Wie fängt man am Besten ein Buch an?

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3 Antworten

Hallo, ein Buch schreiben, das ist nicht so einfach, wie Du denkst! Es ist kein Zeitvertreib, es ist harte Arbeit! Erst einmal muß man eindeutig die Begabung dazu haben!Es wird heutzutage sehr viel geschrieben, bei den Verlagen häufen sich die Manuskripte, und das meiste landet im Papierkorb, oder es wird, wenn man Glück hat und man das Rückporto dazu fügt, zurückgeschickt!Dein geplanter Buchinhalt ist - darf ich ehrlich sein? Ein ziemliches Klischee, ein typischer Frauenroman, ein oberflächlicher Inhalt, einfach etwas, was man schon hundertmal in Heftchenromanen liest! Habe selber schon derartige Heftchen gelesen, ein Zeitvertreib, den man gleich danach wieder vergißt!ich will Dich beileibe nicht mutlos machen, ich will Dich nur vor Enttäuschungen warnen! Diese Enttäuschungen bleiben nicht aus, und Du ärgerst Dich hinterher für die vergeudete Zeit!Die wenigsten haben das Zeug dazu, sich einfach hinzusetzen und mit Schreiben loszulegen, und noch weniger passiert es, daß dann das Geschriebene gleich in einem Verlag angenommen wird! Man muß eins wissen: War sowas schon mal auf dem Büchermarkt und wie oft, lockt es noch Leser an?Stell Dich mal in einen Bücherladen und guck Dir mal die Bestseller an! Da entdeckt man : Aha, sowas ist jetzt gefragt! Die Menschen wollen immer was Neues, vielleicht etwas, was noch nie auf dem Markt war, ein Thema, zu dem noch nie einer den Mut hatte.... u.s.w.Da reicht auch nicht die Fantasie aus, denn alles muß stimmen, Schauplatz, Charaktere, Hauptpersonen, Nebenfiguren u.s.w.Ich weiß genau, wovon ich spreche!! Ich habe in meinem Leben gerne und viel geschrieben, Geschichten, haufenweise Gedichte...., ich habe genauso gefragt wie Du!Wenn ich in Briefen Urlaubserlebnisse schilderte oder Geschichtchen von meinen Kindern schrieb (habe Kinderkrankenschwester gelernt) , so hat man mir oft gesagt: "Mensch, was du schreibst, ist ja druckreif!" Als ich vor etwa acht Jahren schwere Cox-Arthrose in der Hüfte bekam und vor Schmerzen fast nicht mehr laufen konnte, und fünf Monate auf meine Operation warten mußte, gab mir eine frühere Examenskameradin einen Rat, den ich nicht wieder vergessen konnte: "Du kannst zwar nicht laufen, aber dein Geist kann sich bewegen, tu was, schreibe!"
Nicht lange danach entdeckte ich in "Das Beste" eine Anonce von der Schule des Schreibens in Hamburg! Nach gründlicher Überlegung habe ich mich angemeldet zu einem zweijährigen Fernlehrgang in 'Belletristik' !Das war eine schöne Zeit! Ich bekam Studienhefte - - und da habe ich erst mal entdeckt, wie weit ich noch von der Schriftstellerei entfernt war! Die ganze Technik , den Aufbau von Geschichten, bis hin zum Roman, ja, sogar noch mal die Rechtschreibung, alles kam in den zwei Jahren dran, und jeden Monat konnte ich Geschichten oder sonst eine Aufgabe einschicken, das Thema gab mir die Schreibschule! Ein Studienleiter hatte dann bei mir das Lektorenamt, alles wurde durchgesehen, es gab zwar keine Noten, aber dafür jede Menge Kritiken, rot bekritzelt! Wie stolz war ich, als einmal ein Kommentar kam: "Man meint, Sie seien richtig dabei gewesen!"Da habe ich erst ganz begriffen, daß es ein Unterschied ist, einfach eine Geschichte zu schreiben oder sie im Geschriebenen selbst zu erleben!Nach zwei Jahren bekam ich ein Zertifikat: "........hat den Fernlehrgang 'Belletristik' erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang umfasste die Bereiche Grundschule und Belletristik mit den folgenden Themen-Schwerpunkten:*Themenfindung in Belletristik und Sachliteratur*Einführung in Kreativitätstechniken / Kluster-Methode*Aufbau, Spannungsbogen, Anfang und Schluß von Geschichten*Die Elemente des Erzählens*Der Dialog/ die Charakterisierung*Grundmodelle von Konfliktsituationen*Überarbeiten/ den eigenen Stil finden*Kurzgeschichte und Roman*Kinder- und Jugendliteratur/ KriminalliteraturDamit durfte ich mich 'Schriftstellerin' nennen, aber ich war noch keine Autorin!Bis dahin ist auch noch ein weiter Weg! Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich nicht weiter gemacht habe! Ich habe zwar angefangen, meine Kindheits- und Lebensgeschichte zu schreiben (ich hatte eine außergewöhnliche Kindheit, bin in Natur und Wildnis, eine Stunde von der Stadt weg, im Wald aufgewachsen), aber ich habe zu wenig Zeit, um zügig weiter zu schreiben, und zu viele Hobbys!Alles kann man eben nicht machen, aber aufgegeben habe ich es noch nicht!Ich habe Dir das geschrieben, um Dir ein wenig den Weg zu zeigen! So aus dem Stegreif heraus würde ich nicht anfangen zu schreiben! Und dann noch einen Tip: Schreibe nur von dem, was Du genau kennst, was Du innerlich miterleben kannst, wo Du genau Bescheid weißt! Es muß unbedingt glaubwürdig sein! Habe ich gelernt!Ich gebe Dir mal Adresse und Email der Schreibschule:Schule des SchreibensNeumann-Reichardt-Str. 27-3322041 Hamburg E-Mail: info@schule-des-schreibens.deTelefon: 0800 242 0800Ich wünsche Dir Erfolg! Glaub mir, es macht Spaß! L.G. Karla

Einfach an einer Alltagsstelle anfangen , wie zum Beispiel wie sie einkaufen oder so und dann kommt der Gewinnspiel.. Am Ende kannst du die Unterschiede zeigen , zwischen dem alten und dem neuen Leben.. Hoffe dir geholfen zu haben ;D

Ich würd einfach überlegenn welche stelle des buches du duer schon recht genau überlegt hast und dann mit dieser anfangen. Du kannst ja später noch alles ändern

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