Wie findest Du Gendersprache?

Das Ergebnis basiert auf 162 Abstimmungen

Absolut unnötig 80%
Mir Egal 10%
Obsolut notwendig 9%

32 Antworten

Absolut unnötig

Ich halte es sogar für kontraproduktiv.

Es ist IMHO vollkommen hirnrissig zu meinen, dass etwas durch aufgezwungene Sprachänderung zum Positiven führt.

Ganz im Gegenteil. An dem eigentlichen Problem wird nicht gearbeitet, weil alle Ressource für eben die Durchsetzung der Sprachdoktrin verbraucht wird ... und die Doktrin wirkt dann wie ein Mäntelchen, der es "schick" aussehen lässt, so dass Leute, die tatsächlich eine Schlechterbehandlung erfahren in eine Erklärungsnot versetzt werden.

Das Ganze wird mit einem kleinen Stück Freiheitsentzug und dem Heben von Agressionen "erkauft".

So nebenbei ist das Gendern gar keines. Es versucht ja nur sprachlich die weibliche Form in den Vordergrund zu drängen.

Ich jedenfalls habe schon immer aktiv auch Gleichberechtigung geachtet. Inzwischen schiebe ich es allerdings schneller beiseite, wenn wer sich aufgrund äußerer Merkmale ungerecht behandelt fühlt. Da wird halt deutlich zu inflationär genutzt. Schade für jene, die tatsächlich benachteiligt werden.

Du bist, was du sagst. Das generische Maskulinum existiert und bevorzugt männliche Personen. Auf der Mikroebene beeinflusst es eben sehr wohl unser denken, daher finde ich eine strikte Ablehnung grundsätzlich bedenklich. Aber so sind wir deutschen - alles was neu ist, ist Scheisse. > Wir sollten nicht so viele Ressourcen dafür verbrauchen < ist ein absolutes Totschlagargument. Wenn nicht jetzt, wann dann.

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@Networker97
Das generische Maskulinum existiert und bevorzugt männliche Personen. Auf der Mikroebene beeinflusst es eben sehr wohl unser denken

Das ist schlicht und ergreifend Quatsch. Diese Kuh wird von jenen durchs Dorf gejagt, die das einfach so wollen. Es gibt keinen fundierten Nachweis, dass da etwas dran ist.

Ansonsten bist Du nicht ein bisschen auf meine Argumentation eingegangen. Du wolltest Du dieses Placebo absetzen.

Schade dass es auf Kosten derer geht, die wirklich ein Problem haben.

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@Networker97

"Die Verwendung der grammatikalisch männlichen Form als generisches Maskulinum als Kollektivform hat weder das Ziel noch die Wirkung der Aufrechterhaltung einer privilegierten (männlichen Position) sondern stellt nach wie vor den allgemeinen Sprachgebrauch dar, der dem verfassungsrechtlich verankerten Verständlichkeitsgebot dient."

Punktum. Alles andere ist IMHO reine und daher abzulehnende destruktive Ideologie.

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Mir Egal

Im privaten Umfeld ist sie mir völlig egal. Ich achte nicht darauf und wenn sich jemand daran stört, dann achte ich auch darauf nicht. Mag in den Augen einiger Gender-Fanatisten arrogant, unsensibel und egoistisch aussehen - aber ich bin offen gestanden nicht auf der Welt, um mich mit jedem anzufreunden.

Beruflich halte ich davon recht wenig. Da ich selbst viel mit Stellenausschreibungen zu tun habe und oft mit Personen sprechen muss (deren exorbitant hohe Vielzahl mit dem Nicht-Gendern übrigens auch keine Probleme hat), welche Stellen suchen, ist das Gegendere mehr nervig als alles andere. Schreibe ich eine Vakanz so aus, dass sich niemand mehr auf die Füsse getreten fühlt, dann wird diese Ausschreibung schon allein aufgrund der Gendervarianten irgendwann mal derart unübersichtlich, dass die wesentlichen Punkte dabei verloren gehen.

Mir persönlich bedeutet es nicht wirklich viel, ob man bei mich betreffenden Themen Gendert. allerdings kann ich es total nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die sich unwohl oder nicht ernst genommen fühlen, wenn sie falsch gegendert werden. Daher achte ich persönlich auch eine inklusive Sprachweise, wenn ich Umgang mit Personen pflege, welchen eine Gendergerechte Sprache wichtig ist.

umgekehrt kann ich auch verstehen, dass nicht jeder so angetan davon ist, alles mit Gendersternchen und komplizierten Endungen zu versehen "nur" um einigen anderen Menschen gerecht zu werden. in solchen Fällen verzichte ich dann auch aufs Gendern.

Ich versuche einfach soweit es geht niemanden unnötig zu verärgern und mich den Menschen um mich herum in gewisser weise an zu passen.

Absolut unnötig

Unnötig. Die Öko-Aktivisten, die aus einem wohlhabenden Elternhaus kommen, haben natürlich keine anderen Beschäftigungen und wollen sich mit ihrer Ideologie in Szene setzen. Dabei ist es ihnen wichtig, dies anderen Menschen aufzuzwingen. Wer dagegen ist, wird als Frauenfeindlich verunglimpft.

Absolut unnötig

Wenn gegendert wird, kann passieren dass sie männliche form unvollständig ist zb.

Pädagog/innen was vor dem / steht ist männlich danach weiblich, also ist die männliche form Pädagog. Oder. Und warum sind dann ein paar Jahrhunderte ohne Diskussion vergangen?

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