wie errechnet sich der unterhalt , wenn meine tochter(noch 17 j) ab den 1.10.15 eine bezahltes praktikum anfängt?

2 Antworten

Bis zur Volljährigkeit des Kindes bleibt der Vater weiterhin allein unterhaltspflichtig für das Kind an die Mutter.

Hat das Kind allerdings bereits ein regelmäßiges Einkommen, so wird dieses - nach Abzug eines Freibetrages von 90 Euro für Fahrtkosten etc.) zur Hälfte auf den Unterhalt des Vaters angerechnet.

  • Erhält das Kind momentan eine Vergütung von 219 Euro, so kann es 90 Euro einbehalten. Die restlichen 129 Euro muss es für seinen eigenen Lebensunterhalt verwenden - also der Mutter abgeben - und der Vater muss nun 129/2 = 64,50 Euro weniger Unterhalt an die Mutter zahlen...

Ab Volljährigkeit sind beide Elternteile barunterhaltspflichtig. Es besteht dann keine Sorgepflicht mehr für das Kind, es muss sich um seinen Lebensunterhalt selbst kümmern. 

Sein "unterhaltsrechtlicher Bedarf" muss neu ermittelt werden. 

  • Könnte es während der Ausbildung nicht mehr bei der Mutter leben, so läge dieser bei insgesamt 670 Euro, 
  • wohnt die Tochter dann noch bei der Mutter, so errechnet sich der Bedarf am Einkommen beider Eltern zusammen (s. "Düsseldorfer Tabelle" und liegt in der Regel unter den 670 Euro.

Sein eigenes Einkommen (bis auf die 90 Euro für Fahrtkosten...) und das Kindergeld (ab 2016 dann 190 Euro) werden dann in voller Höhe auf den "Bedarf" angerechnet, so dass ggf. nur noch eine geringer oder gar kein Unterhaltsanspruch an die Eltern besteht.

Sollte noch einer bestehen, so verteilt er sich nicht hälftig auf die Eltern sondern im Verhältnis der Einkommen zueinander...

Es werden 90 euro für Aufwendungen von Ausbildungsgehalt abgezogen. Sonst geht die Rechnung auf. Je nach Einkommen von Vater und Mutter wird rest aufteilt wad noch an unterhalt bezahlt werden muss. Lg

Wechselmodell wer muss die Kosten für das Kind übernehmen?

Hallo und zwar hab ich mit meinem ex das wechselmodell für unsere Tochter sie lebt bei mir und schläft dann aller zwei Wochen von Mittwoch bis Samstag bei ihm. Mein ex bezieht Harz 4 und bekommt somit auch Geld für sie, ich gehe arbeiten und bekomme auch nur 188 Kindergeld. Jetz zu meiner Frage wer muss eigentlich die ganzen Kosten übernehmen wie kindergartenbeitrag, Essengeld, Musikunterricht ... Momentan mache ich das alles allein bekomme es auch von keinem Amt bezahlt

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Bin 18 und möchte wegen familiären Problemen ausziehen. Wo kann ich mich melden, um in irgendeiner weise Unterstützung zu bekommen?

Wie schon oben erwähnt, möchte ich bei meinen Eltern ausziehen. 

Probleme gibt es schon seit bestimmt 8 oder 9 Jahren, lief auch alles über Jugendamt damals und und und. 

Allerdings lebte da noch ein anderer Mann bei uns, jetzt ist es (wieder) mein Vater, zu dem das Verhältnis genauso schlecht ist, wie zu dem Exmann meiner Mutter. 

Derzeit mache ich ein EQJ im Einzelhandel, wo ich bereits mit 200 noch was vom Arbeitsamt unterstützt werde (das ganze ist ja auch 'ne Maßnahme vom Arbeitsamt). 

Allerdings geht es zuhause wirklich absolut nicht mehr, mittlerweile ist es wieder so weit, dass ich nach einer Eskalation vor paar Tagen wieder bei meinem Freund untergekommen bin, was aber auch keine Dauerlösung ist, schließlich lebt er auch noch bei seiner Mutter. 

Nun haben wir zwei uns gedacht, dass wir uns am besten eine Wohnung suchen. 

Allerdings wird das Geld bei uns definitiv nicht reichen, um das alleine zu finanzieren. Er arbeitet auf 450 € Basis und ich bekomme im Monat genau 300 € + 188 € Kindergeld, wo aber knapp 120 € wieder für meine Fahrkarten drauf gehen. 

Nun zu meiner Frage. Wo kann ich mich melden, um in irgendeiner weise Unterstützung zu bekommen?

