Wie erzieht man ein Kind in dieser Situation richtig?

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DAS ERGEBNIS BASIERT AUF 15 ABSTIMMUNGEN

Das Kind zurücklassen 46%
Gegen den Trotz ankämpfen 26%
Jedes Mal anders 13%
Anderes 6%
Warten bis es mitkommt 6%
Ganz zuhause bleiben 0%
Das Kind wie ein Baby behandeln 0%

21 Antworten

Anderes

Wie alt ist das Kind?

Wenn es alt genug ist, alleine zu Hause zu bleiben, dann sehe ich keinen Grund, das Kind nicht zu Hause zu lassen.

Wenn es das in Wirklichkeit gar nicht will, dann ist das ein guter Schritt, bei dem das Kind dann lernen kann, wie das so ist, wenn man bekommt, was man will.

Wenn es wirklich nicht will: Warum das Kind dann mit Gewalt mitnehmen?

Ich brauche auch nicht jedes Familientreffen.

schnellgedacht 05.07.2017, 15:13

ich sagte doch, es kann gefahrlos alleine zuhause bleiben...

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Menuett 05.07.2017, 15:23
@schnellgedacht

Ein 5 Jahre altes Kind kann niemals gefahrlos 4-5 Stunden alleine bleiben.

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schnellgedacht 06.07.2017, 23:44

Deine Antwort ist relativ objektiv im Gegensatz zu vielen subjektiven Meinungen hier, zudem hast du mir durch viele Kommentare weitergeholfen, vielen Dank :)

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Das Kind zurücklassen

Sag dem Kind, also eher dem Heranwachsenden(?) denn ich nehme an, es ist 12 oder 13 Jahre alt(?) dass es auf keinen Fall mitgehen darf. Ich möchte dafür wetten, dass es dann unbedingt mitgehen will. Denn Kinder in dem Alter wollen ihre Grenzen austesten und wenn sie etwas nicht dürfen, dann wollen sie das erst recht. 

Einfach mal ausprobieren, wenn es klappt, umso besser. Ansonsten bleibt es allein zu Hause, weil es euch sonst bei der Familienfeier aus Trotz, Jux und Dollerei die Laune verderben wird.

schnellgedacht 06.07.2017, 23:22

Funktioniert sicher, aber ist es nicht schlecht dem Kind vorzuleben, dass man immer das Gegenteil von dem tut, was man sagt? Das Kind könnte an deiner Glaubwürdigkeit zweifeln oder?

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Hi,

ich finde das Alter sehr relevant!

Wenn es ein Kleinkind ist, entscheide ich wohin es geht. Es kann dann auch nicht alleine zu Hause bleiben. Das momentane Unlustgefühl wird sich mit meinem dazutun verflüchtigen. 

Bei einem Schulkind, würde ich meine Position klar machen, seine Position aber genauso ernst nehmen und es anhören. Kommen wir auf keinen Nenner soll es mir einen alternativ Vorschlag machen, z.B zum Freund gehen. Ich würde auch nicht von Grenzen austesten sprechen... Gibt es keine Lösung wird abgewogen, wer diesmal zurück steckt. Beim 70 Geburtstag der Oma ist es das Kind. 

Ist es ein älteres Kind oder gar ein Jugendlicher, dann entscheidet nach Rücksprache mit mir das Kind bzw der Jugendliche. Ich behalte mir aber vor, wie in den Jahren zuvor auch, ihm die eventuellen daraus erwachsenen Nachteile aufzuzeigen und auch die vermeintlichen Gefühle der anderen darzulegen. 

Kommt es mit, freue ich mich ehrlich, dass es schon so weit in der Entwickelung ist, auch mal gegen das erste Lustprinzip zu handeln.  🙏

schnellgedacht 05.07.2017, 13:58

Nunja ich finde das Alter weniger relevant, denn auch kleine Kinder haben einen eigenen Willen, da frage ich mich schon, wieso man den übergehen sollte

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MaraVgt 05.07.2017, 14:13
@schnellgedacht

Weil ein Kleinkind zu den Eltern gehört und diesen folgt und nicht umgekehrt. Dafür haben die Eltern sich immer,  um das Kind zu kümmern und oftmals ihre Bedürfnisse hinten anzustellen. 

Die Eltern zeigen dem Kind die Welt und holen es dort ab, wo es steht und unternehmen nur Dinge mit dem Kind, was das Kind nicht über fordert. Es ist noch ein anderes Geben und nehmen...🙏

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Menuett 05.07.2017, 15:16
@schnellgedacht

Ein kleines Kind kann aber die Folgen des eigenen Willens nicht überblicken. Dafür sind die Eltern dann zuständig.

Z.B. die Anwältin, die ihrem 1,5 Jahre alten Kind "ermöglicht" hat bei Minusgraden nackt auf dem Fahrrad mitzufahren, weil es keine Kleider anziehen wollte.

Durch manche Sachen müssen Kinder halt einfach durch, Erwachsene müssen das ja auch.

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schnellgedacht 05.07.2017, 15:20
@Menuett

Muss es nicht, aber könnte es bestimmt besser, wenn es nicht bevormundet wird - in einer Wohnung hat es keine Minusgrade

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MaraVgt 05.07.2017, 15:29
@schnellgedacht

@ schnellgedacht

Ist ja toll, es gibt noch reine Vertreter des Laissez-Faire Erziehungsstils! Ich dachte, die sind alle weg. 

Bist du schon so alt oder durftest du selbst weitestgehend ohne Orientierung aufwachsen? 🙏

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Menuett 05.07.2017, 15:35
@schnellgedacht

In der Wohnung.

Das Kind wollte aber nackend in die Krippe gehen. Und die Mutter hat es gelassen.

