Wie erreicht man ein glückseliges Leben?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Zunächst muss der Begriff „Glück“ definiert werden. Glück – könnte man sagen – ist die weitgehende Erfüllung aller oder jedenfalls der wichtigsten individuellen Wünsche. Was man unter „wichtigen individuellen Wünschen“ versteht – darüber gibt es sicher unterschiedliche Auffassungen. Das hängt stark vom Charakter des Einzelnen ab. Wer viel und tief nachdenkt und dabei auch die Sinnfrage nicht außen vor lässt, wird eine andere Auffassung vom Glück haben als ein eher – sagen wir: unkomplizierter Typ, der nicht viel grübelt, der positiv denkt und den lieben Gott einen guten Mann sein lässt. Für den Letzteren (Unkomplizierten) kann man „Glück“ leicht definieren: es ist so ungefähr das, was „jessi40000“ über das Glück geschrieben hat. Die erste Gruppe, die (ich nenne sie mal) „Nachdenklichen“, werden mit der Glücksdefinition von „jessi40000“ auf keinen Fall einverstanden sein, weil sie eben die Dinge hinterfragen, ihre denkbaren Folgen sich vorstellen und deshalb zu dem Schluss kommen, dass es so etwas wie Glück, jedenfalls auf Dauer, nicht gibt, höchstens in einigen Momenten, die rasch vergehen. - Da es hier um Philosophie geht, sollte man sich (als „Nachdenklicher“) die Auffassungen großer Philosophen einmal ansehen: Marc Aurel, der Philosoph auf dem Kaiserthron, meinte, das Glück liege im vernünftigen Denken, im wahrhaftigen Wort und in der guten Tat. - Nietzsche sprach vom „grünen Weideglück der Lämmer“, womit er das „erfüllte“ Dasein der Philister meinte, das für ihn aber ein unglückliches Dasein ist. Nietzsche meinte, zum Glück gehöre das freie Dasein desjenigen, der zwei Drittel am Tage für sich hat. Deshalb zählt er zu den Unglücklichen die „Tätigen“, wie er sie nannte; z.B. den geldsammelnden Bankier, der einem den Zweck seiner rastlosen Tätigkeit nicht erklären kann. „Die Tätigen rollen, wie der Stein rollt, gemäß der Dummheit der Mechanik“ („Menschliches, Allzumenschliches“, 5. Hauptstück). Und: „Wer von seinem Tage nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens, wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter“. Der Philister ist auf jeden Fall – nach dieser Definition – ein Sklave, weil er seine Existenz extrem vom Urteil anderer abhängig macht. - Nach Meinung der Philosophie der Aufklärung ist derjenige glücklich, welcher seine Neigungen (Triebe etc.) beherrscht und unter der weisen Vorherrschaft der Vernunft lebt. Dessen Leben könne nur sinnvoll und glücklich (im Sinne der Erfüllung seiner Wünsche; s.o.) verlaufen. - Für Schopenhauer bedeutet Glück soviel wie Langeweile. Denn wenn man seine Ziele erreicht hat und also (angeblich) glücklich ist, stellt sich sofort Langeweile ein; es sei denn, man setzt sich von neuem Ziele; aber dann ist man wieder unglücklich, solange man die neuen Ziele nicht erreicht hat. - Für mich ist Glück das freie Dasein i.S. Nietzsches und Marc Aurels, d.h., man muss am Tage viel Zeit für sich und seine Interessen haben, und man sollte dabei ein wahrhafter Mensch sein, der nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Gutes tut. Der Egoist wird nie glücklich werden. Außerdem gehören zum Glück ein gewisser Lebensstandard (gediegenes Einkommen, später eine gute Rente, natürlich eine Wohnung, in der man sich wohl fühlt). Auch wird man als Mann ohne eine liebende Gattin, die einen auch in schwierigen Lebenslagen unterstützt, nicht glücklich sein (umgekehrt gilt das Gleiche für eine Frau). M.a.W.: die Liebe gehört auch zum Glücklich-sein. Auch Kinder, die alle möglichst wohlgeraten sein sollten, gehören zum Glück. Desgleichen echte Freunde. Toll, wenn das alles eintrifft. Man kann sich darum bemühen, aber ob alles so gut gelingt, hängt auch vom Zufall ab; m.a.W.: Glück ist das Resultat von viel Fleiß plus günstigem Schicksal. Allerdings nähert man sich bei dieser Art von Glück schon bedenklich dem „grünen Weideglück der Lämmer“, dem Philister-Dasein (abgesehen einmal davon, dass alle die genannten Wünsche nur unter besonders günstigen Umständen sich erfüllen). Um ein verspießertes Dasein des geistig-seelischen Stillstandes zu verhindern, muss man geistig beweglich bleiben, sich weiterentwickeln, d.h. sich neue Ziele, neue Perspektiven setzen. Wenn das alles so im Leben eines Menschen zutrifft, darf man sich glücklich schätzen. Allerdings ist so ein „glückliches“ Leben – jedenfalls auf Dauer - utopisch; denn man darf eins nie vergessen: „Leben bedeutet in Gefahr sein“ (Nietzsche). Oder – wie es Schiller treffend ausgedrückt hat: „Mit des Geschickes Mächten ist kein ew’ger Bund zu flechten“. Der „Glückswandel“ dürfte bei jedem vorprogrammiert sein. Deshalb also: Glück gibt es, aber nur in Momenten, nicht auf Dauer. Eher kann man auf ein „heroisches“, als auf ein glückliches Leben hoffen (sagte wieder Nietzsche).

