Wie finde ich jetzt zu Gott?

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17 Antworten

Hallo AnDi1905,

Deine Frage zeigt, dass Du offenbar zu denen gehören möchtest, die in der Bibel wie folgt beschrieben werden: "Ihr Demütigen im Land, die ihr bis jetzt nach Gottes Recht gelebt habt, sucht den Herrn! Streckt euch weiterhin nach Gerechtigkeit aus, seid weiterhin demütig! Vielleicht werdet ihr dann an diesem Tag vor Gottes Zorn bewahrt werden" (Zephanja 2:3 Neues Leben. Die Bibel).
Wenn die Bibel dazu auffordert, Gott zu suchen, dann muss es doch auch möglich sein, ihn zu finden, nicht wahr? Nachfolgende möchte ich beschreiben, wie Du dabei vorgehen könntest.

Grundsätzlich ist es jedem Menschen ist es möglich, Gott näher zu kommen, sofern es sein aufrichtiger Wunsch ist und er die Möglichkeiten nutzt, die Gott dafür vorgesehen hat. Es ist sogar möglich, ihn als seinen ganz persönlichen Freund zu gewinnen!

Wie bei jeder anderen Freundschaft auch, entsteht diese nicht von einem Moment zum anderen. Bevor sich zwei Menschen näher kommen, müssen sie sich erst einmal gut kennenlernen. Mit der Zeit mögen sie Eigenschaften am anderen entdecken, die sie sehr anziehend finden und tief berühren. Auch findet zuvor ein reger Gedankenaustausch statt.

Willst Du also Gott näher kommen, dann wäre ein erster und wichtiger Schritt also der, dass Du Gott kennenlernst. Wie ist das aber möglich? Natürlich kann man sich mit ihm nicht so unterhalten, wie das zwei Menschen miteinander tun können. Doch auch in der Beziehung zu Gott gibt es zwei Kommunikationswege: Gott kann zu Dir sprechen und Du mit ihm.

Bleiben wir zunächst bei dem ersten Kommunikationsweg. Wie kann Gott zu Dir sprechen? Ganz einfach: durch die Bibel, sein geschriebenes Wort! Jedes mal, wenn Du in der Bibel liest, entsteht eine Verbindung zu Gott. Frage Dich vor allem immer: Was will er mir durch diesen oder jenen Gedanken sagen? Oder: Was kann ich aus dem Erzählten über Gott lernen - über seine Eigenschaften, seine Einstellung oder seine Denkweise? Wenn Du so die Bibel liest und analysierst, dann ist das Lesen in ihr ein echter Gewinn für Dich und macht Dir auch zunehmend Freude. Auch wenn das Ganze nur wenige Minuten dauert, so ist diese kurze Zeit doch gut eingesetzt, meinst Du nicht auch? Wenn Du dann irgendwann wieder mehr Zeit hast und Dein Verlangen nach dem Wort Gottes größer geworden bist, dann kannst Du ja den Zeitrahmen etwas erweitern.

Die Bibel fordert uns alle dazu auf: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Jedes Mal,wenn Du Dich bemühst in der Bibel zu lesen, machst Du einen Schritt auf Gott zu. Immer mehr wird er Dir zu einem Vertrauten und zu einem Freund, mit dem Du über alles sprechen kannst, selbst über die tiefsten innersten Gedanken und Gefühle. Das wiederum bringt Dich Gott noch viel näher. Im Laufe der Zeit wirst Du merken, dass Dir die Freundschaft zu Gott zu dem Wichtigsten im Leben wird! Und Du betrachtest Dein Leben mit ganz anderen Augen. In Dir entsteht das Gefühl der Freude und des Glücks in einem Maß, das Dir durch nichts sonst gegeben werden kann.

Um dahin zu gelangen, muss man einen Anfang setzten. Du musst Dich vielleicht erst einmal dazu durchringen, anzufangen, Dich mit der Bibel zu beschäftigen. Und wie sagt man so schön: "Der Appetit kommt beim Essen". Ist erst einmal das Herz beteiligt, dann entsteht aus dem "ich muss" ein "ich will". Wie sagte es doch Jesus einmal in den Glücklichpreisungen der Bergpredigt?: "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind" (Matthäus 5:3). Geistige Bedürfnisse hat jeder Mensch, doch die wenigsten sind sich dieser Bedürfnisse auch bewusst und unternehmen etwas. Stell Dir einmal vor, jemand hätte plötzlich überhaupt kein Hungergefühl mehr. Stände er nicht in der Gefahr, zu verhungern oder zumindest unterernährt zu werden? Wird der "geistige Appetit" angeregt, dann beginnt man auch zu "essen". Und das Ergebnis? Jesus sagte, dass man dadurch "glücklich" werden würde. Ist das nicht auch ein guter Grund, es einmal mit dem Bibellesen zu versuchen?