Das Kind war schwerst unterkühlt und danach in einer Pflegefamilie.

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Menuett 05.07.2017, 15:37
@MaraVgt

Wenn schnellgedacht Laissez-Faire erzogen wäre, dann würde er/sie auf Regeln bestehen und zwar sehr konservativ.

Diese Generation ist keineswegs locker geworden.

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MaraVgt 05.07.2017, 16:52
@Menuett

@ Menuett

Ja, habe auch dazu Berichte gelesen, dass die Kinder erhebliche psychische Probleme aufweisen und sich als vernachlässigt und nicht geliebt fühlten. 

Erinner mich noch an den Fall der RA, sie wurde angezeigt. Kenne aber leider nicht den Ausgang des Verfahrens. 🙏

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schnellgedacht 06.07.2017, 23:19
@MaraVgt

Ich bin sicher kein reiner Vertreter des Laissez-Faire Erziehungsstils, aber danke für den Hinweis, da ich jetzt viel über Erziehungsstile gelesen habe und besser bescheid weiß

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Jedes Mal anders

Das hängt von der jeweiligen Situation und auch von der Persönlichkeit des Kindes ab.

Zu Tante Ernas 80. oder der Beerdigung der Nachbarin würde ich meine Kinder niemals zwingen. Aber bei Opas 70. sollten sie schon dabei sein. Wobei ich da aber auch gar keinen Zwang ausüben müsste. Das wäre einfach völlig klar.

Das ist aber eben so, weil wir ansonsten auch den Kindern ein Mitspracherecht einräumen und sowohl ihre Meinung als auch ihre Wünsche respektieren und einbeziehen.

Ist mein Kind selbständig, alt und vertrauenswürdig genug, bleibt es ansonsten eben zu Hause. Wo ist das Problem? Ich habe selbst auch mehr von einer Feier, wenn ich nicht den nörgelnden Teenager anschauen muss. Win/Win.

Ein kleines Kind, hat keine Wahl, es kann nicht alleine zu Hause bleiben, also gibts da gar keine Diskussion. Aber dem kann man zB mit einem kleinen Highlight vor der Feier begegnen. ("..und vorher gehen wir noch auf den tollen Abenteuerspielplatz.." Hat den Vorteil, dass das Kind sich ausgetobt hat und eher bereit ist, sich später mit Malblock und Bauklötzen zu beschäftigen.)

schnellgedacht 06.07.2017, 12:07

Sagen wir es ist ein Kind über 6 aber unter 12, was machst du?

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Ini67 06.07.2017, 15:43
@schnellgedacht

Kommt auf das Kind an. Manche 9-jährigen kann man problemlos einen Nachmittag alleine lassen, manche 14-jährige dagegen noch nicht.

Und wie gesagt, es kommt auf die Situation an. Muss das Kind mit? Oder kann man Fünfe gerade sein lassen und es geht halt zu einem Freund, statt sich und den anderen den Nachmittag zu verderben?

Ich habe nur das eine Nervenkostüm und wenn ich Auseinandersetzungen vermeiden kann, tue ich das.

Präpubertierende können auch ganz schön anstrengen. Also plane ich und schaue nach Möglichkeit voraus. Muss das Kind also mit, kann ich dann einen "Köder" einbauen um den Stress rauszunehmen? "Komm, wir gehen heute zum Familientreffen, dafür gehen wir morgen in die Minions." Zum Beispiel. Bin ich immer gut mit gefahren.

Ein Durchsetzen der Erziehungsmacht um jeden Preis halte ich nicht für sinnvoll. Zumindest nicht bei einem solchen Thema.

Natürlich gibt es immer auch Situationen, in denen nicht diskutiert wird. Punkt. Das wissen meine Kinder auch. Aber eine solche Veranstaltung gehört für mich nicht dazu.

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Hier ist das Alter wichtig. Mein Sohn ist 14 Jahre und ist die letzten zwei Male auch nicht mehr zum Familientreffen gekommen.
Mir war es wichtig zu erfahren weshalb er nicht mitkommen wollte und hat dies gut rübergebracht. Zum nächsten Geburtstag möchte er aber wieder mit. Wir fahren im Jahr 3-4 mal zu auswärtigen Geburtstagen.

Das Kind zurücklassen

Irgendwann müssen Kinder selbstständig werden. Das wäre eine gute Übung - vorausgesetzt, das Kind ist älter als 14 Jahre.

schnellgedacht 05.07.2017, 13:08

Und wenn es jünger ist?

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beangato 05.07.2017, 13:24
@schnellgedacht

Wenn es jünger ist, sollte man entweder auf das Treffen verzichten oder das Kind ermutigen, mitzukommen. Es kann ja was zum Spielen mitnehmen.

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schnellgedacht 05.07.2017, 13:40
@beangato

Die Frage die ich mir stelle ist: Lernt das Kind so nicht, dass es jede schöne Aktivität der Eltern einfach zerstören kann, wenn es will? Lernt es dadurch nicht, dass Trotz immer toleriert wird? Haben es deswegen viele schwer im Arbeitsleben zurechtzukommen später?

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beangato 05.07.2017, 13:44
@schnellgedacht

Nein.

Familientreffen sind für Kinder äußerst langweilig. Kinder dürfen auch Wünsche haben und diese äußern. Wenn man ein Kind zwingt, kann es dort äußerst trotzig sein. Das muss man sich nicht antun.

Man muss nicht alles tolerieren, aber in dem Fall kann man es.

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Menuett 05.07.2017, 15:37
@beangato

Langweilig?

Wir haben immer ganz tolle bei denen Kinder und Erwachsene Spaß haben.

