Wie errechnet man die Steuerlast bei einer Ausbildung und Kleingewerbe?

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3 Antworten

Kleingewerbe gibt es nicht.

Was Du meinst ist "Gewerbe als Nebenerwerb" udn umsatzsteuerlicher "Kleinunternehmer."

Die 17.500,- Euro Grenze betrifft nur die Umsatzsteuer. Wenn der Umsatz (Einnahmen nicht Gewinn) diese Grenze im Vorjahr nicht überstiegen hat, wird die Umsatzsteuer nicht erhoben.

Der Gewinn ist zusammen mit den Einkünften aus ncihtselbständiger Arbeit in die Einkommensteuererklärung einzutragen (Anstellung Anlage "N" Gewinn Anlage "G").

Da von Deinen 10.000,- brutto ja der Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000,-, sowie die Vorsorgepauschale runter gehen, wird Einkommensteuer erst anfallen, wenn Dein Gewinn ca. 1.500,- Euro übersteigt. dann fängt es für den übersteigenden Betrag mit 14 % an, wobei der Steuersatz dann langsam wächst.

Die Grenze von 17.500 gilt nur für ie Umsatzsteuer und nicht für die Einkommensteuer. Wenn dein Umsatz aus dem Gewerbe über 17.500 € liegt bist du im nächsten verpflichtet Rechnungen mit Umsatzsteuer auszustellen.

Die Ausbildungsvergütung hat damit überhaupt nichts zu tun und gehört schon mal gar nicht in die EÜR.

Die Ausbildungsvergütung gehört nur auf Anlage N.

Die Grenze für die Umsatzsteuer liegt bei 17.500 €, aber der Steuerfreibetrag ist bei 8652 €, ab da musst du Steuern zahlen.

Die Ausbildungsvergütung gehört nicht in die EÜR, das ist ja keine Einnahme aus einer selbständigen Tätigkeit.

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