Wie finde ich heruas, welche Eigenschaften einer Partion beim installieren mitgegeben wurden?

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3 Antworten

Lege eine primäre Partition mit /boot an. Da reichen 500 MiB formatiert mit ext4.

Dann brauchst eine Swap Partition mit der Größe Deines Arbeitsspeichers.

Als nächstes legst eine primäre Partition als / an. Je nach Linux und zu installierender Software reichen da 30-50 GiB.

Den Rest legst als /home an für die privaten Dateien der Nutzer.

Richte zuerst einen Superuser ein, nicht root oder admin, der entsprechende Rechte hat. Installiere dann alle nötige Software.

Zuletzt richtest einen normalen Benutzer ein ohne Superuserrechte, mit dem zukünftig arbeitest. Er benötigt nur Zugang zu Drucker, Videos und Netzwerk.

Ach, ja: / und /home formatierst mit ext4.

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@MatthiasHerz

Danke, aber ich habe in Erinnerung, dass es da eine Liste von eigenschaften gab, die man zuordnen kann, z.b., dass in tmp keine Dateien ausgeführt werden können, wenn ich mich recht erinnere... außerdem würde ich gern mit dem aktuellen System abgleichen. Also kannst du mir sagen, wo ich z.B. herausfinde, wie die Partitionen formatiert sind?

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@gast38

@gast38

kannst du mir sagen, wo ich z.B. herausfinde, wie die Partitionen formatiert sind?

So zum Beispiel:

fdisk -l    # Das ist ein kleines L

Linuxhase

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Welches Linux hast denn installiert?

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hast du wirklich noch 40GByte-Festplatten?
Üblich sind doch heute 500GByte, 1TByte und mehr. LVM hat da für den Normalverbraucher keinen großen Nutzen.
Mit LVM werden mehrere (kleine) Festplatten logisch so zu einer großen Platte zusammengefügt, dass der Benutzer auch wie mit einer "großen" Platte arbeiten kann. "Disk is full" gibt es dann nur wenn wirklich alles auf allen Platten belegt ist.
Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass man als Anfänger mit LVM anfängt.

Bei der Installation einer der gängigen Linux-Distributionen muss man praktisch nichts über Einstellungen ( was ist das eigentlich?) wissen.
Vielleicht meinst du die Aufteilung einer oder mehrerer Festplatten in Partitionen und die darauf zu errichtenden Filesysteme (Formatierung).

Normalerweise schlagen die Installationswerkzeuge eine Partitionierung vor.
Der muss man aber nicht folgen. In dem Falle sollte man aber doch Vorstellungen haben.

Für das Linux-System (ohne /home) sind 40 GByte völlig ausreichend ( bei mir sind gerade mal 12GByte belegt).  Eine SWAP-Partition mit 1x RAM-Größe dürfte auch ausreichen. Das, was du dann noch übrig hast, sollte /home bekommen. Eine Separate Home-Partition ist vorteilhaft, weil bei einer Neu-Installation diese mit allen Daten erhalten bleiben kann.

Vielleicht präzisierst du auch deine Frage nochmal.

Hallo

ich würde gern ein neues Linux aufsetzen.

Meinst Du eine Distribution erstellen oder einfach nur eine andere/neue Distribution auf einem Gerät installieren worauf sich bereits eine andere Distribution oder ein anderen Betriebssystem befindet?

kann ihn aber nicht mehr fragen.

Weil er nicht mehr Dein Bekannter ist?

Deshalb würde ich gern herausfinden, welche Einstellungen wir den lvms mitgegeben haben.

In der Frage hast Du aber nach ....

Eigenschaften einer Partion

.... gefragt und nun kommst Du mit  LVMs was etwas komplett anderes ist.

Bei LVMs werden mehrere Festplatten bzw. Partitionen zu virtuellen Partitionen zusammen gefasst, das ist bei der Erstellung und Bearbeitung komplexer, aber für den Benutzer selbst sehr viel komfortabler.

Hier mal ein Link dazu:

https://www.howtoforge.de/anleitung/lvm-anleitung-fur-anfanger/

Linuxhase

ok, dann schein ich da etwas durcheinander zu hauen. Ich kann übrigens meinen Bekannten nicht fragen, weil er momentan nicht erreichbar ist. Er macht einen Selbstfindungstripp und ist für 2 Monate unereichbar.

Scheinbar verwende ich lvms. entscheidend ist für mich trotzdem, wo ich die Eigenschaften herbekomme.

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@gast38

@gast38

Scheinbar verwende ich lvms. entscheidend ist für mich trotzdem, wo ich die Eigenschaften herbekomme.

Dann benutze mal die Kommandos:

pvdisplay

und

vgdisplay

Aber diese Informationen hättest Du aus dem Link ersehen können.

Linuxhase

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