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Barney123 07.07.2017, 08:56
@schnellgedacht

Hallo schnellgedacht,

warum gehst Du davon aus, dass das Kind böses will? Das ist eine gelernte Einstellung und führt zu vielen Problemen mit den Kindern. Die Einstellung "Kinder sind nicht böse!" ermöglicht eine viel konstruktivere Erziehung mit viel weniger Stress. Damit will ich nicht sagen, dass die Kinder immer alles richtig machen, sie brauchen schon Führen und Lenken. Aber sie tun die Dinge weil ihnen der Überblick fehlt und weil sie im Augenblick leben. Böse Absicht ist da eher nicht dahinter. Konnte ich bei meinen jedenfalls nie erkennen! Diese Einstellung, dass Kinder Grenzen austesten wollen und nur die Eltern nerven wollen führt zwangsläufig zu einem Konflikt mit den Kindern, den die Kinder nie lösen können, und der geht eindeutig von den Eltern oder anderen Erziehern aus!

Und noch einmal, Kinder beginnen im Alter von ungefähr 2 Jahren zu entdecken, dass sie eine eigene Persönlichkeit sind. Und sie wollen dann ihren Willen ausprobieren und alles bestimmen und Mama und Papa nachmachen. Und natürlich geht das nicht und sie sind bitter enttäuscht und die einzige Reaktion darauf die sie kennen ist Nöhlen und Heulen. In diesem Alter lernen sie dann allerdingst auch, wenn ich nur genügend nerve, bekomme ich doch einiges! Das sind also die Eltern, die das Kind nicht verstehen und durch ihr falsches Verhalten, dem Kind genau das lernen, was sie selbst bei dem Kind ablehnen. Es geht also gar nicht um Trotz, sondern um Frust, und den müssen sie genau in dem Alter lernen zu ertragen, und dabei brauchen die Kinder liebevolle Hilfe und nicht brutales strafen!

LG

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Menuett 05.07.2017, 15:17

Ab 8 Jahren sollte ein Kind ein paar Stunden alleine zurechtkommen.

Da erst mit 14 anzufangen, das ist ja schon eine Verweigerung von Erziehung.

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beangato 05.07.2017, 17:00
@Menuett

Sehe ich nicht so.

In meiner Nachbarschaft hat sich ein 12jähriges Kind mal verletzt, weil es über Nacht alleingelassen wurde und in der Wohnung  eingeschlossen war. Das Kind sprang dann mit einem Regenschirm aus dem Fenster (zum Glück nur aus dem 1. Stock).

Die Mutter musste sich vor Gericht verantworten.

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schnellgedacht 05.07.2017, 20:47
@beangato

Meine Frage ist aber philosophisch/theoretisch und nicht praktisch, was Gerichte wollen ist mir dabei relativ wurscht, es gibt auch Kinder in dem Alter, die in fremde Häuser einbrechen, ich sehe es nicht als richtig, dass die Schuld alleine bei deren Eltern gesucht wird

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beangato 05.07.2017, 21:38
@schnellgedacht

dass die Schuld alleine bei deren Eltern gesucht wird

Hab ich doch auch gar nicht gesagt? 

Das war ein praktischer Beweis dafür, was passieren kann. 

Meine Frage ist aber philosophisch/theoretisch

Dan schreib das demnächst in die Frage.

Und so

Wenn es jünger ist, sollte man entweder auf das Treffen verzichten 

habe ich das selbst gemacht.

Andere Eltern können das ja anders machen.

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Menuett 05.07.2017, 22:06
@beangato

Das ist ja eine ganz andere Nummer. Eine 12jährige würde ich auch keine Nacht alleine lassen. Aber 4-5 Stunden schon, sonst käme ich meiner Erziehungspflciht nicht nach.

Tür abschließen geht gar nicht.

Alleine lassen - das Kind muß sich daran üben, sonst ist es mit 14 völlig hilflos.

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beangato 06.07.2017, 22:58
@Menuett

Man kann auch 12jährige über Nacht allein lassen - wenn sie wissen, an wen sie sich notfalls wenden können.

Aber darum ging es gar nicht. Es ging darum, ob man als Elternteil das Kind zwingen sollte - egal, wozu.

Und das sollte man nicht.

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Barney123 07.07.2017, 08:59
@beangato

Hallo beangato,

bin im Alter von 12 Jahren mit dem Fahrad aus der Großstadt an einen ca. 100 km entfernten See gefahren und habe mit meinem Schulfrund dort gezeltet, mit Lagerfeuer und Erlaubnis der Eltern!

LG

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Barney123 07.07.2017, 09:06
@beangato

Hallo beangato,

Man kann auch 12jährige über Nacht allein lassen - wenn sie wissen, an wen sie sich notfalls wenden können.
Aber darum ging es gar nicht. Es ging darum, ob man als Elternteil das Kind zwingen sollte - egal, wozu.
Und das sollte man nicht."

das kann ich voll unterschreiben. Aber es bleibt das kleine Problem, dass die Kinder lernen müssen, Beziehungen zu pflegen, auch zur Verwandtschaft. Ist Heute ganz wichtig, vor Allem im Berufsleben. Aber Du hast Recht, die Treffen sollten etwas für die Kinder bieten und nicht nur langweilig sein und das kann man einem 8-jährigen dann schon erklären. Wenn da immer was für sie geboten ist, ist das normal und nicht schlimm und die Kinder kommen auch mit!

LG

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Jedes Mal anders

Das hängt sehr stark von der Situation, dem Alter und dem Charakter des Kindes ab.

Also unter 14 Jahren würde ich mich gar nicht erst auf eine Diskussion einlassen. Ich würde es auch gegen seinen/ihren Willen mit schleppen.

