Wie fandet ihr die schweigeminute der Afd für Susanne?

25 Antworten

"sie würden das nur instrumentalisieren""

das genau das der Fall ist, ist mehr als offensichtlich und die beliebte Taktik der AfD; wobei man selbgier keinen Vorwurf machen kann - schließlich funktioniert es ja und daran ist nicht die AfD schuld.

Um das ganze mal zu untermauern: warum nur hier bei diesem Opfer und nicht bei allen anderen? Warum ausgerechnet dann wenn es medial auf dem Hochpunkt ist? Also wie gesagt: recht offensichtlich, dafür braucht man auch kein Psychologiestudium um das zu erkennen.

Prinzipiell sollte man solche Dinge meiner Meinung nach in einer solchen Insititution ohnehin mit Vorsicht genießen.

Trauer ist alleinige Sache der Angehörigen, nicht ein politisches Instrument.

Susanna wurde Opfer einer Straftat und mithin Angelegenheit der Justiz, also des Rechts.
Frau Roth (Grüne) hätte die Schweigeminute der AfD in Ruhe abwarten können, statt Oel ins Feuer zu gießen.

Die AfD ist nicht aus  dem luftleeren Raum gefallen. Die Ursachen ihrer Existenz haben die etablierten Parteien selbst zu verantworten.
Die Flüchtlingskrise hat zuerst die Bürokratie überfordert, gleich gefolgt vom Rechtsstaat.
Eine Lösung ist keine in Sicht.
So bietet man der AfD ein Thema und Aufmerksamkeit.

Als das Problem hochschaukelte schrieben wir das Jahr 2015, jetzt bekanntlich 2018. Damals wie heute stellten die Regierung CDU/CSU und SPD.
Ohne viel Bromborium hätte man mehr Personal aufstellen können, in den Ämtern, bei der Polizei und in den Gerichten.
Tat man aber nicht, die Austeritätspolitik hatte Vorang vor allem anderen.
Wobei die Flüchtlinge nicht das einzige Problem sind.
Schule, Kitas, Pflege, Rente und Niedriglöhne, das gesamste Desaster der Agenda 2010 der SPD.
Alles was den Politikern einfällt ist der AfD eine Bühne zu bieten.

Worauf warten die denn, außer auf die nächste Wahl?
Das nennt sich schlicht Agonie.

Das war alles andere als gut! Auf diese Weise wollte diese Partei wieder mal auf sich aufmerksam machen, weil sie sonst nichts zu melden und zu sagen hat.

So eine Aktion wird vorher abgesprochen, das zieht man nicht so durch, wie die AfD dies gemacht hat. Da sieht man mal wieder, wie dumm und unprofessionell diese Partei ist. Schlimm genug, dass sie nun den Tod einer Jugendlichen dazu benutzt, um auf sich aufmerksam zu machen.

Die Partei hat nichts zu melden, aber alle regen sich über diese Partei auf. Die Zeiten der Beklatscher der Masseneinwanderung sind vorbei. Schlimm genug dass es wohl nicht genug Verbrechen gibt, damit die politisch korrekte ´Liga aufwacht, was Sache in diesem Land ist.

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Wieso kann man dann nicht einfach die Schweigeminute einhalten? Sie ging ja schließlich sogar auf die Redezeit der AfD.

Damit haben die gegnerischen Parteien ja nun wirklich keine Stärke gezeigt.

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Und wenn schon aber es kam eine Anteilnahme eine Reaktion.

Nicht nur Ausagen wie Einzelfälle Gleichgültigkeit irgendwie!

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