Wie finde ich einen vernünftigen Job bei dem keine Vorkenntnisse erforderlich sind aber gutes Geld gibt?

11 Antworten

Wie bereits erwähnt wurde kannst du in der Industrie als Helfer am meisten Geld verdienen wenn du keinerlei Vorkenntnisse besitzt bzw. auch ohne Berufsausbildung durchs Leben gehst.

Natürlich kommt es auch da immer auf die Firma an wie viel du bezahlt bekommst, bei einem kleinem Familienbetrieb wirst du kaum über den Mindestlohn raus kommen, bei größeren Firmen sind 12 - 13€ / Stunde keine Seltenheit. In meiner Firma gibt es sogar Helfer mit einem Stundenlohn von 15€, diese sind allerdings auch schon sehr lange in der Firma beschäftigt. 13€ für eine reine Hilfskraft sind zwar an sich nicht viel Geld, aber aufgrund der mangelnden Qualifikation trotzdem viel Asche. Als Facharbeiter kannst du in solchen Firmen natürlich deutlich mehr verdienen.

Worauf du dich einstellen musst? Als einfache Hilfskraft bist du in der Regel derjenige der die meiste Arbeit verrichtet, obendrauf sind diese Arbeiten in 95% der Fälle sehr eintönig. Natürlich gibt es auch Hilfsjobs in welchen du über den ganzen Tag verteilt einiges an Gewicht stemmen musst, bei anderen Jobs weniger. Es kommt eben stark darauf an was die Firma verarbeitet / herstellt und in welche Abteilung du rutscht. 

Schichtarbeit ist in der heutigen Industrie kaum wegzudenken, die Produktion läuft Tag und Nacht. Das kommt natürlich auch deinem Geldbeutel zu gute da es gesetzliche Zuschläge gibt, teilweise regeln es die Firmen mit einem Haustarif. Wenn du in 3-Schichten arbeitest, also immer Nacht - Spät - Früh im wechsel hast du mindestens eine Woche Nachtschicht mit auf der Abrechnung, wenns gut fällt natürlich auch 2 Wochen. Selbst bei einem relativ geringen Stundenlohn von 12€ macht sich eine Woche Nachtschicht deutlich bemerkbar. Nicht zu vergessen sind Sonn- und Feiertage, diese bringen auch nochmal extra Zuschläge und das ganze sogar steuerfrei.

Hilfskräfte werden viele gesucht, ob du am Ende allerdings auf eine Stelle kommst die gut bezahlt ist hängt stark von der Firma ab. Leider ist es allerdings auch so das viele Firmen die Zeitarbeit vorziehen und du oft nur darüber eine Chance hast in eine Firma zu kommen. Ein großer Automobil-Hersteller aus meiner Stadt stellt z.B. Hilfskräfte ausschließlich über Zeitarbeit ein, auf der anderen Seite erhalten die einen Stundenlohn der sich sehen lassen kann. Nachteil daran > Fließbandarbeit. Da wirst du irgendwann bescheuert im Kopf.

Als Hilfskraft kommst du nur selten um eine Zeitarbeitsfirma herum, solltest du den Weg über eine ZA wählen ist dein Stundenlohn geringer als würdest du direkt in der Firma arbeiten. Ich musste den Weg über die ZA wählen (als gut ausgebildete und qualifizierte Fachkraft!) und mein Lohn betrug gerade mal runde 15€. Nach der Übernahme hat sich dieser allerdings deutlich erhöht weshalb ich sagen kann das sich der Weg trotzdem gelohnt hat.

Wenn bei dir die Möglichkeit besteht eine Ausbildung zu machen würde ich dir stark dazu raten. Im richtigen Beruf eine Ausbildung gemacht erhöht das dein mögliches Einkommen deutlich und du musst dann nicht die Drecksarbeit für andere machen sondern hast jemanden der sie für dich macht - auch wenn sich das jetzt recht böse anhört ist das leider die Realität.

Schichtdienst als Produktionshelfer. Sowas kann man schon nach kurzer Einarbeitungszeit machen, und wenn man auf einen eigenen Maserati, eine Eigentumswohnung in München sowie sechs Wochen Mauritius-Urlaub im Jahr verzichten kann, sollte man mit dem Geld auch ganz vernünftig zurande kommen.

Es ist übrigens unwahr, dass man als Helfer zwangsläufig nur Mindestlohn verdient. In guten Firmen kann man am Monatsende mit mehr Netto heimgehen, als manche sogenannten "Fachkräfte" in geizigeren Betrieben. Ich spreche aus Erfahrung.

Ist aber nicht für jeden was. Ich habe selbst schon in der Spätschicht gearbeitet... Die meisten Kollegen haben immer versucht, mit irgendjemandem zu tauschen, damit sie früh arbeiten konnten. Ich fand's hingegen ganz cool so - spät zu arbeiten ist ein ganz anderes Gefühl als zur Hauptarbeitszeit. Ich würde es auf jeden Fall mal ausprobieren.

...kann man am Monatsende mit mehr Netto heimgehen, als manche sogenannten "Fachkräfte" in geizigeren Betrieben.

So ist es.

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Mehr netto als Facharbeiter? Bitte um ein Beispiel

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@Neohero

Bei Daimler bekommst du als Aushilfe ca. 13 € pro Stunde.

In einem kleinen Betrieb teilweise auch mit Ausbildung weniger.

Wenn du z.B. Schüler oder Student bist und nur einen Ferienjob dort machst, bist du von den Sozialabgaben befreit und bekommst i.d.R. die Steuern zurück. Dann hast du in dem Monat sogar mehr netto als der entsprechende Facharbeiter im selben Betrieb.

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So ist es. Dazu kommt, dass in vielen Branchen eine katastrophale Lohnsituation herrscht, besonders in den neuen Bundesländern und in Berlin. Ich arbeite in der Logistik, genauer gesagt im Bereich Versand: bei vielen Betrieben ist es hier durchaus üblich, dass selbst Arbeiter, die in diesem Bereich eine Ausbildung absolviert haben, häufig nur über Zeitarbeitsfirmen beschäftigt werden, mit entsprechenden Lohneinbußen. Auch ohne Zeitarbeit ist die Lage alles andere als rosig - vor der Einführung des Mindestlohns haben viele hier kaum 1000,-€ Netto verdient, und das in einer Stadt, in der sich die Mieten in manchen Bezirken seit 2009 fast verdoppelt haben.

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Irgendwo am Band bei einer Firma, die gut bezahlt.

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