Wenn die Eltern sagen, dass das Kind etwas machen soll, darf es in diesem jungen Alter einfach keine Diskussion geben. Das Kind hat dies zu tun. Nachdem das Kind dies dann getan hat, kann es ruhig eine Diskussion geben, aber erst danach.

Aber dem 14. oder auch 12. Lebensjahr (also mit Eintritt in die Pubertät) ändert sich das natürlich. Dort muss man einem Kind mehr Freiheiten geben, aber auch auf gewisse Grenzen achten, die man auch durchsetzen muss. Konsequenz ist einfach entscheidend.

Also wenn das Kind älter als 14 Jahr ist und man ihm soweit vertraut, dass es zu Hause keinen Unfug anstellt, spricht prinzipiell nichts dagegen, das Kind auch mal zu Hause zu lassen. Aber das hängt halt von der Art des Familientreffens ab und wie wichtig einem dabei die Anwesenheit des Kindes ist. Z.B. an Weihnachten würde ich nicht mit mir diskutieren lassen.

Es hängt aber auch davon ab, wie das Kind seinen Wunsch geäußert hat. Hat es diesen anständig vorgetragen, spricht nichts dagegen. Hat es aber rumgemotzt, dass es mitkommen soll, dann auf keinen Fall zu Hause lassen.

Menuett 05.07.2017, 15:32

Hoffentlich bekommst du keine Kinder.

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Orgrim 05.07.2017, 15:40
@Menuett

Eine konsequente Erziehung, wozu auch das Durchsetzen von Grenzen zählt, ist einfach sehr entscheiden für eine erfolgreiche Erziehung. Das heißt nicht, das man einem Kind alles verbieten soll. Aber wenn die Eltern sagen, dass das Kind z.B. aufräumen soll, darf man sich nicht auf eine Diskussion einlassen. Dies ist pädagogisch einfach vollkommen falsch. Das Kind hat dann aufzuräumen.

In der heutigen Gesellschaft ist es leider ein sehr großes Problem, dass Kinder ihren Eltern auf der Nase herumtanzen. Sie haben nie gelernt Autoritäten zu akzeptieren und Grenzen gesetzt zu bekommen. Das was heute als sogenannte Erziehung angesehen wird ist doch lachhaft. Geh auf die Straße und schau dir die heutige Jugend an, wie respektlos die Kinder sind. Noch vor 50 Jahren wäre solch ein Verhalten undenkbar gewesen.

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JesterFun 05.07.2017, 15:45
@Menuett

Wieso das denn? Das ist doch eine absolut ordentliche Erziehungsform.

Freiheiten mit Verantwortung und Konsequenzen. Regeln an die man sich zu halten hat. Ist doch alles sehr gut so.

Ich sehe das eher kritisch, wie sehr ihre Eltern ihre Kinder verhätscheln und alles durchgehen lassen. Deshalb haben wir immer mehr respektlose Kids die tun was sie wollen und sich dann darüber wundern, wenn es Konsequenzen gibt die sie nicht verstehen.

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Barney123 07.07.2017, 09:36
@Orgrim

Hallo Orgrim,

Ich habe Grenzen nie durchgesetzt, sondern dem Kind so erklärt, dass es bereit war sich an diese Grenzen hu halten. Das ist ein Unterschied! Und natürlich muss es auch verschiedene Dinge lernen, die es nicht so gerne macht, wie aufräumen. Aber auch da kann ich die Notwendigkeit erklären und dann darauf achten, dass es das Kind auch macht. Das ist eine ganz andere Einstellung und ergibt einen ganz anderen Umgangston!

Und noch etwas, ich gehe inzwischen auf die 60 zu, und doch, schlecht erzogene Kinder, die alles mögliche angestellt haben hat es auch in meiner Kindheit und Jugend gegeben. Hör einfach mal den alten zu, was sie alles gemacht haben. Das Problem hat sich nur verschoben, weil sich die Erziehung geändert hat. Und vieles ist tatsächlich besser geworden! Nur der Egoismus und die Besserwisserei mancher Eltern ist schlimmer geworden. Und dieser Egoismus wird manchen Kindern noch gelehrt.

LG

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Barney123 07.07.2017, 09:44
@JesterFun

Hallo JesterFun,

Freiheiten mit Verantwortung und Konsequenzen. Regeln

die einzuhalten sind. Du siehst, schon im zweiten Satz muss ich korrigierend eingreifen. Aber die Vorraussetzungen stimmen schon nicht:

Also unter 14 Jahren würde ich mich gar nicht erst auf eine Diskussion einlassen.

heißt doch, die Regeln werden gar nicht erklärt, "Du machst was ich Dir sage, basta!!!!" Wo sind denn da Freiheiten, die verantwortlich ausgelebt werden? Was ist das denn für eine Erziehung? Das ist Dressur! Wo ist denn da Verantwortung? Genau die müssen die Kinder ja lernen, aber wie denn, wenn es keine Diskussion gibt??????? Wo haben denn die Eltern da Respekt gegenüber den Kids, wo leben die den Respekt vor?????? Woher soll der dann bei den Kids kommen?????

Deine unkritische Übernahme alter Erziehungsmethoden sehe ich sehr kritisch!

LG

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Orgrim 10.07.2017, 11:49
@Barney123

Meine Aussage "Ich würde mich erst gar nicht auf eine Diskussion einlassen" bezieht sich darauf, dass natürlich im Vorfeld gemeinsam Regeln aufgestellt wurden, aber nachdem diese gemeinsam erstellt wurden, muss sich das Kind auch daran halten. In jeder Situation immer wieder aufs neue die Regeln neu zu verhandeln, ist einfach falsch.

