Wie finde ich meinen Lebenssinn?

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6 Antworten

Erstmal Glückwunsch, dass du jetzt frei von Depressionen bist :)

Ich kann deine Lage sehr gut verstehen, mir ging`s auch so, dass ich nach dem Abitur so eine Leere hatte und am Liebsten wieder in die Schule zurück gegangen wäre. Ich wusste einfach nicht, wie mein Weg weitergehen soll und alle Freunde sind auch ihren neuen Weg gegangen. Ist zwar etwas anders als bei dir, aber doch ähnlich...

Ich kann dir nur sagen: Wenn du anfängst zu studieren, wirst du sicher ganz schnell neue Leute kennen lernen, und mit Sicherheit finden sich welche, die deine Interessen teilen. Gerade an einer Uni kommen so viele verschiedenen Leute zusammen, dass du immer Jemanden findest. Dann ergibt sich bestimmt auch eine tiefsinnigere Freundschaft :)

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Kommentar von XxXxXxXxXy
12.04.2016, 22:00

Danke :) ja hoffentlich ;)

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In Deinem Leben beginnt die Phase in der Du Entscheidungen selber treffen musst. Je nachdem wie Deine Jugend gelaufen ist fällt Dir das vielleicht mehr oder weniger schwer und Du fühlst Dich wie das Huhn auf dem Körnerhaufen und weisst nicht welches Korn Du picken sollst. Dabei ist das gar nicht so wichtig, viel wichtiger ist dass Du in Dich vertraust, etwas anfängst was sich gut anfühlt. Oft folgt auf ein bischen Initiative, eine Menge Positives im Leben. Bring Dich ein, such den Kontakt zu Anderen, krieg deren Rückmeldung und Bestätigung: wirst sehen alles was Du anfängst ist besser als im Kämmerchen zu sitzen und nur Dich selber im Spiegel anzusehen.

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Meine Meinung:

Die größte Leistung im Leben besteht darin, es in vollen Zügen genossen zu haben. Du bist noch nicht über einen Gletscher gewandert oder hast dich unter einer Steinbrücke versteckt oder im Winter aus dem Fenster gespäht, um den Vogel zu erblicken, der sich leuchtend vom Schnee abhebt. Du bist auch nicht in tiefen Höhlen gewesen oder in der Wüste gewandert und hast eine Schlange auf Nahrungssuche beobachtet. Und du hast nie ganz allein in einer großen Pyramide geschlafen oder Gebiete erforscht, die noch kein Mensch zuvor betreten hat- und deren gibt es viele. Du bist nicht über einen großen Ozean gesegelt und hast dort die großen Fische springen sehen und du bist auch nicht einem Hirsch in einen vom Sonnenlicht gesprenkelten Wald gefolgt. Hast du schon mal stundenlang Liebe gemacht, Gespräche mit dir selbst geführt und die Natur gelauscht?

Viele Dinge, die für dein Sein elektrisierend und aufregend und wundervoll wären, hast du nicht getan.

Das alles habt ihr nicht gemacht und bei keiner dieser Erfahrungen käme es je auf deinen Beruf oder deine Ausbildung, Alter, Geschlecht, Religion, Intelligenz, Rasse, Herkunft, deine gesellschaftliche Stellung oder das Alter deines Autos an

Man soll es tun, was man wirklich erleben oder erreichen möchte, sodass man spätestens nicht am Sterbebett bereut. Und mehr Zeit für sich selbst zu haben, und die eigene Gefühle ehrlich zu sein und auch mal nein zu sagen. Ich sage es dir: die größte Leistung wird nicht sein, wie reich du bist oder wer am meisten Liegestütze machen kann oder wer den besten Kuchen machen kann, sondern das Leben in vollem Zügen genossen zu haben, auch wen vieles negativ sein sollte. Man wird am Sterbebett am meisten an die Turbulenzen des Lebens erinnert, durch alle Krisen die man bewältigt hat, an dem man vorher geglaubt hätte, sie nie durchstehen zu können, aber auch an die positiven Höhepunkte des Lebens. Das Leben ist geistiges und seelisches Wachstum, alles hat einen Sinn, wirklich alles. IN KÜRZE: MAN SOLL DAS LEBEN IN VOLLEM ZÜGE 

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Kommentar von JustNature
12.04.2016, 21:48

Das Gerede vom "in vollen Zügen genießen" ist grundfalsch und gefährlich, auch wenn viele es einander nachplappern. Wenn man stirbt, kann man nichts mitnehmen. Auch nicht Erinnerungen an erfreuliche Erlebnisse.

Die falsche "Genußlehre" hält davon ab, daß man das richtige und wichtige tut. Für einen Studienanfänger geht's darum "Uni zu überleben" und Existenzfindung. Und nicht Weltengenuß.

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Ich habe iwie eine Leidenschaft für make up keine Ahnung warum aber das ich schließlich kein Hobby.

Warum sollte das kein Hobby sein? Es gibt sehr viel merkwürdigere Hobbys als Makeup. Man kann sich sicherlich für Makeup begeistern. Wie wird es hergestellt? Woher kommen die Rohstoffe? Wer entwickelt es. Wie wird es entwickelt? Rechtliche Fragen dies bezüglich? Wie ist überhaupt die Geschichte von Makeup? Gab es das schon in der Steinzeit? ...

Das sind jetzt zwar nicht die Fragen die ich mir stelle :) und es gibt noch viel mehr Fragen die man zu dem Thema stellen kann, aber das Zeigt doch, dass das ein interessantes Thema sein kann.

Wenn dich das interessiert, dann beschäftige dich einfach damit. Mach es zu deinem Lebenssinn, denn das Leben selbst ist Sinnfrei. Du bestimmst worum sich deine Leben drehen soll. Wenn das Makeup ist, dann ist das eben Makeup.

Geh mal ins Theater. Schau dir an wie die Zuschauer geschminkt sind und wie die Schauspieler. Reise in andere Länder. Vergleiche das Makeup unterschiedlicher Kulturen. Weite das Thema etwas aus. Nagellack, Schmuck, Kleidung, etc.

Das kostet alles Geld. Such dir einen Job mit dem du das finanzieren kannst. Am beste einen der sich mit dem selben Thema beschäftigt. Wenn du so etwas nicht findest, dann einen der sich "auszahlt". Hauptsache du kanns deinem Hobby ( Oder ist es doch deine "Berufung" ? ) nachgehen.

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Kommentar von XxXxXxXxXy
12.04.2016, 22:03

Dankeschön 😘

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Probiere doch einfach mal etwas neues aus. Irgendwann wirst du schon etwas finden, das dir Spaß macht :)

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Dein Lebenssinn heißt nun: Das Studium schnell und möglichst erfolgreich zu absolvieren. Mehr brauchts nicht und viel mehr paßt auch nicht mehr ins Leben rein.

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