Wie finanzieren sich kostenlose CMS?

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5 Antworten

Die sind oft von Programmierern etc., die dort was testen, was sie dann in großen Firmen spezialisiert anwenden. Das ist also eine Spielwiese. Die Anwender geben Feedback, geben neue Ideen, ... Das alles hilft bei der Weiterentwicklung

Und natürlich gibt es da wie schon gesagt Spenden und Sponsoren.

osworx 08.07.2011, 09:03

Selten so einen Schwachsinn gelesen.

Das Einzige was richtig ist, dass Programmierer dahinter stecken. Getestet wird dort schon garnichts, ausser für den Eigenbedarf. Große Firmen hingegen setzen soclhe System mittlerweile gerne ein.

Finanziert werden solche Projekte z.B. durch Zusatzservices (Installation, spezieller Provider), kostenpflichtige Erweiterungen sowie Dienste zur Installierung und Updates. Spenden und Sponsoren bilden auch einen Teil davon.

'Spielwiese' = Schwachsinn!

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HiGhDeNsItY 14.11.2011, 11:34
@user1192

Drupal hat sich mittlerweile zu einem sehr ausgereiften System entwickelt. Oft wird soetwas als Hobby - Projekt gestartet - mittlerweile steht eine Firma dahinter die sich Acquia (bei Drupal) nennt. Finanziert wird das ganze, wie durch osworx schon geschrieben durch zusätzliche Services die angeboten werden.

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Open Source Projekte starten sicher meistens als Hobbyprojekt. Die CMS werden ja verwendet, um Webseiten einfacher bauen zu können, also ist die Arbeit daran gewissermaßen als Investition zu sehen. An Open Source CMS arbeiten weltweit tausende Entwickler, die Arbeit wird also aufgeteilt. Jeder verdient sein Geld auf andere Art und Weise, die meisten wohl aber durch Dienstleistung. Der Verkauf von Themes oder das Anbieten von SAAS oder Support sind andere Möglichkeiten, die je nach CMS besser oder schlechter funktionieren. Bei Joomla gibt es auch einen lebhaften Plugin-Markt. Spenden und Sponsoring machen meiner Meinung nach nur einen sehr kleinen Teil aus.

Die ursprünglichen "Erfinder" der CMS bauen häufig Unternehmen auf, die Dienstleistungen oder Produkte rund um das CMS anbieten, z.B. Dries Buytaert (Drupal) mit Acquia oder Matt Mullenweg (WordPress) mit Automattic.

Viele Open Source CMS kann man heute aber nicht mehr als Projekte von Hobbybastlern bezeichnen, da sie tagtäglich für sehr professionelle Lösungen eingesetzt werden (Beispiel: Drupal ist das CMS von http://www.whitehouse.gov/).

Langsam ist es bei den Kunden angekommen, dass ein System nicht besser ist, nur weil es einen 6stelligen Lizenzbetrag pro Jahr kostet. So sind auch mehr und mehr Kunden gewillt, für sie geschriebenen Code auch wieder zu veröffentlichen. So gesehen kommt also viel Code ins System (größtenteils als Zusatzmodule/-plugins), der von jemandem bezahlt wurde.

Open Source Projekte müssen nicht finanziert werden. Es gibt kein Modell das die Entwicklung finanziert - es gibt nichts zu finanzieren. Manchmal bilden sich Communities um die Projekte, die evtl so groß werden das sie sich finanzieren müssen (als Verein, oder Gewerbe). Die Entwicklungen werden kostenfrei zur Verfügung gestellt und von tausenden meist profesionellen Programmieren weiterentwickelt. Hinter dem CMS selbst verdient keiner und hat auch keiner Kosten.

Neben dem CMS laufen oft kostenpflichtige "Geschwister" die von den gleichen Entwicklern kommen und für kommerziellen Einsatz spezialisiert sind. Diese finanzieren sich dann durch ihren Verkauf.

Sponsoren und Spenden gehen wenn dann in Communities die den Support eigenmächtig unterstützen. Manchmal sind die Entwickler Teil der Community , das muss aber nicht der Fall sein.

so ein Käse hier.... Wo bekommt bitte "das CMS" Geld als Einnahme wenn irgendjemand Plugins oder themes verkauft?? der einzige der davon was hat ist der der es verkauft... Niemand muss Lizenzen zahlen also bekommt das CMS nix zurück.

Da gebe ich Tanzcafe recht. Was noch dazu kommt ist, dass verschiedene Anwendungsmöglichkeiten im CMS, wie z.B. Flashanimationen einzubinden, Video- oder Audioplayer etc zusätliche kostenpflichtige Plugins benötigen. Das ist auch noch eine Einnahmequelle.

Meistens Sopnsoren oder freiwillige Spenden

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