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Barney123 07.07.2017, 09:30

Hallo Orgrim,

Ich habe mit meinen Kindern schon im Alter von zwei Jahren vernünftig geredet, und sie durften auch mitreden. Denn sie müssen ja lernen, wie man vernünftig miteinander redet, und ja, die hatten je älter sie wurden auch vernünftige Ideen und ich musste einige alte Zöpfe abschneiden, nicht erst mit 14. Und schon dreijährige müssen lernen mit den Freiheiten umzugehen. Klatr ist nur, dass ein dreijähriger alters- und entwicklungsgemäß natürlich weniger Freiheiten haben kann. Die können das nicht schlagartig mit 14. Was also ist daran eine erfolgreiche Erziehung? Ich finde da nichts!

Aber das hängt halt von der Art des Familientreffens ab und wie wichtig einem dabei die Anwesenheit des Kindes ist.

Die Anwesenheit des Kindes ist immer deshalb wichtig, weil das Kind lernen muss Beziehungen zu pflegen, und dann auch einmal zurückstecken muss um einfach nur die Beziehung zu pflegen. So ist das nämlich nun einmal im Leben: Geben und Nehmen! Gute Beziehungen können nämlich ganz nützich sein!

Es hängt aber auch davon ab, wie das Kind seinen Wunsch geäußert hat. Hat es diesen anständig vorgetragen, spricht nichts dagegen.

Wie soll es das lernen, wenn Du erst im Alter von 14 Jahren anfängst mit ihm zu reden?

LG

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Orgrim 10.07.2017, 11:55
@Barney123

Natürlich muss mit dem Kind von Anfang an geredet werden. Die Regeln sollten immer mit dem Kind gemeinsam aufgestellt werden. Aber nachdem diese einmal aufgestellt wurden, muss sich das Kind auch daran halten. Bei jeder Situation immer wieder aufs neue die Regeln zu diskutieren, ist einfach falsch. Die Eltern müssen sich dann einfach durchsetzen, damit das Kind einfach lernt, dass einmal erstellte Regeln auch bindet sind, auch wenn sie in der aktuellen Situation vielleicht unbequem sind.

Von Zeit zu Zeit müssen Regeln abhängig vom Entwicklungsstand des Kindes neu verhandelt werden. Aber solche Diskussionen haben immer in einer ruhigen Minute stattzufinden. Und die Fragenstellerin hat gefragt, wie sie sich in der aktuellen Situation verhalten soll. Also habe ich ihr meinen Vorschlag geschrieben. In solch einer Situation anfangen zu diskutieren, ist für alle Beteiligten sehr ungünstig. Solche Diskussionen müssen im Vorfeld stattfinden.

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Barney123 10.07.2017, 16:17
@Orgrim

Hallo Orgrim,

Du kannst nicht alle Regeln von vorneherein in ruhiger Minute erklären, meist entsteht eine Situation, und dann erfordert es eine Entscheidung. Ich diskutiere und handele Regeln auch nicht aus, sondern ich erkläre sie dem Kind, natürlich so, dass es das verstehen kann, schließlich habe ich die Verantwortung. Und natürlich fangen die Kinder an zu diskutieren, und dann muss ich das halt irgendwie lösen. Immer wieder aufs Neue diskutieren ist ein schönes Spiel und man kommt damit überhaupt nicht weiter. Dann genügt aber ein Hinweis: Das hatten wir scho, gibt es neue Erkenntnisse? Nein? Dann weist Du ja, warum wir das so und nicht anders machen! Und nachdem die Regeln einfmal erklärt wurden, funktioniert das noch lange nicht! Da heißt es hartnäckig und konsequent bleiben, aber freundlich und liebevoll, denn so manche Regel ist dann halt doch lästig, manchmal für die Kids, aber manchmal auch für die Eltern und andere Erzieher. Und die müssen sich dann auch daran halten, wegen Vorbild und so.

Das Wort durchsetzen gefällt mir nicht, denn es taucht oft in sehr ungünstigem Zusammenhang auf und die Konflikte werden in aller Regel recht, ja, ich muss es so sagen, assozial ausgetragen. Das Kind freundlich an die Regel erinnern und auf Einhaltung pochen. Ich würde mich in der Situation schon dafür interessieren, warum das Kind nicht mitmöchte, aber auch erklären, warum mir das wichtig ist, dass es mitkommt. Das Kind soll sich schon ernstgenommen und wertgeschätzt fühlen. Im Normalfall würde ich schon darauf achten, dass das Kind mitkommt. Normalfall heißt aber, ich kann mir durchaus auch Ausnahmen vorstellen, wenn auch nicht viele. Dieses Hinhören und ernstnehmen nimmt nämlich den Trotz aus der Situation, gerade bei älteren Kindern, bzw der festigt sich erst gar nicht. Und dann geht es nicht mehr um einen Machtkampf, sondern um die Lösung eines Interessenkonfliktes, und da kann man viel entspannter rangehen.

LG

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Gegen den Trotz ankämpfen

So haben es meine Eltern früher immer mit mir gemacht als ich noch zu jung war alleine zu Hause zu bleiben und ich würde es genauso machen. 

Wenn das Kind aber schon alt genug ist würd ich ihm die Wahl lassen. 

Warten bis es mitkommt

Trotz Trotz (Haha) würde ich im Sinne des Kindes handeln und es mitnehmen. Durch die positiven Erfahrungen auf dem Familientreffen lernt es dann, dass der anfängliche Trotz unnötig gewesen ist.

Damit das aber nicht zur Routine wird bzw. das Kind versucht, die Grenzen permanent auszuweiten, würde ich es später in Ruhe darauf ansprechen und ihm rückmelden, dass das Verhalten nicht okay gewesen ist.

Im Notfall dezent darauf hinweisen, dass es das nächste Mal bei einem Trotzanfall wirklich zuhause bleiben muss.

