbrauchbar!

Wäre der e-antrieb wirklich so effektiv gewesen, hätte er sich gehalten! Da er sich nicht gehalten hat, war er ineffizienter als andere Antriebe und warum sollte man bei einem ineffizienten Antrieb bleiben?

In absehbarer Zeit (50-100 Jahre!) wird es keine Vollelektrische Feuerwehrfahrzeuge geben, denn alleine um nur den Tank (zum fahren) von manchen Autos zu ersetzen, würden diese Autos mehrere Tonnen an Gewicht zulegen. Und dann muss man auch noch mehrere Stunden und Tage lang Lichter, Pumpen, Aggregate, Funk usw. betreiben können, was auch bei mehrtägigen und großflächigen Katastrophen und Stromausfällen machbar sein muss und dass zu jeder Zeit und überall in Deutschland!

Da gebe ich dir recht. Meine Vorgesetzten sind davon auch noch nicht überzeugt, das es rein elektrisch gehen wird. Bei uns kommt auch kein akkubetriebener Rettungssatz aufs Auto. Da sind wir noch recht konservativ Bei den Unwettern in Deutschland dieses Jahr hat der Dieselmotor mitgeholfen, nich die E-Technik.

Mal abwarten was die Zukunft noch so bringt

Ja, da bin ich mal auf den Erfahrungsbericht gespannt.

Ich hoffe der wird "werteneutral" erstellt, was ja heutzutage nicht mehr so ohne Weiteres normal ist.

Naja jedenfalls scheint es aus Berlin, wie man nebenher hört, einiges Positives zu berichten. Aber Berlin ist eine Großstadt mit der entsprechenden Infrastruktur.
Was dort gut funktioniert muss auf dem "platten" Land nicht auch unbedingt 1:1 passen.

Hier wird man sehen ob diese Elektrofahrzeuge das halten was sich viele versprechen

Naja... auch der Berliner Vorführer ist ja kein reines E-Fahrzeug, sondern hat auch noch einen Dieselmotor verbaut.

Sicherlich werden auch die E- bzw. Hybridfahrzeuge bei den Feuerwehren in Zukunft immer mehr.

Reine E-Fahrzeuge wird es aber auf absehbare Zeit nur bei den "weniger wichtigen" Fahrzeugen geben, die nicht primär im Einsatzdienst stehen. Die wirklichen Einsatzfahrzeuge werden noch lange mindestens Hybride sein. Denn man muss ja davon ausgehen, dass ein Fahrzeug auch mal mehrere Tage lang im Einsatz gebunden ist - und da ist es eben nicht immer möglich und erst recht nicht praktisch, das Fahrzeug per Kabel zu laden. Zudem ist die Reichweite des elektrischen Betriebs noch nicht ausreichend - das Berliner eLHF hat eine maximale Einsatzdauer von 60 bis 90 Minuten, dann muss der Dieselmotor für den notwendigen Strom sorgen.

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