Wie findet ihr das Christentum?

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18 Antworten

Wie findet ihr das Christentum?

Das ist einfach: 200 Meter links die Straße runter, dann rechts ca. 700 Meter. Am Ende der Straße links, dann siehst du die (katholische) Kirche schon.

Kommt ihr mit den Leuten zurecht?

Wie mit allen anderen Menschen auch: Manchmal besser, manchmal schlechter. 

Besser/Schlechter als Islam?

Definiere "besser" und "schlechter"!

Wenn man es objektiv betrachtet und berücksichtigt, dass ca. 80% aller Waffen von Christen und "christlich-abendländischen" Ländern hergestellt und vertrieben werden; und man berücksichtigt, dass 100% aller Kriege - auch die von Islamisten geführten -, bei denen Menschen Menschen umbringen, mit Waffen geführt werden, ... nun, dann muss die Antwort wohl eindeutig ausfallen...

Wenn man berücksichtigt, dass es vor allem die von "christlich-abendländischen" Vorstellungen getriebenen "Missionare" (religiös und politisch) waren, die ganze Erdteile vorsätzlich in der Steinzeit hielten und halten, um sich selbst ein angenehmes Leben zu ermöglichen; sie also auf dem Rücken anderer Menschen ihren Wohlstand verteidigen, ... nun, dann muss die Antwort wohl eindeutig ausfallen...

Wenn man gleichzeitig berücksichtigt, dass "der Islam" - anders als "das Christentum" - nie "Weltherrschaftspläne" hatte oder verfolgte, ... nun, dann muss die Antwort wohl eindeutig ausfallen...

... Aber deine Definition wird den Ausschlag geben: Wie definierst du "besser"? Wie "schlechter"? Auch - und gerade - unter Berücksichtigung von Mt 7, 1-6 ("Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit dem gleichen Maß, mit dem ihr messt, soll euch zugemessen werden. Was aber siehst du den Splitter im Auge deines Bruders; und ignorierst den Balken in deinem eigenen Auge?!")

Sollte die Religion abgeschaffen werden??

Unbedingt. Religion dient EINZIG den Zwecken der Herrschaft über andere. Und das gilt für AUSNAHMSLOS JEDE hierarchische Religion.

(Anders ist das mit dem "Glauben". Er ist Privatangelegenheit und sollte - ebenso unbedingt - jedem freistehen. Ganz egal, woran er glauben will.)

Es gilt aber GANZ BESONDERS für das Christentum, wenn sie auch nur minimalsten Wert auf Jesus legen. 

Der sagte nämlich "Aber ihr sollt euch nicht Rabbi** nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist." (vgl. Mt. 23, 8-9); lehnte also Religion insgesamt - und ganz besonders das, was die Christen später aufbauten - vollständig ab.

**) Jesus entstammt der jüdischen Religion. Ein "Rabbi" ist bei den Christen mit zahlreichen hierarchischen Varianten des "religiösen Vorstehers/Vordenkers und Glaubens-Kontrolleurs" - vom Pfarrer/Pastor über Dekan und Vorsteher, bis hin zum Bischof, Kardinal oder (hier begrenzt) Papst - zu übersetzen.

Jesus selbst wollte also, dass "Religion" abgeschafft wird. Gibt es einen größeren Fürsprecher?

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Ich finde das Christentum sehr gut. Als orthodoxer Christ habe ich einen Glauben ohne Zwänge, der auch andere Menschen oder Glaubensformen nicht belästigt oder gar attackiert.

Religion kann man nicht abschaffen. Die Religion ist eine geistige Angelegenheit, und man kann den Menschen nunmal nicht das Denken verbieten. An irgendeiner Stelle wird es immer um Gott oder Glauben gehen. Deshalb finde ich Kirchen auch gut, da Kirchen zumindest den Zweck einer Anleitung erfüllen, und somit etwaige Ausuferungen im Glauben verhindern.

Den Islam stehe ich ablehnend gegenüber.

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"Die Religion" als bei Menschen auftretendes Phänomen der Transzendenz lässt sich nicht einfach abschaffen, eine einzelne Religion, und erst recht eine Weltreligion auch nicht.

Christentum tritt in so vielen Varianten auf, dass es sich kaum als grundsätzlich gut oder grundsätzlich schlecht einstufen lässt. Auch das Verhalten verschiedener Christen bzw. vermeindlicher Christen unterliegt einer großen Variationsbreite.

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Hallo! Wie gut eine Religion ist hängt immer davon ab wie ihre Lehre umgesetzt wird. Und es dürfen keine Gruppen oder ein Geschlecht beteiligt werden und da haben in der Praxis beide Probleme z. B. was Frauen betrifft, alles Gute.

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Kommentar von realsausi2
05.11.2015, 08:44

es dürfen keine Gruppen oder ein Geschlecht beteiligt werden

Das wäre dann wohl eine sehr kleine Gemeinde.

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Kommentar von gottesanbeterin
05.11.2015, 09:02

Ich schätze und hoffe, du meintest "benachteiligt"!