Und das würde ich als letzte Konsequenz sogar durchziehen, aber nur, wenn es wirklich sein muss.

LG  

schnellgedacht 05.07.2017, 14:39

Tolle Antwort, aber was wenn das Kind sich stundenlang weigert?

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AdrianVeidt 05.07.2017, 14:44
@schnellgedacht

Nach mehreren Verwarnungen direkt konsequent werden und es zuhause lassen. Irgendwo muss es ja eine Grenze geben. :-)

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Menuett 05.07.2017, 15:13
@schnellgedacht

Dann geht das Kind halt nicht mit. Fertig.

Wenn es zu klein ist, um alleine zu bleiben, diskutiere ich das von Anfang an nicht.

Dann wird das Kind auf die Schulter genommen und kommt mit.

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schnellgedacht 05.07.2017, 15:18
@Menuett

Ja und ab wann ist ein Kind zu klein? Wer legt das fest? Etwa der Staat? Wo ist die Grenze?

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Menuett 05.07.2017, 15:31
@schnellgedacht

Der Richter richtet sich da nach der Entwicklungspsychologie.

Tatsächlich darf man ein ca. 4 Jahre altes Kind nicht länger als eine viertel Stunde ohne Aufsicht lassen. Kinder unter 3 müssen minütlich überwacht sein.

Ab Schulalter sollte ein Kind dann langsam länger alleine bleiben können.

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Menuett 05.07.2017, 15:12

Das Kind soll aber doch ständig Grenzen erweitern und austesten.

Das ist der Sinn, der Kindheit.

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AdrianVeidt 05.07.2017, 16:35
@Menuett

Und in wiefern verträgt sich deine immense Toleranz ("Das Kind soll aber doch ständig Grenzen erweitern und austesten. Das ist der Sinn der Kindheit") mit deiner immensen Konsequenz ("Dann geht das Kind halt nicht mit. Fertig.")?

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Menuett 05.07.2017, 22:04
@AdrianVeidt

Das verträgt sich ganz ausgezeichnet.

Ich finde Deine Frage schon gruselig. Das müsstest Du doch mit nur ein bisschen gesundem Menschenverstand selbst erkennen können.

Man erzieht kein Kind zu einem Kind, man erzieht es zu einem Erwachsenen.

Das geht nicht, wenn Kinder sich nicht weiterentwickeln und Grenzen austesten und versetzen dürfen.

Das geht aber halt nicht in jedem Moment. Manchmal müssen andere Prioritäten gesetzt werden.

Ich lasse mein Kind ja auch nicht auf die befahrene Straße rennen, damit es diese Grenze kennenlernt.

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Barney123 07.07.2017, 09:53
@Menuett

Hallo Menuett,

Das Kind soll aber doch ständig Grenzen erweitern und austesten

ich glaube ich verstehe was Du meinst und sehe das genauso. Aber ich glaube das ist missverständlich. Hier sind viele Unterwegs, die verstehen unter Erziehung nur Grenzensetzen und als unerzogen, dass diese Grenzen ausgetestet werden.

Dein Satz macht allerdings schon Sinn, denn die Kinder lernen ja ständig dazu und deshalb werden die Grenzen und damit der Raum, in dem sie sich bewegen können immer Größer und weiter. Und natürlich müssen sie immer wieder mal scheitern, wenn sie sich zu viel zugetraut haben, beim Austesten ihrer Grenzen. Da ist es Aufgabe der Eltern, die Kinder zu schützen, dass ihnen kein bleibender, nicht wieder gutzumachender Schaden entsteht.

LG

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Gegen den Trotz ankämpfen

ich finde es wichtig das jetzt schon das Kind lernt das man gewissen Dinge tun muss ob man will oder nicht

im Job kann man auch nicht Arbeiten liegen lassen weil man keinen Bock hat

wenn wir hier aber von Jugendlichen sprechen z.b. 15 Jahre alt dann sollte man sie zu Hause lassen

schnellgedacht 05.07.2017, 13:43

Aber ein Familientreffen soll doch nicht wie eine Pflicht oder Arbeit gesehen werden oder? Das ist doch etwas Schönes...

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Maprinzessin 05.07.2017, 13:50
@schnellgedacht

naja ich würde sagen wenn z.b. die Oma Geburtstag hat dann ist das schon irgendwie Pflicht das man mitfeiert..

aber kommt drauf an warum das Kind nicht mit möchte, ist das wirklich nur Trotz oder hat es vor etwas Angst, ab es einen Streit,...?

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schnellgedacht 05.07.2017, 15:16
@Maprinzessin

Gehen wir davon aus die Gründe des Kindes sind unklar - also ich verstehe nicht was alle mit der Oma haben, wieso das Pflicht ist

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Menuett 05.07.2017, 15:19
@schnellgedacht

Solange das Kind sich dann nicht beschwert, dass von Oma auch nichts mehr kommt.

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Maprinzessin 05.07.2017, 15:21
@schnellgedacht

ein Kind hat einen Grund, entweder es will einfach nicht oder es hat eben z.b. Angst

wenn der Grund unklar ist sollte man mit dem Kind darüber sprechen

ich finde das schon wichtig das man mit den Familienmitglieder feiert zu denen man sonst auch regelmäßig Kontakt hat

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Maprinzessin 05.07.2017, 15:26
@schnellgedacht

ich weis nicht wie es bei anderen ist

aber meine Eltern haben mit mir immer über alles offen gesprochen und ich wusste das ich ihnen immer alles erzählen kann

wir waren und sind immer erlich zu einander

viele Famillien reden zu wenig mit einander, Kinder haben oft das Gefühl das sie sich den Eltern nicht anvertrauen können

wie es in diesem Fall ist kann ich nicht sagen

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Menuett 05.07.2017, 15:40
@Maprinzessin

Ist hier auch so.

