Wie es am besten Berg-Mammutbäume in den Garten / Gewächshaus eine gute Idee?

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3 Antworten

Bei uns wachsen ca. 50 dieser Bäume schnell und gut im Gemeindewald.  Unser ehemaliger Revierförster hat diese Bäume vor ca. 60 Jahren gepflanzt weil die Bäume ihm Freude gemacht haben.  Ettliche Jungbäume in verschiedenen Wachstumsstadien sind in den letzten 20 Jahren von unseren Waldarbeitern  nachgepflanzt worden.  Spezielle Pflege seitens der Waldarbeiter habe ich bisher keine feststellen können, die werden eingepflanzt und wachsen kontinuierlich und sehen recht stattlich aus. Die Standortbedingung bei uns im württembergischen Weinland sind nicht außergewöhnlich, Höhenlage ca. 250 m, der Standort ist ziemlich eben und im Sommer schon trocken, Gewässer sind keine in der unmittelbaren Nähe.  

Bei Wikipedia habe ich gelesen:

Die Heimat des Riesenmammutbaumes liegt an den Westhängen der Sierra Nevada in Kalifornien in Höhenlagen zwischen 1350 und 2500 Meter. Dort wächst er in Hainen, sogenannten „Groves“, in voneinander isolierten Talschluchten.

Im natürlichen Areal herrschen humide Klimaverhältnisse mit trockenen Sommern und schneereichen Wintern. Die jährlichen Niederschläge reichen von 450 bis 1520 Millimeter. Für das Gedeihen des Riesenmammutbaumes ist es wichtig, dass in den trockenen Sommermonaten ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Das ist mit den zahlreichen und nie versiegenden Quellen und Bächen in den Groves ausreichend gewährleistet. Riesenmammutbäume benötigen aber gut durchlüftete Böden, so dass staunasse Standorte gemieden werden. Bei Wintertemperaturen unter −20 °C und geringer Schneedecke können bei jüngeren Exemplaren Frostschäden auftreten, ältere Bäume ertragen aber auch Temperaturen von bis zu −30 °C.

Hallo und danke für die Antworten. 

Sonderlich kalt wird es bei uns in der Regel nicht. Mir geht es nur darum die Bäumchen möglichst in der ersten Zeit zu schützen. Das sind ja noch empfindliche Knibse, die bei dem nächsten starken Schauer weg gespült wären. Außerdem haben wir leider immer wieder streunende Katzen auf dem Hof, die die Bäume kaputt trampeln könnten (spielende Hunde gibt es auch mal). 

Dass die Bäume mit Frost usw nach 3 Jahren keine Probleme haben ist mir ja schon klar. Früher hatten wir zwar mal -10 grad und kälter, in letzter Zeit aber nur wenig unter null. 

Der ideale Schutz gegen Tiere und zu schlechtes Wetter (es schüttet in letzter Zeit wirklich sehr viel bei uns in Schleswig-Holstein) wäre daher ein Gewächshaus. Wäre das gut oder eher schlecht für die Mammuts?

Es geht mir erst mal nur um die nächsten drei Jahre. Wenn bis dahin alles klappt muss ich eh einen anderen Platz finden weil 10 Mammuts passen nicht auf den Hof :D

Ein gut gelüftetes unbeheiztes Gewächshaus ist für das erste Jahr nicht vekehrt. Im Winter würde ich darauf achten, das es tagsüberr nicht zu stark aufheizt. 

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Bergmammutbäume wachsen gut hierzulande,  mindestensdort, wo auch Weinberge sind. Sind bei euch Kahlfröste unter -15 Grad zu erwarten ? Wichtig ist die Wasserversorgung im Sommer.  

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