Man muss nicht unbedingt ganz vorn in der Bibel anfangen und sie komplett durchlesen, sie ist ja nicht wie ein Roman geschrieben. Nicht schlecht wäre es, z.B. mit den vier Evangelien zu beginnen und dann vielleicht mit den Psalmen weiterzumachen. Es kommt beim Lesen der Bibel auch nicht auf die Seitenzahlen an, sondern ob man das, was man gelesen hat, auch richtig verstanden und mit dem Herzen erfasst hat. Dazu ist es nötig, öfter mal innezuhalten und über das gerade Gelesene nachzudenken.

Nun zu dem zweiten Kommunikationsweg, dem Sprechen zu Gott, also dem Gebet. Stell Dir vor: Du kannst zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Höchsten sprechen, ohne Wartezeit oder Voranmeldung! Ist das nicht etwas ganz Besonderes, was man sehr schätzen sollte? In der Bibel
wird Gott sogar der "Hörer des Gebets" genannt (Psalm 65:2). In den Psalmen finden wir auch eine Aufforderung, die an uns alle gerichtet ist: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus" (Psalm 62:8). Das kann doch niemand für einen anderen tun, oder? Nur persönliche, innige Gebete zu Gott bringen uns ihm näher! Ein Gebet ist die Zwiesprache mit Gott, betrifft also nur mich und Gott. Je öfter Du Dich Gott im Gebet völlig öffnest, ihm also Dein Herz ausschüttest, desto inniger wird Deine Beziehung zu ihm und desto realer wird er für Dich.

Da ist noch etwas, was Du beim Entwickeln einer Freundschaft zu Gott berücksichtigen solltest. Wenn ich jemanden als meinen Freund gewinnen will, dann tue ich sicher nicht ständig Dinge, die er nicht mag oder ihm sogar zuwider sind. Wenn Du also Gott näher kommen möchtest, dann solltest Du Dich vergewissern, was der Wille Gottes für Dein Leben ist und danach leben. Die Bibel drückt es an einer Stelle so aus: "Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem.   Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden" (1. Johannes 2:3-5). Ja, die Liebe zu Gott stellt man durch das Halten seiner Gebote unter Beweis. Wenn einem die Freundschaft zu Gott wirklich am Herzen liegt, dann fällt einem die Einhaltung der Gebote Gottes auch nicht allzu schwer. Im Gegenteil: Man macht immer öfter die Erfahrung, das Gottes Richtlinien uns nicht der Freude berauben, sondern uns vielmehr zum eigenen Nutzen dienen.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du einen Weg zu Gott findest und ihm, so wie es ja Dein Wunsch ist, näher kommst! Und dann wirst Du auch merken, dass beim Beten zu Gott auch ein Gefühl in Dir entsteht, ein Gefühl tiefer innerer Verbundenheit!

LG Philipp

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Glauben heißt vertrauen (nicht fühlen oder spüren).

Wenn du Gott in dein Leben hineinlassen willst, dann sag ihm das im Gebet und dann vertraue drauf, dass er gemäß seinen Zusagen in der Bibel auch in dein Leben kommt.

Besprich mit ihm alles, was dich bewegt (beten = reden mit Gott). Sag ihm z.B.: ich habe vor dieses und jenes zu tun. Wenn das aus deiner Sicht falsch ist, dann hindere mich daran. Oder: was soll ich in dieser Angelegenheit tun? Sag es mir so, dass ich es verstehe/wahrnehme.

Was Gott in deinem Leben tut, wirst du meistens erst im Nachhinein erkennen.

Es mag sehr emotional veranlagte Menschen geben, die Gott auch spüren können. Ich gehöre sicher nicht dazu. Dennoch hat Gott mich durch Höhen und Tiefen auf einem guten Weg geführt (ich hätte mir aber etwas anderes gewünscht!). Zur Zeit knabbere ich (mal wieder) an einer Entscheidung, von der ich weiß, dass sie eigentlich gut für mich ist, die mir aber trotzdem total stinkt!.

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Bete doch einfach zu ihm und sage ihm, dass du ihn kennenlernen möchtest. In der Bibel steht, dass Gott sich von denjenigen, die ihn von ganzem Herzen suchen, finden lassen wird.

Suche ihn also. Gott möchte eine Beziehung zu dir aufbauen. Wie die aussieht, kann ganz individuell sein. Manche Menschen erleben ihn eher emotional, manche eher rational.

Ich habe früher nie verstanden, was es mit mir zu tun hat, dass Jesus am Kreuz gestorben ist und die ganzen Geschichten aus der Bibel. Irgendwann hat mir jemand gesagt, dass es darum geht eine Beziehung zu Gott zu führen. Es hat mich viel Zeit gebraucht, viel Zweifel und Skepsis, aber irgendwann habe ich mich darauf eingelassen. Ich habe Gott gebeten, in mein Leben zu kommen, bekannt, dass ich Jesus brauche wegen meiner Sünden. Seitdem lebe ich mit Gott. Ist immer alles super? Spüre ich ihn immer und zu jeder Zeit? Erlebe ich jeden Tag krasse Sachen mit ihm? Sicherlich nicht, aber ich weiß, dass Gott jeden Tag bei mir ist. Und immer wieder zeigt er sich mir auch und zerstreut damit meine Zweifel.

