Wie feiern Vietnamesen und/ oder Libanesen Weihnachten?

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Libanon:

Die Weihnachtsvorbereitungen im Libanon beginnen, wie fast überall im Nahen Osten, ungefähr zwei Wochen vor Weihnachten. Dann pflanzen die Libanesen Erbsen-, Weizen-, Bohnen- oder Linsensamen in Wattebäuschchen. Bis zum Fest werden die Setzlinge bis zu 15 Zentimeter groß. Damit werden dann die Krippen der Libanesen geschmückt. Die Krippenfiguren selbst werden zumeist aus braunem Papier hergestellt. Auch ein Stern wird über der biblischen Szenerie angebracht. Wie kaum ein anderes Volk bereiten sich die Libanesen auf das Weihnachtsfest vor. An den letzten neun Tagen vor Heiligabend werden in allen Kirchen des Landes abendlich spezielle Predigten gehalten. Weihnachten ist nicht nur ein Fest der Familie, sondern vor allem eines der Glaubensgemeinde. Zum Beispiel helfen fast alle mit, die Kirchen zu schmücken. Natürlich spielt auch das leibliche Wohl eine große Rolle. Und so wird in der Vorweihnachtszeit allerorten gebacken, was das Zeug hält. Traditionell besuchen die Menschen des Nahen Ostens am Morgen des 25. Dezember ihre Freunde. Dort werden ihnen Kaffee, Liköre, Gebäck und gesüßte Mandeln offeriert. Das wichtigste Festmahl der Weihnachtszeit findet zu Mittag des 25. Dezember statt. Dann kommt die gesamte Familie normalerweise im Haus ihres ältesten Familienmitglieds zusammen. Das Essen besteht häufig aus Hühnchen mit Reis, sowie Kubbeh, einem Brei aus zerkleinertem und gekochtem Weizen vermischt mit Fleisch, Zwiebeln, Salz und Pfeffer. Zum Nachtisch gibt es natürlich die emsig hergestellten Gebäckspezialitäten.

Vietnam:

Die Hauptreligion in Vietnam ist der Buddhismus. Daneben sind auch der chinesische Konfuzianismus und der japanische Taoismus weit verbreitet. Seit der französischen Kolonialzeit gibt es auch eine bedeutende christliche Minderheit und so wird natürlich auch Weihnachten in Vietnam gefeiert. In der Tat zählt das Weihnachtsfest (Chung Mung Guiang Sinh) im heutigen Vietnam zusammen mit Buddhas Geburtstag, dem Neujahrs- und Mitherbstfest zu den bedeutendsten Feierlichkeiten des Landes. Das Brauchtum entspricht dabei in weiten Teilen den mitteleuropäischen Gepflogenheiten. An Heiligabend besuchen die Christen die Mitternachtsmesse. Danach gibt es ein Familienmahl, das allerdings zumeist nur aus einer Hühnersuppe besteht. Nur die reicheren Familien können sich einen richtigen Weihnachtsbraten leisten. Auch der Nikolaus und der Weihnachtsbaum sind den vietnamesischen Christen vertraut. Außerdem stellen die Kinder an Heiligabend ihre Schuhe vor die Haustür, um darin am nächsten Morgen ihre Geschenke zu finden

von der oben genannten Seite :)

Libanesen sind Muslime und bei denn Muslimen gibt es kein Weihnachten...

Im Libanon sind 40% der Einwohner Christen.

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