Wie erzähle ich meinen Eltern von meinen psychischen Problemen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey,

erstmal muss ich ein großes Lob an Dich aussprechen, denn so ein Maß an Reife ist mit 15 Jahren nicht selbstverständlich! Das wird Dir noch oft helfen!

Zu Deiner Frage: Warum solltest Du Deine Eltern überzeugen müssen? Wovon? Wenn Du zum Arzt möchtest, ist das ja ein verständlicher Wille und dem werden Deine Eltern sicher auch nachkommen. Du musst ihnen ja auch nicht alles erzählen, wenn Du nicht möchtest. 

Oft ist es einfacher darüber zu reden, wenn man eine Diagnose hat und erstmal selbst weiß, was überhaupt los ist. Es reicht ja auch schon, wenn Du Deinen Eltern erzählst, dass Du in letzter Zeit einige Symptome einer Depression spürst und deshalb gerne mal mit einem Arzt (Psychiater) oder Psychologen darüber sprechen möchtest. Daran sollte es nicht scheitern.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Vielen Dank, meine Eltern sind was Psychologie betrifft etwas eigen, aber ich werde versuchen es Ihnen irgentwie verständlich zu machen

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@Isimarie15

Versuche mal, von dem Gedanken wegzukommen, dass Du Deinen Eltern irgendwie beweisen müsstest, dass Du zum Psychologen gehen kannst. Das ist doch Quark. Deine Eltern werden Dir den Wunsch schon nicht abschlagen, oder?

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@Willibergi

Da bin ich mir nicht sicher, sie haben, wie gesagt, eine merkwürdige Einstellung gegenüber Psychologen. Also werde ich definitiv nachhaken müssen, und auch sehr bestimmt sein, was ich nicht wirklich bin. Meine Eltern sind der Meinung das die einzig wahren psychischen Krankheiten 1. angeboren und 2. unheilbar sind. Und sie glauben, wenn man nicht ernsthaft  krank ist, dann braucht man auch nicht zum Arzt gehen. 

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@Isimarie15

Also wenn es wirklich daran hängt, dass Dich Deine Eltern nicht gehen lassen, kannst Du Dir auch mit 15 schon einfach eine Überweisung vom normalen Hausarzt holen. Aber ich hoffe mal, dass es daran nicht scheitern wird.

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@Willibergi

Nun, ich habe gestern Abend versucht mit meiner Mutter zu reden und es Kahm nur ein "Ach, übertreib nicht" zurück. Ich glaube ich werde wohl allein hinmüsse

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Du bist in der Pubertät. Das geht vorbei. Es geht so ziemlich allen so in Deinem Alter. Halte einfach durch und auf keinen Fall ritzen. Die Pubertät geht vorbei, Narben bleiben Dein ganzes Leben lang sichtbar. Führe ein Tagebuch und schreibe jeden Abend rein, was gut war an Deinem Tag und worüber Du Dich gefreut hast. Schreibe nur die guten Dinge auf und Du wirst sehen, es gibt sie und das Leben ist schön.

Ich befürchte das das nicht die pupertät ist. Ich habe toxische Gedanken, habe ein durchgehend starkes verlangen mich in jedem möglichem Weg selbst zu verletzen, have keine Motivation, keine Freude an Dingen die mir sonst Spaß gemacht habeb ect. ect. Ich glaube nicht das das typisch für die Pupertät ist oder? Ich habe diese Gefühle seit ich 10 war, hatte dann vor eineinhaöb Jahren eine Pause bis vor ca. 2 Monaten wieder. Das ist keine pupertät

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Außerdem habe ich alles was mit in den Sinn Kahm versucht. Meine Gedanken aufschreiben, Sport, ich habe das Internet durchforstet und nichts geht

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erster anlauf wäre dein hausarzt, da kannst du auch ohne deine mutter hin. oder du sagst ihr das du dich in letzter zeit anders fühlst, antriebsschwach und müde bist und oft grundlos traurig - da sollte sie dir von selber einen arztbesuch anraten

Hoffe ich. Naja, sie haben auch nichts gemacht als sie herausfanden das ich mich selbst verletze, also wer weiß

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@Isimarie15

ganz, ganz schlecht - das ist ein erster hilferuf von dir und sie sollten das ernste nehmen. geh halt alleine hin

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