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Gott ist immer in dir praesent, das ist das goettliche, was deinen Koerper belebt, dein Bewusstsein. Du bist Teil Gottes, wir alle! Um ihm bzw. dir selbst oder dem Leben naeher zu sein musst du in Dich gehen, und nicht dort draussen suchen. Wenn du dich selbst erkennst, dann erkennst du Gott, so einfach ist das! Also suche nach dir selbst. Wo faengst du damit an? Du gehst in das Ich-Bin Gefuehl und suchst die Quelle davon. Oder du fragst dich, was ist das, was dich bewusst macht! Forsche in diese Richtung. Viel Erfolg!

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Erleben und fühlen kann man Gott eigentlich nur in der Stille und Ruhe. Fördernd ist dazu schon eine äußere Ruhe z.B. in der Kirche oder im Gebet. 

Aber wichtiger ist die innere Ruhe, denn Gott teilt sich in der Seele mit. 

Aber sei beruhigt und habe Geduld. Denn wer suchet der findet Gott.

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da kannst du dir auch die frage stellen, wie man harry potter zum leben erwecken kann............. schau dir die geschichte der religionen an, die entstehungsgründe der götter und dann wirst du selbst erkennen müssen, dass du nur an märchen glaubst................:)

da es also keine götter gibt und dies im grunde schon längst bewiesen ist, die gläubigen dies jedoch immer ablehnen weil sie sonst zugeben müssten, ihr leben einem imaginären wesen unterzuordnen und somit umsonst diesen glauben haben, kann auch kein gott in dein leben treten, aber MENSCHEN können dies.............und sie tun genau dass auch immer bei den fällen, wo fanatiker dann meinen, ihr gott hätte ihnen in bestimmten situationen geholfen...........:)

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Hallo AnDi

zuerst einmal ist es super, dass du Gott suchst und eine Beziehung zu ihm willst.

Nun, der Weg zu Gott führt über Jesus.

Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Johannes 14,6

http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/johannes/14/#6

Lies dazu auch Johannes 1, 12; Johannes 3,14-16; Matthäus 7, 7-12; Offenbarung 3, 20

Dieser flyer erklärt das sehr gut:

http://cxflyer.com/gallery/image.php?image_id=210&id=68&cat_id=6

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Einfach mal ein Buch von Hitchens, Dawkins oder Sam Harris lesen. Wenn du dann tatsächlich immer noch glaubst, bist du deinem Gott nah genug.

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Ok ich bin jetzt auch ned der gläubigste mensch aber ich versuche dir mal ernsthaft zu antworten. Ich würde dir raten Gott nicht als Person zu sehen auch wenn er in der Bibel so dargestellt wird. Aber in der Bibel heißt es ja auch wir sollen uns keine Götterbilder schaffen und das machst du dadurch ja eigentlich in deinem Kopf oder? Ich denke mal dass du Gott schon in dein Leben hast wenn du sagst dass du sehr gläubig bist. Gott zu erleben ist schwierig von Freunden weiß ich dass sie gerade in schwierigen Lebenslagen wie Depressionen etc. Kraft aus ihrem Glauben schöpfen indem sie in Gott jemanden zum reden haben und durch die christliche Lehre immer an das positive Glauben. Also anstatt dich zu fragen wie du ihn in dein Leben lassen kannst lebe einfach weiter und teile fröhliche und traurige Momente mit Gott indem du immer wieder betest.

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Bitte ihn einfach, er möchte sich dir zeigen. Du hast vielleicht 1 fremden Menschen mal geholfen? "Alles was ihr meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan." Das sagte schon Jesus. Allein das bedeutet schon, das du Gott begegnet bist.

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Mt 6,6
6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.

---das „kämmerlein“ ist die menschliche seele in deren herzenswärme.

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"Wir" können Gott eigentlich nicht "finden", das macht "Er" zu Seiner Zeit (Hebr.11,8; Joh.6,65; 1.Petr.5,10).

Du kannst dich "Ihm" aber öffnen, indem du dich vor unsrem ewigen Gott demütigst (Jer.31,19; Mt.6,7).

Doch du solltest prüfen, welcher Gott der richtige ist (2.Kor.4,4; Offb.12,9).

Unser Gott ist "Wahrheit" (Joh.17,17), der andere "Gott" ist Trug (Eph.2,2).

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Schau dich doch mal auf dieser Website um: www.gottkennen.de

Vielleicht hilft dir das ja weiter! Ich wünsche dir alles Gute!

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Ich kann dir nocht helfen Gott zu finden das kann keine auser Jesus!
Aber ich kann dir ein gutes Buch empfehlen:
Willhelm Busch: Jesus unser Schicksal.
Er ist ein Pastor und hat viel erlebt in seinem Leben, unter anderem hat er auch Gott gefunden als er im Weltkrieg war.

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Versuchst du alles, unserem ewigen Schöpfer nahezukommen (Dan.9,3; 1.Petr.3,12) ?

Dann hoffe ich für dich, dass "Abba" (Gal.4,6) dich aufnimmt (Joh.6,44).

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Bitte ihn im Gebet darum.

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Soweit ich weiß, liebt Gott alle Menschen und das lässt sich nicht ändern.

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