Wie erzähle ich meinem Arzt, dass ich Suizidgedanken habe?

9 Antworten

Hallo kaktusfeld,

leider kommt meine Antwort, was den Termin beim Neurologen angeht, zu spät! Ich hoffe, das Gespräch mit ihm ist einigermaßen gut verlaufen! Vielleicht darf ich Dir dennoch noch einige Tipps mit auf den Weg geben.

Was könntest Du beispielsweise über die ärztliche Hilfe hinaus noch tun, um den Selbstmord nicht weiterhin als einzigen Auswegzu betrachten? Nun, jeder Mensch verfügt sowohl über innere als auch äußere Kraftquellen, um Konflikten und Belastungen begegnen zu können. Eine solche Kraftquelle können möglicherweise Freunde und Angehörige sein.

Ein gutes und trostreiches Wort von einer verständnisvollen Person kann schon eine Menge Gutes bewirken. Du solltest daher auf keinen Fall versuchen, allein mit Deinen Problemen fertig zu werden. Versuche doch einmal, bei jemandem, der Dich versteht, Dein Herz auszuschütten. Das kann Deine Gefühle beruhigen und Du siehst die Sache vielleicht aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Vielleicht kommt es Dir so vor, als würde Dein Schmerz niemals aufhören. Bedenke jedoch, dass andere Ähnliches durchgemacht haben wie Du und sie haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Situation ändern kann und wird. Versuche also, wieder neuen Mut zu schöpfen und lass Dir von anderen dabei helfen!

Denke bitte auch daran, dass sich noch sehr viel in Deinem Leben ändern kann. Es ist ganz wichtig, nicht bei Dir selbst die Schuld zu suchen und es zu lernen, ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein zu entwickeln. Auch wenn frühere negative Erlebnisse bei Dir emotionelle Narben hinterlassen haben, solltest Du daran denken, dass dies nichts an Deinem Wert als Mensch ändert.

Daher solltest Du Dich um eine ausgeglichene Ansicht über Deinen wahren Wert als Person bemühen. Vergiss nie: Du bist ein wertvoller Mensch, und es ist schön dass es Dich gibt! Wahrscheinlich haben andere es versäumt, Dir das immer wieder zu sagen. Doch das ist nicht Deine Schuld. Wenn Du Dich selbst als einen liebenswerten Menschen siehst - was Du möglicherweise erst lernen musst - dann siehst Du Dein Leben auch wieder als lebenswert an.

Was auch immer der Grund für Deine Selbstmordgedanken ist, eines ist sicher: Es gibt jemanden der Deine innersten Empfindungen auf jeden Fall versteht und dem Du nicht gleichgültig bist. Ja, es ist Gott, an den Du möglicherweise nicht mehr so richtig glauben kannst. Doch in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, hat er Gedanken aufschreiben lassen, die eindeutig sein Interesse an uns, und besonders an den Niedergedrückten, zum Ausdruck bringen.

Ein Schreiber der Bibel, der von innerer Verzweiflung geplagt wurde, schrieb einmal: "Als meiner beunruhigenden Gedanken in meinem Innern viele wurden, begannen deine eigenen Tröstungen meine Seele zu liebkosen" (Psalm 94:19). Zugegeben, das klingt ein wenig poetisch. Doch zeigt dieser Text nicht, dass Gott sich gern derer annimmt, die im Leben keinen Ausweg mehr sehen? An ihn kannst Du Dich jederzeit, wenden, der er sich selbst als der "Hörer des Gebets" bezeichnet.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du bald wieder von Deinen Suizidgedanken freikommst und feststellst, dass es sich doch lohnt, weiterzuleben! Nimm bitte alle Hilfen an, die zur Verfügung stehen, damit Du Deine seelische Krise zu überwinden kannst. und versuche nicht, irgendwie allein mit allem klarzukommen.

Es gibt Menschen, die Dir helfen wollen, wieder auf die Beine zu kommen! Gib also nicht auf und fasse Mut! Alles Gute und viel Kraft!

LG Philipp

Das ist ja genau der Job von Neurologen und Psychiater auf solche Situationen reagieren zu können. Sie sind Fachpersonen wenn es darum geht eine Behandlungsstrategie zu enwickleln mit dem Ziel, dass es dir bald besser geht. Bei akuter (akut nicht gleich Gedankenspiele) Suizidalität musst du vorübergehend stationär in eine Klinik. Dazu braucht es in der Regel ziemlich viel. Ich ging jeweils freiwillig ins Spital bzw lies mich einweisen, so kam ich auf eine offene Abteilung.

Elementar ist, dass du zu den behandelnden Therapeuten offen und erhlich bist. Ansonsten kann weder eine Psychotherapie noch eine medikamentöse Therapie funktionieren.

Meine aufrichtige Antwort: Dein Instinkt sagt Dir, halt den Mund. Und das ist völlig richtig. Was meinst Du, in welchen Teufelskreis Du geraten kannst, wenn Du einem Psychiater etwas offenbarst von Dir.

Wenn Du geschickt bist, also ohne Dich in Verdacht zu bringen, kannst Du dem Psychiater vielleicht entlocken, was er mit Selbstmordgefährdeten anstellen könnte ...

Wenn Du Dich psychisch intakt fühlst, darfst Du niemals so einem Scharlatan, der sich Psychiater nennt, trauen ! Es gibt zu viele traurige Schicksale, die von der Unfähigkeit und Arroganz dieser Zunft zeugen.

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Selten so einen Schwachsinn gelesen.

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@kaktusfeld

Na dann geh hin und erzähl dem Psychiater, daß Du Dich aufhängen willst, viel Spaß!

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Psychiatrie? wie lange , offene oder geschlossene?

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