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Kommentar von kami1a
05.11.2015, 09:51

Ich entschuldige mich für diesen peinlichen Fehler zumal er den Sinn völlig verdreht- Richtig ist  : 

Und es dürfen keine Gruppen oder ein Geschlecht benachteiligt werden

Sorry - war mit den Gedanken schon beim Sport.

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Ich bin nicht sonderlich religiös. Ich habe allerdings gegenüber dem Christentum eine Art von "Beißhemmung", dass bedeutet, ich schreibe ungern dagegen, auch wenn ich mit Glaubensvorstellungen nicht konform gehe.

Diese Hemmung habe ich gegenüber anderen Religionen, insbesondere dem Islam, nicht.

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Das Christentum ist nichts besonderes es ist ebenso wie der Islam nur eine Religion von vielen. Es mag zwar mit abstand die meisten Anhänger haben, aber egal wie viele Leute etwas glauben, Wahr wird es dadurch nicht.

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Eine Religion an sich ist weder gut noch schlecht, was die Menschen daraus machen, darauf kommt es an. Allgemein hat jeder Mensch das Recht zu entscheiden, was er glauben will, solange die Toleranz anders Denkender gegeben ist. Und natürlich sollte das friedlich passieren. Gerade diese Toleranz ist aber meist das Problem, und zwar nicht nur bei Gläubigen. Auch überzeugte Religionsgegner zeigen oft keine Spur von Toleranz, was in meinen Augen auch nicht besser ist als ideologische Prediger.

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Was wäre dann würde man die Religion abschaffen? Was viel wichtiger ist ist eh der glaube und der fängt nicht in der Kirche an sondern im Herzen. Da nützt schlussendlich jedes Abschaffen nichts ;)  

Da ich Christin bin, bin ich auch gerne mit anderen Christen zusammen. Sehe jedoch kein unterschied zwischen nicht-christen und christen oder auch Muslimen im normalen alltäglichem Zusammensein. Nur wenn es um Glaubensfragen geht, gibt es halt Uneinigkeiten. 

Es gibt Menschen mit denen komme ich klar und welche die ich lieber meide. Das hat aber nichts mit der Religiosität zu tun sondern einfach mit dem Charakter. Das können genauso Christen sein. 

 

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Ich finde das Christentum weder besser noch schlechter als den Islam, es ist halt nur eine von vielen Religionen. Ich glaube an keine von beiden.

Was ich aber am Christentum nicht gut finde ist sind die Staats Kirchen, warum bitte muss man für seinen Glauben Steuern zahlen.

Ich persönlich glaube an keine der beiden Religionen weil ich mit dem Monotheismus einfach nichts anfangen kann, ich glaube an andere Götter: Namentliche an die Grossen Vier.

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Sagen wir es so ... ich habe nichts gegen dich Religion aber gegen die Kirche , weil sie intolerant ist , wie oft werden Kinder dort angepackt ? , sie lügen einen an , dass haben sie schon immer getan und zu guter letzt wenn sie mit dem Klingbeutel herum gehen und die älteren Leute ihr letztes Geld aus ihrer ohne hin schon kleinen Rente in diesen Beutel legen und die Kirche soooo extrem reich ist . Aber man sollte doch seinen Nächten lieben oder nicht ? Wie wers dann in der 3 Welt zu helfen ? Aber nein ....😒

Ich merk schon das ist ein sehr heikles Thema 😳 ... das gibt Diskussionen ...lG 😅

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Ich komm mit jedem klar egal welcher Religion er angehört

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Ich verabscheue jede Religion und bin überzeugt, dass die Welt ohne diesen Unsinn eine bessere wäre.

Aber Religionen abzuschaffen ist überhaupt keine Option. Die können sich nur selbst abschaffen, bzw. auflösen. Es gibt ja ermutigende Anzeichen dafür.

Nicht nur, dass wir in diesem Land Religionsfreiheit garantieren. Es hat halt jeder Mensch das Recht, jedem möglich Unsinn zu glauben, solange der damit keinen anderen in der Ausübung seiner Rechte einschränkt. Und hier spielt es keine Rolle, welche Religion oder sonstige Aberglaube das ist.

Wichtig ist eine Trennung von Staat und Religion, an der wir seit langem arbeiten und die noch längst nicht vollzogen ist.

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Kommentar von Oizymusic
05.11.2015, 11:29

Der Säkularismus ist leider ein fragiles Gut, gut beobachtbar an der Türkei, wo der wahnsinnige Erdogan gerade dabei ist ihn wieder abzuschaffen. Einige Religionen streben leider in ihrer Natur danach, das Leben der Menschen grundlegend zu bestimmen, da darf man keinen Finger breit nachgeben.

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Ein Muslim ist dazu verpflichtet die anderen Religionen auch zu "Respektieren".

Also es ist zwar nicht mein Glauben aber ich muss es trotzdem Respektieren und darf keinen aufgrund seines Glaubens diskriminieren oder dergleichen.

Gruß!

