Wie erziehe ich einen RR?

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4 Antworten

Wenn du überhaupt keine Ahnung hast, hol dir bitte ein paar gute Welpenerziehungsbücher und geh auf jeden Fall mit dem Welpen in die Welpenspielstunde und später dann in die Hundeschule. Da gibt es mehr Tipps für die Halter als für die Hunde :-)

Deine Fragen beantworten kann ich zwar, aber wenn du dich durch ein paar Bücher arbeitest, werden dir die Antworten in den Schoß fallen.

Das Vertrauensverhältnis wird mit der Zeit kommen, wenn sie sich an dich gewöhnt hat. Bitte überlaste deinen Welpen auch nicht! Sie muss jetzt noch nicht alles können, lass ihr auch ihre Kindheit. Es ist nicht schlimm, dass sie deine Befehle noch nicht perfekt ausführt. Es ist zwar gut, dass du früh genug anfängst, aber immer nur wenige Minuten Training pro Tag!

Möchtest du, dass dein Welpe später auch im Bett schläft? Sonst gewöhn sie bitte ganz schnell um! Was sie jetzt darf, sollte sie später auch dürfen. Sie kann sonst nicht differenzieren, warum sie plötzlich in einem Korb schlafen muss und nicht mehr neben Frauchen im Bett liegen darf ;-)

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Hallo,

auf einen RR bereitet man sich eigentlich intensiv vor !!!

Sein Besitzer muss gewillt sein, Eigenarten und besondere Wesenszüge dieser Rasse als gegeben hinzunehmen.

Wer einen Hund für sein Grundstück und einen unermüdlichen Bällchenbringer für seine Kinder sucht, liegt mit dieser Rasse absolut falsch.

Wer jedoch einen zuverlässigen ständigen, in allen Situationen ruhigen Begleiter erwartet, wird ihn, bei richtigem Handling, im Rhodesian Ridgeback finden.

Bei der Erziehung vom Welpenalter beginnend ist Einfühlungsvermögen und viel Liebe oberstes Gebot.

Man muss bereit sein, diesen Hund als Partner zu akzeptieren, dann wird man erstaunt sein, zu welchen Fähigkeiten dieser Hund in der Lage ist.

Ridgebacks sind keine Labradore oder Golden Retriever mit kurzem Fell!

Es sind Jagdhunde mit großem Eigensinn! Sie sind völlig selbstständig, "hinterfragen" jedes Kommando und nehmen oft keine Notiz, wenn man sie ruft, weil sie oftmals keinen Sinn darin erkennen können. Sie brauchen jede Menge positive Motivation, um sie im herkömmlichen Sinne erziehen zu können.

Viele Leute sind darauf nicht vorbereitet!

Der RR ist ein Familienhund. Er braucht dringend den engen Anschluss an die Familie, um sozial nicht zu verkümmern und um zu wissen, für wen er da ist und wen er beschützen kann

Der Rhodesian Ridgeback ist ein spätreifer Hund, der erst im Alter von zwei bis drei Jahren körperlich und seelisch voll entwickelt, dafür aber sehr lange lernfähig ist, was aber auch bedeutet, dass er genauso lange erzogen werden muss.

Vorsicht bei einer Erziehung nach herkömmlichen Methoden, womöglich mit Härte, Kasernenhofton und unter Zwang, birgt die Gefahr, dass der Hund die Leistung völlig verweigert und komplett "dicht" macht.

Geh mit ihm in die Welpenschule und dann in die Hundeschule, Da lernt nämlich nicht nur der Hund sehr viel, sondern auch Du.

Ich empfehle Dir mal das Buch von Claudia Körner zu kaufen und zu lesen „Rhodesian Ridgeback - Auswahl, Haltung, Erziehung, Beschäftigung“ Ich finde es sehr gut.

Bei den richtigen Besitzern ist der RR ein Traumhund, leider landet er, ungerechter Weise, bei den überforderten Besitzern oft im Tierheim.

Laß ihn Nacht`s neben Deinem Bett im Hundekorb schlafen.

Viel Spaß noch mit dem Familienzuwachs ;-))

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Kommentar von taigafee
15.10.2011, 13:01

ich kenne einen RR-besitzer, der seine rüden bei nichtgehorchen mit der faust vor allen leuten auf die nase und den kopf schlägt. die beiden zucken noch nichtmal mit der wimper. es geht leider das gerücht um, man könne diese tiere nur so überhaupt unter kontrolle bringen. ich wundere mich, dass die noch nicht gebissen haben, was denke ich ein beweis für ihre unglaubliche charakterstärke ist.

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RR kenne ich nur als Kurz-Bezeichnung für den Blutdruck.

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Kommentar von Laura3495
14.10.2011, 22:58

Steht doch in den Stichworten: Rhodesian Ridgeback. Eine Hunderasse.

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sie ist noch klein. hab geduld!

wenn sie es nicht macht, dann ignorier das einfach und fordere es nicht 10 mal hintereinander. wenn sie es aber macht, dann lobe sie überschwenglich.

nimm zb. ein bällchen, dann sag "sitz". wenn sie sich setzt, dann wirf den ball. wenn nicht, leg den ball einfach zur seite.

so wird sie lernen, dass es immer spannender wird , wenn sie gehorcht. das kann eine weile dauern, wie gesagt: geduld ist ganz wichtig.

ich finde es schön, dass sie im bett schlafen darf. später wollen sie das oft automatisch gar nicht mehr. umgewöhnen klappt auch meist problemlos, wenn sie einen platz neben dem bett bekommt.

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