Wie erstelle ich ein einfaches Lagerverwaltungssystem?

4 Antworten

Mit Schnittstellen zu Barcodescannern (in Zukunft ja wohl die neueren QR-Codes?) hab ich keinerlei Erfahrung.

Welches Niveau bist Du?

Für xl:

Einträge gehen in xl auf diese Art und Weise wohl nur mit Makros, das ist für hier zu langwierig zu beschreiben bzw zu entwickeln.

Aber auf Eines wollte ich dich hinweisen: Sowas muss annähernd Fälschungs-sicher sein, d.h. Du musst alles (Zeilen-weise?) auf ein zweites, sehr verborgenes und Passwort-geschütztes Blatt verdoppeln (also muss auch das Makro sehr verborgen sein, kann man aber zum Schluss der Entwicklung machen) und für Fehleingaben brauchst du eine Storno-Funktion bzw eine GegenEintrags-Funktion. Oder eine Storno-Anzeigespalte, die muss aber so flexibel arbeiten, dass bei einem Bündel von zB 5 gleichen Artikeln ein einzelner storniert werden kann.

is schon einiges an Arbeit, wenn du keine Vorlage findest! Vllt findest du aber auch bei Steuer- oder bei Landwirtschafts-Seiten was! (da gibts ja sehr ähnliche Probleme!)

Wird was manipuliert, muss eine diesbzgl. Meldung entstehen (aus dem Vergleich zwischen sichtbaren Blatt und dem sehr verborgenen!)


Eine Vorlage wollte ich eigentlich nicht benutzen, da ich mir Excel gleichzeitig auch dabei etwas aneignen wollte. Es muss wirklich nichts großartiges sein. Die einzige Schwierigkeit sollte darin bestehen, dass zwischen Warenein- bzw. ausgang unterschieden wird und das wollte ich durch eine vba Maske geregelt kriegen.

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@Sora90

für ein normales Lagerprogramm, das auch manipulierbar sein darf (zB zur Vertuschung von Fehlbeständen bei/vor Inventur), tuts natürlich auch was viel Einfacheres.

Funktionen Summewenn, und je eine Spalte für Ein- und Ausgänge(Sp.B) oder auch nur insgesamt eine, wenn eines davon mit - verbucht wird.

Wegen der Häufigkeit schlage ich da eine "altruistische Vorzeichengebung" vor, also Ausgang +, Eingang - (auch wenns unlogisch erscheint, rein praktisch/eingabetechnisch begründet!)

Oder  -ansonsten- eine Zwischenmultiplikation mit -1.

=Summewenn(ArtikelSp.;Artikel als EinzelBezug;Ein-/AusgangsSp.)

Allerdings sollst du ja mehrere Lager verwalten, dann brauchst du SummewennS (musst du selber nachsehen) oder (Artikelnamen in Sp.A, LagerortListe in Sp.B, betroffener Artikel in Sp.D, betroffener Lagerort Sp.E, Anzahl der Einzeländerung: Sp:F, Formel in Sp.G, zB hier G5)

=Summenprodukt((A:A=D5)*(B:B=E5)*(F:F))

Spalte C hat keine Funktion, hab ich übersehen. Die Spalten sind als Ganzes verschiebbar.

Bei sehr vielen Bestandsänderungen kann man oberhalb zu Wert umsetzen, um den Prozessor zu entlasten

Es kann nach jedem Artikelnamen und/oder jedem Lager gefiltert werden. Auch Preisspalten können zugefügt werden, innerhalb der Tabelle sogar Staffelpreise (C sei jetzt die Staffel-Preisspalte (Preis für einen Artikel)):

=wenn(F5<4;8,59;wenn(F5<10;6,47;5,85))

der Gesamtpreis ist dann einfach =C5*F5


Hatte Seite nicht aktualisiert und deshalb deinen Kommentar erst jetzt gesehen. Nimms erst mal so, und frag bzgl der Maske evtl nochmal separat!

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@Iamiam

für die Artikel kannst du natürlich eindeutig definierte Kurznamen verwenden oder Artikelnummern (als Label!, Spalte vorher so formatieren, damit 007 von 07 und von 7 unterschieden werden kann),

für die Lagerorte sowieso.

Empfehlung: bei Nummern immer einen Underbar anhängen, damit beim nach rechts/nach unten-kopieren die letzte Stelle nicht verändert wird! (xl arbeitet da häufig penetrant unerwünscht und man muß lange suchen, um eine diresbzgl Option ab- und wieder-anzustellen!)

Was da allerdings beim Scannen geht, hab ich keine Ahnung!

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Einfach und unkompliziert?

Eine dBase- oder Paradox-Datenbank mit Scanner-Schnittstelle.

Wenn viele Remote-Zugriffe möglich sein sollen, ist wahrscheinlich eine MySQL-Datenbank sinnvoller.

Das Lager soll zentral verwaltet werden. Idealerweise wäre eine Excel-Tabelle, die die gescannten Produkte sofort aufnimmt.

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@RakonDark

@Rakon.., er ist wirtschaftsinformatiker, da musst ein auge zudrücken, lass dich von der bezeichnung nicht täuschen, denn mit informatik hat das recht wenig zu tun und da denkt man noch mit excel tabellen :D :D :D

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Also du möchtest ein EINFACHES un UNKOMPLIZIERTES Lagerverwaltungssystem welches du mit einen´m Barcodescanner bearbeiten kannst.

