Wie finden Kanzleien die IP von Leuten auf Kinox etc. heraus?

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3 Antworten

In der Regel gar nicht, auf kinox oder so einen Film aufzurufen ist zunächst sowieso noch nicht illegal, die IPs der Besucher dort wären also völlig nutzlos, denn ansehen tut man den Film dann ja nicht dort, sondern bei einem der vielen Videohoster (Streamcloud, Openload etc...), welche wiederum sicher ganz bewusst keine längerfristigen Logs von ihren Usern haben (weil sie niemand mehr benutzen würde sobald das rauskommt).

Bei den alten P2P Diensten war das noch was anderes, da konnten die den Traffic teils mitloggen und sehen welche IP an welcher Datei lädt, das funktioniert bei den Streamhostern so aber nicht mehr, da könnte man nur an die IPs kommen, indem man über Antrag beim Staatsanwalt den Hoster zur Herausgabe zwingt, wobei es wiederum sehr unwahrscheinlich ist, dass diese Hoster die IPs überhaupt länger speichern als für den Stream unbedingt notwendig, da sie wie gesagt ja auch ein Interesse daran haben, dass ihre User nicht strafrechtlich verfolgt werden.

An alle ich meine wenn man sich einen Film etc. anschauen würde.

Gar nicht!
Die Abmahnkanzleien finden nur die IP´s von Leuten heraus, die Torrents nutzen und die Inhalte damit auch wieder "hochladen".

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