Wie findet ihr das Spicken?

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16 Antworten

Mich stört es nicht, auch wenn es gegenüber den ehrlichen Schülern ist. Ich habe selbst in der Oberstufe nicht gespickt und trotzdem meist bessere Noten gehabt, als die die gespickt haben. Dass traf auch auf andere aus meiner ehemalligen Klasse zu. Es führt also auch nicht immer zum optimalen Erfolg. Im übrigen ist es ein hohes Risiko. Wenn man erwischt wird gibt es eben eine 6.

Desweiteren lernt man dadurch nichts und in der Abschlussprüfung ist es nochmal deutlich schwerer zu spicken und dort eine 6 zu bekommen wäre fatal. Auch kann man sich über eine gute Note viel mehr freuen, wenn man sie durch ehrliche Leistung erreicht hat.

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Kommentar von goali356
19.01.2017, 17:15

Danke für den Stern.

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Ich bin für die Legalisierung von Spickzetteln.

Ein Lehrer, der seit 10 oder 20 Jahren den gleichen Unterrichtsstoff vermittelt, bringt zu jeder Stunde Zettel mit, auf dem Notizen zum Unterrichtsstoff niedergeschrieben sind. "Unterrichtsvorbereitung" wird das oft genannt. Man sollte meinen, solche Lehrer können den Stoff in- und auswendig, sodass sie ohne Zettel auskommen müssten. Ich will aber nicht falsch verstanden werden. Jeder Lehrer soll so viele Spickzettel anfertigen, wie er zu brauchen glaubt.

Ein Bundestagsabgeordneter, der eine Rede halten soll, hat sich selbstverständlich darauf vorbereitet, in dem er einen oder mehrere (Spick)Zettel angefertigt hat. Niemand stört sich daran, dass er während seines Vortrags immer wieder einen Blick darauf wirft. Gleiches tut ein Vorstandsvorsitzender, wenn er auf der Jahreshauptversammlung seines Unternehmens Rechenschaft über seine Arbeit ablegt.

Ich frage mich, ob es da nicht viel sinnvoller wäre, dass Schüler - wenn sie schon gezwungen werden sinnlose Tests zu schreiben - lernten, sich auf vergleichbare Situationen vorzubereiten, in dem sie sich im Anfertigen von Spickzettel übten? Einen guten Spickzettel mit den wichtigsten Informationen anzufertigen, ist nämlich nicht so einfach.

Ob mit oder ohne Spickzettel, das Ergebnis des Testes ist sowieso das gleiche. Nach dem er geschrieben und benotet ist, geht das abgefragte Wissen auf wundersame Weise verloren. Ist es da nicht sinnvoll, wenigstens einen guten Notizzettel zur Hand zu haben? Die ganze Kriminalisierung von Schülern hätte endlich ein Ende.

Gruß Matti

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Kommentar von Schachpapa
04.10.2016, 17:53

Das wäre dann aber kein spicken mehr, sondern benutzen von (selbst angefertigten) Unterlagen. Das kann u.U. erlaubt sein. 

Ich habe mal einen Spickzettel in Größe eines DIN a4 Blattes erlaubt und wollte erreichen, dass sich die Schüler das Wichtigste heraus suchen und aufschreiben. Dass man mit entsprechender Verkleinerung auch 16 Druckseiten auf ein beidseitig bedrucktes Blatt bringt, hatte ich nicht bedacht. Der Schuss ging nach hinten los. Man lernt auch als Lehrer noch dazu ;-)

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Sinnfrei. Da die aussagekraft deiner noten verloren geht.
Gerade bei wissen was grundlagen für andere sachen bildet die in der schule in höheren klassen dann nur noch kurz angeschnitten werden.

Unfair finde ich es aber nicht unbedingt da schule kein wettbewerb ist und in der arbeitswelt sowieso andere sachen wichtiger sind wenn man vom bekommen der ersten ausbildung (oder studium) mal absieht.

Eventuell ist es sinvoll die unterrichts form so abzuändern das es wichtiger wird wissen zu verstehen anstatt es nur stupide auswendig lernen zu müssen.
Dann würden auch 16 seiten auf ein din A4 blatt zusammengeschrieben nicht mehr soviel bringen.

