Wie errechne ich den Wert eines Hauses bei Nießbrauch?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein Nießbrauch ist auf Fruchtziehung gerichtet. Demnach kann sich sein Wert nur nach dem Ertragswert bemessen.

Der fiktiven Ausfall des Jahresnettomietertrags mindert den Immobilienwert entsprechend.

Grundsätzlich errechnet er sich also nach der monatlich nachhaltig und objektiv erzielbaren Miete (Mietspiegel z. B. als Anhaltspunkt) abzüglich der auf den Nießbrauchnehmer entfallenden anteiligen Lasten des Grundstückes (§§ 1141, 1147 BGB).

Der Jahreswert ist mit der statistischen restlichen Lebenserwartung des NB zu multiplizieren und man erhält den gewünschten Betrag.

HTH

G imager761

Danke für die Antwort. Das hilft mir bestimmt weiter. Es könnte also auch sein, dass dann als Eregebnis 0 rauskommt?.Liebe Grüsse

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Danke für die Antwort. Das hilft mir bestimmt weiter. Es könnte also auch sein, dass dann als Eregebnis 0 rauskommt?.Liebe Grüsse

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@HansJott

Übertreibe es nicht :-O

Der Pflichtteilsberechtigte kann, wenn er sich unzureichend oder falsch informiert fühlt, einen Anwalt einschalten und das Gericht bemühen - Prozesskosten incl. sündhaft teurem Wertgutachten fallen deinem Erbe zur Last :-)

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ich würde ein Gutachten erstellen lassen. Damit lässt sich der Pflichtteil gerichtsfest berechnen, denn Sie müssen davon ausgehen, dass die Exfrau sich mit Ihrer Rechnung (so wie imager761...es Ihnen unten ganz richtig angegeben hat) nicht zufrieden gibt. Sie hat außerdem einen Anspruch auf ein ordentliches Gutachten.Die Kosten dafür können Sie von dem Pflichtteilsbetrag entsprechend abziehen. Wenden Sie sich an die Stadt, die hat Gutachter für solche Fälle. Der Nießbrauch wird vom Wert des Hauses abgezogen, wenn Sie den Pflichtteil auszahlen müssen.

Danke für die Antwort. Aber ist es wirklich richtig, dass ich die ganzen Gutachterkosten abwälzen kann? Ich dachte, ich müsste die Kosten tragen.

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@HansJott

ich schrieb "entsprechend" abziehen und meinte damit entsprechend der Pflichtteilshöhe. Beipsiel: Gutachten kostet 2000 Euro. Gesamterbe beträgt Summe X abzüglich der 2000 Euro. Pflichtteilsberechtigter erhält 25% von Summe X minus 2000 Euro.

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@HansJott

Aber ist es wirklich richtig, dass ich die ganzen Gutachterkosten abwälzen kann? Ich dachte, ich müsste die Kosten tragen.

So ist es auch - die Kosten trägst du als Erbe.

Der Pflichtteilsanspruch berechnet sich auf den Reinnachlass, also Vermögen abzüglich Schulden.

Gerichtliche Auseinandersetzungen fallen als Verbindlichkeiten dem Nachlass zu, es bleibt weniger Vermögensanteil übrig.

Darauf bekommt der PTB seine Quote, z. B. 25%, was bedeutet, 75 % des ehemals schönen Vermögens sind aus deiner Sicht für Prozesskosten draufgegangen.

Für den PTB lohnt sich ein Prozess, wenn er 25% mehr bekommt als angeboten - für dich ist das immer ein Verlust.

Also sein klug :-)

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