Danke im Voraus.

Nachtrag:

Können beide (also meine Eltern) nicht zahlen. 

Hab schon mal alleine gewohnt. Allerdings hab ich da 'ne andere Ausbildung gehabt und Bafög bekommen. 

Die Ausbildung habe ich aber abgebrochen.

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Falsch ausgezahlte gelder zurück zahlen?

Hallo, Hätte eine wichtige Frage. Momentan lebe ich vom ALG2. Da ich Schwanger war bin ich in eine eigene Wohnung gezogen und musste dies dann beantragen im Juli. So nun meine Frage: Das jobcenter hatte mir damals, dass Kindergeld von mir angerechnet. Habe dann ein Antrag bei der kindergeldkasse gestellt und die teilten mir mit, dass mir kein kindergeld zustehen würde, da ich schwanger bin. Gesagt getan. Ab zum jobcenter und denen eine Kopie abgegeben über den Bescheid, dass mir kein kindergeld zusteht. Das Jobcenter hat dann mir das Kindergeld bezahlt ( wenn ich es so nennen darf ). Habe also von denen das Geöd bekommen. Juli, August und Oktober 184, 184, und 188 euro. So am 06.09 hatte ich entbunden und der nächste brief vom Jobcenter flatterte ins Haus. Mir wird das Kindergeld wieder angerechnet da ich nicht mehr schwanger bin. Gesagt getan wieder ein Antrag dort hingeschickt und da kommts: 1. Mir steht kein kindergeld zu. 2. Verlangt das Jobcenter das geld von der Familienkasse zurück, jedoch sagt die Familienkasse mir stand es ja eh nicht zu und so verlangt die Familienkasse jetzt die 552.- von mir. Wäre ja sozusagen "überbezahlt" worden und wollen es jetzt vom Kindergeld meiner Tochter die hälfte streichen.. Ich meine ist das rechtens? Ich habe doch dem jobcenter den Bescheid gegeben wo ausdrücklich stand das mir keins zusteht. (bin 19 jahre alt) ist es rechtens das ich jetzt das zurück bezahlen muss, obwohl es deren fehler war? Sie haben mich ja nicht überbezahlt oder so.. Bin um jede Hilfe dankbar und Rechtschreib fehler könnt ihr behalten :* Danke :)

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Kann das Jobcenter einen höheren Erstattungsanspruch stellen, als es Leistung gezahlt hat?

Kurze Erklärung:

Von September bis November erhielt ich Leistungen vom Jobcenter. Im September ist meine zweite Tochter geboren und ich stellte Anträge auf Elterngeld und Kindergeld. Dieses wurde nach mehreren Wochen endlich genehmigt.

Doch in beiden Briefen stand der Satz: "Das Jobcenter hat einen Erstattungsanspruch in Höhe von ... € gestellt. Somit erhalten Sie keine Nachzahlung."

Ich verstehe völlig, dass das Jobcenter die zuviel gezahlten Leistungen zurück haben möchte. Doch können die mehr einbehalten als sie überhaupt gezahlt haben?

Z.B. habe ich im November 215,19€ vom Jobcenter erhalten. Diese haben aber das komplette Kindergeld von 188€ und 187,50€ vom Elterngeld von den jeweiligen Stellen zurück gefordert. Das geht doch rechnerisch gar nicht auf, denn es entsteht eine Differenz von ganzen 160,31€.

Ich beziehe seit diesem Monat keine Leistung mehr, dennoch bekomme ich erst ab Ende Februar Elterngeld ausgezahlt. Können die denn einen Erstattungsanspruch für die kommenden Monate stellen, wenn ich doch keinerlei Leistung erhalte?

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Unterhalt bei einem Praktikum - Jahr?

Hallo, Ich bezahle Unterhalt für meinen 20 Jährigen Sohn. Er ist im Sommer mit der Schule fertig und da er noch nicht im geringsten weiß was er mal machen möchte,hat er sich vorgenommen ein Jahr mal alles aus zu probieren und möchte das Jahr ein paar Praktikums machen !

Da er aber null Interesse Zeigt und nur auf Tralafitti uns Ich darin keinen Sinn sehe,möchte ich es ungerne Unterstützen und hatte gedacht wenn er eine Lehre macht das ich in ca. 3 Jahren mal vom zahlen abkomme da Ich auch noch mal etwas Leben möchte!

Wäre schön wenn Mir jemand sagen kann wie es sich mit dem Unterhalt verhält ?

Ebenso verdiene Ich nicht so viel das ich es mal eben aus dem Handgelenk schütteln kann !

Schönen Sonntag noch!!!

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