Im studium hatten wir mehrere prüfungen bei dem alle unterrichtsmaterialien erlaubt waren.
Zumeist waren das aber auch die knackigeren die auf dem wissen in den materialien aufgebaut haben.

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Ich persönlich finde es gar nicht gut. 

Die einzige Ausnahme wäre bei einem Lehrer, der um einfach nur fies zu sein euch einen blöden Test aufbrummt, in dem ihr Sachen wissen müsst di gar nichts aber auch wirklich gar nichts bringen(Jahreszahlen von unnötigen Sachen o.ä.). Aber selbst in diesem Falle wäre es besser sein Gedächtnis zu trainieren;)

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In manchen Arbeiten erlaubt wird uns von unserer Mathelehrerin erlaubt, dass wir eine Aufgabe an der Tafel vorrechnen und wir diese in der Arbeit verwenden können.

Das Spicken aus der Sicht meiner Mathe- und Englischlehrerin: Sonst sieht meine Mathelehrerin das ganz locker mit dem Spicken "Klar, könnt ihr spicken, aber wenn ich euch erwische, dann ist der Spicker weg und solltet ihr anschließend noch bei eurem Tischnachbarn abschreiben, dann ist die Arbeit futsch und eine hübsche, runde 6 auf der letzten Seite!". Unsere Englischlehrerin ist da allerdings sehr streng - sie nimmt uns sofort die Arbeit weg und trägt uns zweimal eine 6 ein!

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Letzten Endes ist es Selbstbetrug.

Auf eine durch ehrliches Lernen erreichte, solide Leistung ist man stolz.. auf eine durch Betrügen (Spicken) also auf Lügen aufgebaute Leistung kann und soll man es nicht sein.

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Im normalen Unterricht übersehe ich oftmals das "Spicken" in einer pädagogischen Absicht, wenn ich der Meinung bin dem Schüler wird mit einer besseren Note das Selbstbewusstsein gestärkt. Sehr oft erleben ich dann, der "Knoten" ist geplatzt und der Schüler verpasst nicht den Anschuss.

Bei Prüfungsarbeiten ist aber ein Spicken ausgeschlossen.

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Beim Braten von Fleisch empfehlenswert, in der Schule eher weniger.

Übrigens kennen Lehrer meistens die Tricks von Schülern - also lieber eine ehrliche 4 als eine 6 wegen Unterschleif.

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Nicht fair. Die Note steht demjenigen dann nicht zu.

Eine Note zeug von Leistungen und die konnte derjenige nicht erbringen.

LG Willibergi

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Spicken hat wohl jeder einmal versucht, glücklich wenn er nicht erwischt worden ist. Die Lehrer sind aber da meist gewappnet und finden ihre Schäfchen!

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Wenn man wirklich unvorbereitet ist oder es einfach nicht versteht, dann finde ich es okay. Aber dieses schon jedes Mal vorsorglich einen Spicker schreiben, finde ich total übertrieben.

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Hallo ScienceFan,

meine Mutter meinte immer, schreib' Dir ruhig einen Spickzettel. Da muss alles wichtige drauf. Schau' ihn dir dann noch einmal im Bus auf der Fahrt zur Prüfung an und werfe ihn wenn Du ins Klassenzimmer gehst in den Mülleimer.

Eine bessere Vorbereitung gibt es nicht.

Schöne Grüße

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Abschreiben:

Ich hab es nie gemacht.

Haette den Aufwand in vielen Faellen nicht gelohnt.

aber wenn mein Sitznachbar verzweifelte, hab ich natuerlich Platz gemacht, damit er auf meinen Zettel sehen kann.

Mich haette es zu sehr verunsichert oder gestresst auf dem Blatt des anderen etwas zu lesen, das ich nicht nachvollziehen kann.

mit Vertrauen sein Ding durchziehen.

zu selbstangefertigten Hilfen habe ich keine (ausdrueckbare) Meinung.

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Gut gespickt ist halb gewonnen - das wussten bereits die alten Römer!

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Bei Hasenbraten sehr zu empfehlen.

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Ok, wenn du es nur so einmal oder zweimal machst. Oder nur bei Kleinigkeiten, aber nicht: "Oh kein bock zu lernen, erstmal alles auf mein Arm schreiben." 

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