Diese frage sollte sich jeder Mensch selbst beantworten, für eine ist ein Glückliches Leben viel geld zu haben für andere gut auszusehen und für wiederum andere eine grosse Familie zu haben. Deshalb denke ich du hast ein glückseliges leben wenn du all deine wünsche erfüllst und einfach das machst was dir spass macht ; ) Du erreichst es indem du einfach das tust was dir halt gefällt ; )

Wenn man bedenkt, dass die Zahl der depressiven Menschen in Deutschland um 130 % gestiegen ist, dann ist das eine wichtige Frage, die sich für mich wie folgt beantworten lässt:

  1. Klar darüber werden, was man wirklich will. Was ist mir wichtig in meinem Leben?
  2. Seine Handlungen überprüfen. Macht mich, was ich tue, wirklich glücklich?
  3. Seinen Körper beobachten. Was will mein Körper.

Ein Zen-Meister wurde nach dem Geheimnis seiner Glückseligkeit gefragt. Er antwortete: "Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich."

Glückseligkeit entsteht durch Bewegung. Also etwas tun, körperlich tun. Glückseligkeit besteht im kleinen Glück, den vielen Situationen des kleinen Glücks bewusst begegnen und zu genießen. Um halb fünf wecken mich die Vögel im benachbarten Park. Diese werden um halb Sechs abgelöst. Ich genieße das immer wieder aufs neue. oder durch den Park gehen und diesen wunderbaren Baumbestand genießen. Den Menschen, denen ich begegne etwas Nettes sagen. Manchmal setze ich mich in einen Bus und so oft ergeben sich nette Unterhaltungen. Ohne weitere Absicht, aber mir hat es Freude gemacht und dem Anderen auch. Ein fröhlicher Dankesgruß, wenn ein Autofahrer hält, damit man über die Straße kann. Ich koche gerne. Ich muss nicht kochen und so macht es mir Freude. Es macht mir Freude mit dem Materialien umzugehen und zu sehen und zu schmecken, wenn es gelingt. - Und zu lachen, wenn es mal nicht gelingt.

Daran zu denken, was für gute Freunde ich doch habe. Einer schönen Frau in die Augen schauen, ihre Haut zu spüren, ihren Duft zu atmen. Mi ihr einzuschlafen, mit ihr aufzuwachen. - Problemen begegnen und sie bewältigen - oder auch im Moment noch nicht, weil es noch nicht möglich ist, aber dieses innere Bewusstsein, man schafft es.

Zu sehen, was man hat und nicht auf das zu stieren, was man nicht hat.

Ganz einfach: Jeden Moment des Lebens so intensiv und bewusst zu leben und zu erleben, wie es nur möglich ist. Diese vielen kleinen Glücksmomente zu sammeln. Die Angst im Leben eliminieren und dafür Selbstbewusstsein gewinnen. Das Leben annehmen, wie es ist und darin die Edelsteine entdecken.

Das ist für mich Glückseligkeit. Und das ist für mich der Weg und das Ziel.

Glückseligkeit ist ein Gefühl, das besonderen Momenten vorbehalten ist und einem geschenkt wird - wer davon fürs ganze Leben träumt, sehnt sich nach der Geborgenheit im Mutterleib zurück... das ist nicht sonderlich realistisch.

Das Leben ist ein Hürdenlauf. Du kannst versuchen, den Herausforderungen des Lebens angemessen zu begegnen und solltest mit Klugheit und Gelassenheit auf Ungereimtheiten reagieren. Du kannst versuchen, den richtigen Beruf zu ergreifen, den richtigen Partner zu finden und Deine Bedürfnisse angemessen zu befriedigen.

In einem Jahr sind die Schulungen auf meiner Webseite fertig, da lernst Du alles, was Du dafür brauchst - nur die glücklichen Zufälle muss Dir schon das Schicksal bescheren. http://psychotraining.beepworld.de

Glück ist nicht wirklich definiert, es ist subjektiv. Wenn du alles hast was du brauchst, dann kannst du ducrhaus glücklich sein. Aber das ist nicht immer der Fall.

Es heißt der glücklichste Mensch ist nicht der, der am meisten hat, sondern der, der am wenigsten braucht. Da ist etwas wahres dran.

Glück ist übrigens auch das, was viele nicht bemerken. Ist es nicht schön Glück, wenn man nicht unglücklich ist? Doch die meisten Menschen wissen es nicht.

Bedingungen für Glück sind allgemein Frieden, Liebe und Gesundheit. Obwohl manchmal bloß ein einziger dieser Aspekte ausreicht. Das hängt davon ab was man erlebt hat, was einen prägt, wie man eingestellt ist und was einem reicht.

Mit diesen Dingen kann man glücklich sein, muss es aber nicht.

Für dauerhaftes Glück, also ein glückseliges Leben muss einem einfach das gegeben sein was man braucht. Und das ist in der Regel nicht viel.

Ich perönlich definiere alles Glück durch Liebe. Liebe zu Gott und zu den Menschen. Und besonders zu einem besonderen Menschen. Dadurch bin ich glücklich, obwohl ich nicht das beste oder erfolgreichste oder wünschenswerteste Leben habe.

Glück ist das was du aus deinem Leben in jeder Situation machst. Es liegt immer in deiner Hand.

Wenn hier einer einen guten Tipp hat der funktioniert, kann er wahrscheinlich Millionär werden. Da gibt es kein Rezept für.............."Leben und leben lassen" - ich finde nach dem Motto könnte man dem glückseligem Leben etwas näher kommen

Das liegt wohl im Auge des Betrachters ;)

Was möchtest Du wissen?