Wie finde ich eine/n geeignete/n Partner/in für meinen (angeblichen) "Einzelgänger"-Kater?

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3 Antworten

Da Dein Kater bereits 7 Jahre alt ist und anscheinend immer als Einzelkatze gehalten wurde, würde ich das an Deiner Stelle nicht wagen, ihm nen Kumpel an die Seite zu stellen.

Falls Dein Kater sich wirklich mal entschliessen sollte, in den Freigang zu wollen, so findet er mit Sicherheit da auch nen passenden Kumpel.

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Kommentar von Katzenkumpel
01.08.2016, 21:20

@maxi6:

Vielen Dank für Deinen Rat!

Seinen eventuellen Wunsch nach Freigang würde ich grundsätzlich begrüssen, allerdings auch mit etwas gemischten Gefühlen, falls er tatsächlich (wie vermutet) kein Freigänger war?

Ich vermag nicht einzuschätzen, wie er - wenn dem wirklich so sein sollte - mit den für ihn ggf. neuen Alltagsgefahren (Autos, Hunde, Tierhasser etc.) umgehen würde?

Leider (?) ist mein Katerchen auch Fremden gegenüber sehr zutraulich, und im Frühjahr habe ich meine "Lieblingsnachbarkatze" schwerverletzt vor meiner Terrassentür gefunden (Schuss- und Trittverletzungen, hätte lt. Tierärztin die 80m zu ihrer Familie nicht mehr geschafft, und hatte sich deshalb wohl zu mir gerettet). Zum Glück konnte sie in buchstäblich letzter Minute gerettet werden, traut sich heute allerdings nicht mehr aus dem Haus...

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Hallo @katzenkumpel,

Hm - es ist nicht leicht, dir einen guten Rat zu geben...weil grundsätzlich einiges FÜR eine Kumpeline spricht

  • Wohnungskater
  • bewegte Vergangenheit mit mehreren "zuhausen"
  • Grundsätzlich sind Katzen zwar Einzeljäger, aber lieben Gesellschaft
  • mir ist unklar - wielange der Kater alleine ist (Arbeit / Einkaufen...etc)

...aber auch einiges dagegen:

  • Tierheim stellt ihn als "nicht ganz einfach" vor...offenbar hat er sich mit anderen Mitbewohnern nicht gut vertragen...(muss aber nicht zwingend für alle Wohnsituationen gelten, weil im Tierheim platzbedingt viele Katzen auf begrenzter Fläche gehalten werden (müssen)
  • Dein Kater lebt mit dir eine ganze Zeit alleine ...du selbst vermutest eifersüchtige Reaktionen...
  • Das Alter von 7Jahren lässt den Schluss zu, dass er den grösseren Teil seines Lebens bisher alleine war

Du fragst nach sachdienlichen Tips: Ohne Experte zu sein, rate ich dir aus reinem Bauchgefühl heraus:

Besorge doch deinem Kater ein weibl. junges Kitten als Kumpeline - die haben noch "Welpenschutz", was die Zusammenführung evtl erleichtern könnte.

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Kommentar von Katzenkumpel
01.12.2016, 22:09

Hallo Grillmax,

zunächst vielen Dank für Deine Ratschläge, die die Situation sehr genau treffen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Kumpel/Kumpeline besuche ich auch weiterhin immer mal wieder die Tierheime der Umgebung, bislang allerdings leider ohne Erfolg. Aufgrund seiner Vorgeschichte (soweit ich sie rekonstruieren konnte, s.o.) und seines Verhaltens, halten auch die Mitarbeiter dort meinen Kater überwiegend für eine Einzelgänger-Wohnungskatze, und sind mit Empfehlungen leider entsprechend zurückhaltend.

Im Sommer/Herbst besuchte uns ziemlich regelmäßig ein freundlicher kleiner Kater aus der Nachbarschaft, den ich im vergangenen Winter - quasi in letzter Sekunde - schwerverletzt gerettet hatte (er war von einem unbekannten Tierquäler angeschossen und schwer misshandelt worden). Nach anfänglichem Fauchen lagen die beiden dann schon - nur noch getrennt durch die leicht geöffnete Terrassentür - gemeinsam in der Sonne, und ließen sich von mir abwechselnd den Pelz kraulen und mit Leckerchen verwöhnen. Hin und wieder gab es aber auch noch Gefauche - soweit also ganz normal. Bin mal gespannt, wie sich diese Freundschaft weiterhin entwickelt, aktuell ziehen beide Fellnasen allerdings die jeweils heimische Couch der Außenwelt vor.

Mein Katerle kommt mit der Situation jedenfalls ausgesprochen gut zurecht und fühlt sich ganz offensichtlich pudelwohl (darf man das bei Katzen überhaupt sagen? <g>), sodass ich die Dinge in Ruhe auf mich zukommen lassen kann.

Wie gesagt, hatte sich die "nicht-ganz-einfach"-Einschätzung des abgebenden Tierheims ohnehin erledigt, nachdem ich herausgefunden hatte, dass mein Kater - wohl aufgrund seiner Vorbesitzerin - englisch "spricht". Er hatte im Tierheim schlicht die Welt nicht mehr verstanden, weil dort nur deutsch mit ihm gesprochen wurde (zudem hatte man auch noch seinen Namen verwechselt) - da wäre ich an seiner Stelle vermutlich auch stinkig geworden... ;-)

Seitdem wir "zweisprachig" leben, ist er jedenfalls ein wahres Musterexemplar von einem ausgeglichenen (Schmuse-) Kater!

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Kommentar von BrightSunrise
19.07.2017, 18:16

Diese Frage bzw. Antwort ist zwar schon älter, ich möchte aber darauf hinweisen, dass es bei Katzen keinen Welpenschutz gibt. (Nichtkastrierte) Kater töten den Nachwuchs anderer Katzen sogar manchmal, um sich selbst mit der Mutter fortpflanzen zu können.

Ist man auf der Suche nach einer passenden Zweitkatze, sollte man ein etwa gleichaltes Tier wählen.

Es wäre auch dem Kitten gegenüber nicht fair, da ein Kitten jemanden zum Spielen braucht. Ein sieben Jahre alter Kater ist zwar nicht sehr alt, aber auch nicht mehr so jung und somit meist nicht mehr so verspielt.

http://www.katzen-fieber.de/auswahl-zweitkatze.php

http://www.petsnature.de/infoseiten/katzen-ratgeber/katzen-haltung/ein-zwei-oder-mehr-katzen

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Dein Kater "könnte" mit einem weiteren Kater befreundet sein, aber genauso gut kann es schief gehen.
Stress wäre es, für die neue Katze die ein Zuhause sucht, wenn er/sie Prügel bezieht. Denke es kommt auch auf den Charakter an.

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Kommentar von Katzenkumpel
01.08.2016, 20:38

@dennybub:

Vielen Dank für Deine Einschätzung! Dies ist genau die Unsicherheit, wegen der ich kein unnötiges Risiko bei einer eventuellen Zusammenführung eingehen möchte.

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