Es erschrickt mich immer, wenn da immer von Trotz und Machtkämpfen gesprochen wird.

Es haben ganz viele überhaupt keine Beziehung zu ihrem Kind.

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schnellgedacht 05.07.2017, 20:51
@Maprinzessin

In welchem Alter denn? Als Kleinkind weiß man nichteinmal wirklich was einen genau stört, es kommt nur ein "Ich will nicht" - meist ist es eher ein Gefühl als eine logisch begründete Verkettung von Dingen

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Maprinzessin 06.07.2017, 06:37
@schnellgedacht

Gefühle sind auch wichtig zu deuten

z.b kann ein Kind sagen ich will nicht und dahinter steckt eine Angst

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Barney123 07.07.2017, 10:12
@Maprinzessin

Hallo Maprinzessin,


Gefühle sind auch wichtig zu deuten

Und genau das gilt es in dieser Situation zu lernen, und die Eltern müssen sich damit auseinandersetzen! Genau! Nix anderes, und genau deshalb ist das Sture das ist trotzig und "Du machst was ich Dir sage!" genau so falsch wie das einfach zurücklassen!

Wie alt bist Du, bei derart tiefgründigen Einsichten? Dank auch an Deine Eltern! Dazu passt allerdings nicht, dass Du gegen den Trotz ankämpfen willst! denn der entsteht nicht, wenn Du achtsam und liebevoll an das Thema herangehst!

LG

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Das Kind zurücklassen

Kommt auf das Alter des Kindes an

schnellgedacht 05.07.2017, 13:09

Was wenn es 8-10 Jahre alt wäre?

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turnmami 05.07.2017, 13:11
@schnellgedacht

In dem Alter kommt das Kind ein paar Std allein zu recht. Zuhause lassen mit Hinterlegung einer TelNr für Notfälle

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Das Kind zurücklassen

Man sagt doch schon zu Kleinkindern immer: "Also, Mama und Papa gehen jetzt." Ich finde, wenn das Kind schon alleine zuhause bleiben kann, sollte man das mal durchziehen. Aber das ist "nur" die Sicht einer Sechzehnjährigen.

Barney123 07.07.2017, 09:59

Hallo Midnight,

Das mit dem wir gehen jetzt soll nur Angst beim Kind zu erzeugen damit es mitkommt. Und ist natürlich die Basis für eine ganz inkonsequente Erziehung. Um da kompetent reagieren zu können, wäre schon wichtig zu wissen, warum das Kind nicht mitwill. Aber ohne Angabe von Alter und genauerer Situatin, ist da halt gar keine Erklärung möglich. Das Problematische an der Frage hier ist dochgerade, dass da allgemeine Regeln abgeleitet werden sollen, die so aber in der Erziehung immer in eine Sackgasse führen müssen! Das ist die Sicht eines fast 60jährigen mit viel Interesse an Psychologie und Sozilogie,Pädagogik und teilweisem Universitätsstudium zum Thema.

LG

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Das Kind zurücklassen

Wenn das Kind alt genug ist, soll es doch zuhause bleiben. Kannst ja danach von dem tollen Treffen erzählen und was es alles tolles zum essen gab. Neid ist da immer gut.

Vorher kannst du natürlich erklären, warum es gut wäre mitzukommen (für beide Seiten). Aber warum lässt du dich von Uhrzeiten stressen?

schnellgedacht 05.07.2017, 13:02

Ich lasse mich nicht davon stressen, es ist nur eine philosophische Frage

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Gegen den Trotz ankämpfen

also das alter ist sehr wichtig.kinder haben ne menge flausen im kopf und in dem alter von 5 jahren ist es grob fahrlässig das kind alleine zu lassen .wenn da was passiert wirst du deines lebens nicht mehr froh,

aber mal ehrlich,jedes kind testet aus aber was ist in der erziehung falsch gelaufen?wenn mama bzw papa was sagen wird das gemacht.zumindestens in dieser hinsicht würde ich mit dem kind überhaupt nicht rumdiskutieren!

deswegen sind viele kinder und jugendlichen heutzutage total verkorkst weil jeder machen kann was er will...

Mein schnellgedacht,

wenn ein Kind seine Grenzen austesten möchte, dann ist in der Situation mit dem Kind schon einiges schiefgelaufen. Erklärung: Bei Kleinen Kindern so im Alter um die zwei/drei Jahre ist das Verhalten meist auf Frust zurückzuführen, und hat mit Grenzenaustesten rein gar nichts zu tun. Sind die Kinder älter, hat sich dieses Verhalten bereits gefestigt und ist einfach ein erlerntes Verhalten, und hat mit Grenzenaustesten wieder nichts zu tun. Die Fragestellung ist also falsch und jede Antwort in diese Richtung kann damit auch nur falsch sein und zu weiteren Problemen führen.

Aus diesem Grunde werde ich mich hier an einer Abstimmung nicht beteiligen

LG

Diese Frage kann man pauschal nicht beantworten, da man den Kontext nicht kennt.

Wie alt ist das Kind?

Warum will es nicht mit.

Einfach nur "es will Grenzen überschreiten" ist sehr einfach. Vielleicht hat es ganz andere Gründe, warum es nicht mitwill. Vielleicht ist so ein Familientreffen unsagbar langweilig für das Kind.

Wie lange müsste das Kind, wenn es alt genug ist, zu Hause bleiben? Stunden? Tage? Wie weit entfernt sind die Eltern vom Kind?

Ist jemand da, an den das Kind sich wenden kann? Ist jemand da, der das Kind beaufsichtigen könnte?