Eigentlich gibt es sowas nicht aber da deine Ansprüche an die Verwaltung ja nicht so groß sind versuche ich es dir mal zu erklären:


Erstelle dir eine Datei mit zwei Arbeitsblättern, eins heißt Artikelliste und eins Erfassung:

Jetzt machst du in die erste Zeile deine Überschriften, also im Tabellenblatt Artikelliste in Zelle A1 schreibst du EAN Code in B1 Bezeichnung und in C1 Bestand.

In das Tabellenblatt Erfassung nimmst du in A1 EANCode in B1 Bezeichnung in C1 Eingang und D1 Ausgang.


Nun kommen wir zum eigentlichen:

Als erstes musst das das Tabellenblatt Artikelliste mit deinen Artikeln füllen, dazu makierst du jetzt in Zelle A2 und liest über den Barcodescanner den EAN Code ein, dieser ist dann in Zelle A2 drin. Jetzt in B2 die dazugehörige Artikelbeschreibung rein. Das machst du mit allen Artikeln die später Erfasst werden sollen. Wenn du damit fertig bist gibst du in die Zelle C2 folgende Formel ein und ziehst sie soweit runter wie du auch Artikel hast:

=SUMMEWENN(Erfassung!A:D;Artikelliste!A2;Erfassung!C:C)-SUMMEWENN(Erfassung!A:D;Artikelliste!A2;Erfassung!D:D)

Jetzt wechselst du in das Tabellenblatt Erfassung und gibst in Zelle B2 bei Bezeichnung folgende Formel ein:

=WENN(A2="";"";SVERWEIS(A2;Artikelliste!A:B;2;0))

und in E2 bei Bestand diese hier:

=WENN(A2="";"";SVERWEIS(A2;Artikelliste!A:C;3;0))

Die Zeile 2 makierst du jetzt und kannst sie soweit du willst runterziehen, ich würde erstmal nur zum testen ein paar nehmen. Später zur Nutzung würde ich schon 500 oder 1000 Zeilen mit Formeln belegen.


Jetzt ist eigentlich alles schon so das du das benutzen kannst.
Zum Testen kannst du jetzt im Tabellenblatt Erfassung in Spalte A die Zelle A2 makieren und mit dem Barcodescanner den gewünschten Artikel einscannen (Die Produktbezeichnung erscheint jetzt in B2). Jetzt noch einen Wert in Eingang oder Ausgang und dir wird hinten in Spalte E automatisch der neue Bestand angezeigt.

Habe fertig :))

Hier ist auch die Musterdatei dazu:

http://workupload.com/file/c2OG7iAs

Hilft dir das weiter?

Wow, danke das ist schonmal sehr hilfreich. Danke für deine Mühe mir dies so ausführlich zu erklären. Habe leider noch nie viel mit Excel gearbeitet, aber du hast es mir sehr ausführlich erklärt.

Ich werde noch versuchen dies über eine vba Maske laufen zu lassen, so dass eindeutig unterschieden werden kann wann ein Wareneingang und ein Warenausgang gemacht wird

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@Sora90

OK, hier mal eine Idee. Hier sind jetzt zwei Schaltflächen in einem Extra Tabellenblatt. Könnte man auch direkt in die Tabelle Buchungen (ist jetzt neu) einsetzen und wenn es soll sogar in eine UserForm.

Hast du dir das so vorgestellt?

http://workupload.com/file/Jmc3a9ME

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Hey Sora, wie sieht's aus, alles ok so oder soll da noch was anders?

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@schmiddi1967

Der/Die ist wahrscheinlich im verlängerten Wochenende!

(hab wieder mal die Seite nicht aktualisiert, sonst hätte ich mir meine AW gespart! Aber vllt auch lehrreich, total anderer Ansatz!

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@Iamiam

Ja, was ganz anderes:)) Ich bin mal gespannt ob wir noch was vom FS hören. Meins ist eben "ganz einfach" :))

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@schmiddi1967

Ich hätte wohl nochmal hier reinschauen sollen :) Danke nochmals für deine wirklich sehr ausführliche Hilfe.

Ich bin inzwischen mit meinem eigenen Ansatz schon sehr weit gekommen. Leider kann ich auf der Arbeit nicht in deine aktualisierte Datei reingucken, aber sobald ich daheim bin werde ich einen Blick darauf werfen und mich dann nochmal melden :)

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@Sora90

Hey, danke für deine Rückmeldung. Wenn noch Fragen dazu sind immer raus damit :))

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Diese Liste soll fortlaufend sein damit die Verbräuche der verschiedenen Waren nachvollziehbar sind und gezielter bestellt werden kann.

Der sich aus den Zu- und Abgängen ergebende Lagerbestand soll dann automatisch in Tabelle 1 beim entsprechenden Produkt angezeigt werden.

Habe zwar im Internet schon einiges gefunden, aber das ist entweder viel zu komplex, mit zu viel "Schnickschnack", der nicht benötigt wird oder ohne die fortlaufende Dokumentation der Ein- und Ausgänge.

Wer kann helfen?

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