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Kommentar von arevo
05.11.2015, 09:14

#OsmanicEmpire

Nur kein Täuschungsmanöver.Dieses blöde Wort " Respekt /respektieren " kann ich nicht mehr hören oder lesen.Und was heißt schon respektieren ?.

Andersgläubige einer Schriftreligion, z.B. Judentum oder Christentum, werden als Schutzbefohlene/Dhimmi behandelt . D.h. sie sind Menschen zweiter Klasse und haben den Moslems , wenn er sich nähert, Ehrerbietung zu erweisen.

Polytheisten wie Hindus dürfen nach koranischen Glaubensverständnis durchaus getötet werden..

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Kommentar von OsmanicEmpire
05.11.2015, 10:54

Von Welchen "Muslimen" ist hier die Rede von radikalen die ihren Glauben fanatisch ausleben?
Sorry aber damit habe ich nix zutun.

Gruß!

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Kommentar von Hamburger02
05.11.2015, 11:18

Das ist die Theorie, die Praxis sieht aber völlig anders aus.

Und Jesus sagt: "Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen."

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Kommentar von OsmanicEmpire
05.11.2015, 11:28

@Hamburger

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte:
»Das irdische Leben ist ein Gefängnis für den Gläubigen und ein Paradies für den Ungläubigen.«" (Mu).

Sure 2, Vers 6: Siehe, den Ungläubigen ist’s gleich, ob du sie warnst oder nicht warnst, sie glauben nicht.

Das heißt ich kann die erzählen dass nicht jeder Muslim ein Extremist ist aber du wirst es einfach nicht glauben.

Du bist verblendet von den Medien und denkst der Islam wäre gefährlich was nicht stimmt.

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Es ist immer toll, wenn Menschen nicht Egoisten sein wollen und nach Höherem streben.

Ich persönlich finde das Christentum das Spannendste überhaupt!

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Das Christentum ist eine Religion, die die Freiheit des Menschen betont. Martin Luther hat nicht umsonst den Begriff von der "Freiheit des Christenmenschen" geprägt, als Erkenntnis aus seinem Studium der Bibel.

Der Islam ist eher das Gegenteil davon, das sagt schon sein Name: Islam = Unterwerfung. Wer will das schon, zumal es dafür keine angemessene Gegenleistung Allahs gibt?

In beiden Religionen gibt verschiedene Sorten von Menschen. Wer die Bibel ernst nimmt, der versucht, anderen offen und liebevoll zu begegnen. Wer den Koran ernst nimmt, der ist angehalten, zu unterscheiden zwischen Moslem und Nichtmoslem und der ist angehalten, die Nichtmoslems zu bedrängen, zu diskriminieren, zwangsweise zu "bekehren" , usw.

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Kommentar von Paguangare
06.11.2015, 05:04

"Unterwerfung" hat so eine negative Konnotation, als ob der unterlegene Kriegsgegner sich dem Sieger unterwirft. Man könnte stattdessen auch "Hingabe" sagen.

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Religion sollte abgeschafft werden. Jeder kann glauben an was er will, aber sollte seine Mitmenschen nicht mit seinen Glaubensansichten belästigen. Dann gäbe es weniger Streit, weniger Krieg und weniger Stress.

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Kommentar von Paguangare
05.11.2015, 05:35

Religion bedeutet nicht unbedingt, dass man seine Mitmenschen mit seinen Glaubensansichten belästigt, sondern dass man seinen Glauben in einer Gemeinschaft lebt.

Und wer, bitteschön, sollte die Religion abschaffen? Das wäre ein ziemlich totalitärer Eingriff in die Glaubensfreiheit der Menschen. Im Kommunismus wurde schon mehrmals versucht, die Religion, zumindest auf dem Gebiet von Einzelstaaten, abzuschaffen. Dies ist nicht gelungen.

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Kommentar von Valdes14
05.11.2015, 10:34

Schade

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Ganz einfach: Vor mein Haustür ist eine Kirche..;-)

Lästig finde ich nur diesen Drang die Leute mit Laute Gebimmel zu stören. Naja das Geheule am Minaret früher war auch nicht besser.

Meiner Meinung ist das Religion privat sein sollte und nicht mit Symbole und Rituale behaftet die Andere stören.

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Kommentar von keineahnungaf
05.11.2015, 05:22

Ich versteh deine Meinung.. Wobei stört es dich so sehr wenn Symbole von Religionen öffentlich sichtbar sind?

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Kommentar von keineahnungaf
05.11.2015, 05:47

Wie würdest du sie abschaffen misretrollo?

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Alle Religionen sind gleichwertig. Keine ist besser oder schlechter als eine andere.

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Kommentar von gottesanbeterin
05.11.2015, 09:03

Für wen oder was "besser oder schlechter"?

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Kommentar von Oizymusic
05.11.2015, 11:23

Und dennoch beinhalten einige Religionen aufgrund des Selbstverständnisses ihres zentralen Schriftstücks ein ungleich höheres Konfliktpotenzial als andere. 

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