Meine Eltern haben mich auch immer auf Familienfeste mitgeschleppt. Ich fand das immer ganz furchtbar. Ich mochte viele Verwandte nicht,  ich fand es langweilig, der Kuchen schmeckte nicht. Grauenvoll.

schnellgedacht 05.07.2017, 13:37

Alter soll hier keine Rolle spielen, das Kind kommt zuhause alleine zurecht, warum es nicht will ist unklar, etwa 4,5 Stunden, notfalls hilft irgendein Nachbar

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Dahika 05.07.2017, 13:38
@schnellgedacht

Das Alter spielt aber eine Rolle. Auch fünfjährige Kinder kommen gut zurecht, wenn sie selbständig sind und trotzdem darf man sie nicht stundenlang alleine lassen.

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Menuett 05.07.2017, 15:22
@schnellgedacht

Das ist eine Aufsichtspflichtverletzung. Ein Kind in diesem Altern ist nicht in der Lage sich in schwierigen Situationen zu helfen.

Ruckzuck brennt dann mal die elterliche Wohnung und zurück bleibt ein Häufchen Asche.

Die Asche können die Eltern dann nicht mal auf dem Friedhof besuchen, weil sie im Knast sitzen.

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schnellgedacht 05.07.2017, 15:25
@Menuett

Ich sagte doch bereits: Nehmen wir an das Kind überlebt zuhause ohne Eltern gefahrlos... hast du das vielleicht überlesen? Und bis in welches Alter geht so eine Aufsichtspflicht?

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Menuett 05.07.2017, 15:41
@schnellgedacht

Die geht bis zum 18. Geburtstag.

Ein Kind von 5 Jahren kann man nicht gefahrlos mehrere Stunden alleine lassen.

Das ist nicht möglich. Das ist eine nicht existente Situation.

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schnellgedacht 05.07.2017, 20:53
@Menuett

Wäre es nicht möglich bei Absicherung der Geländer, ohne Steckdosen, Absperren der Küche und genauer (theoretischer und praktischer) Einweisung des Kindes mit Erklärung was es nicht tun soll?

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Menuett 05.07.2017, 21:59
@schnellgedacht

Ja, klar und ein 5jähriger versteht alle Anweisungen und hält sich auch daran... Träum weiter. Warum glaubst Du sind junge Menschen bis zu ihrem 18. Geburtstag ihren Eltern unterstellt? Weil sie schon alles können?

Man darf ein Kind nicht einsperren. Ein Haus, eine Wohnung kann anfangen zu brennen. Da kann sich ein 5jähriger überhaupt nicht helfen.  Und wenn dann noch die Tür abgeschlossen ist.

Ich kann mich da an mehrere Fälle erinnern, bei denen auch ältere Kinder ganz jämmerlich verbrannt sind, weil die Eltern meinten, sie könnten die Haustür absperren und die Kinder sind dann sicher.

Du hast ganz offensichtlich überhaupt keine Ahnung, was ein Kind in welchem Alter kann.

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schnellgedacht 06.07.2017, 23:28
@Menuett

Habe ich auch (noch) nicht, deswegen stelle ich ja auch die Frage hier, danke für den Hinweis mit dem Abrennen der Wohnung, werde darüber nachdenken :) In der Tat ist das eine schwierige Situation

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Barney123 07.07.2017, 10:20
@Menuett

Hallo Menuett,

war noch keine 5 als ich für ca. 2 h alleine war, weil meine Oma zum Zahnarzt musste. Wurde alber schon mein ganzes Leben auf selbstständigkeit hin erzogen. Kam mir danach recht großm vor und habe das Eis mit Stolz gegessen. Kann mich noch genau an die Situation erinnern. Habe in diesem Alter schon viel allein gespielt. Dass wenn da was passiert wäre, das vor keinem Gericht der Welt Bestaänd gehabt hätte weiß ich auch.

LG

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Hallo, ich verstehe nicht, wieso du das Alter des Kindes unbedingt nicht preisgeben willst! Ich denke, dass es ein grosser Unterschied ist, ob es ein 3 Jähriges Trotzkind ist oder ein 12-? Jugendlicher!

Somit finde ich jede Antwort hier bedeutungslos!

schnellgedacht 06.07.2017, 12:15

Ginge es mir um rein auswendig gelernte Altersstufen-Vorschläge, würde ich mir ein Buch kaufen

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zentangle 06.07.2017, 16:00
@schnellgedacht

Da geht es ja gar nicht um pauschale Altersstufen-Vorschläge! Es geht auch darum, wie du in Kindgerechtem Alter damit umgehen kannst...

Und sonst kauf dir lieber ein Erziehungsbuch!!!

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Das Kind zurücklassen

Das Kind sollte auch die Wünsche der Eltern zu respektieren wissen.

Da ich vermutlich auch keine rechte Lust hätte, was gemeinsam mit dem Kind unternehmen und auf das Familienfest pfeifen.

Wie alt ist das Kind?

schnellgedacht 05.07.2017, 13:01

Möchte dem bewusst keine Bedeutung schenken, so alt, dass es alleingelassen werden kann

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Menuett 05.07.2017, 15:29
@schnellgedacht

Dann sollte man es allein zu Hause lassen.

Und ggf. muss es dann mit den Konsequenzen - einer zornigen Großmutter z.B.- leben.

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ScarabeoN 05.07.2017, 13:10

Ich denke wenn es heißt "Die Grenzen austesten" wird das Kind in der Pubertät sein, geschätzt 10-14 Jahre.

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glaubeesnicht 05.07.2017, 13:12
@ScarabeoN

Auch 2 - 4-jährige Kinder können schon die Grenzen austesten, eigentlich versuchen sie das so ziemlich in jedem Alter.

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