Wie ermittle ich µg/m³ Partikel aus der Anzahl der Partikel?

2 Antworten

> Wie ermittle ich

Vor dem wie kommt das ob. Sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand, dass das nur gehen kann, wenn es sich um sehr exakt definierte Partikel handelt.

1000 Kieselsteine oder 1000 Staubkörner sind gleich viele Partikel, aber sehr, sehr unterschiedliche Masse.

> 0.3µm bis 5.0µm Durchmesser

Das ist im Volumen und damit ungefähr in der Masse ein Faktor von knapp 5000 zwischen dem leichtesten und dem schwersten Teilchen.

Wenn Du eine Masse errechnen willst, dann brauchst Du
- eine feinstufigere Zählung. Nicht ein oder 2 Klassen, sondern 10 oder 20.
- ersatzweise eine vom Gesetzgeber vorgegebene Umrechnung. Das ist dann eine Frage für Juristen, nicht für Naturwissenschaftler.

Der naheliegende Weg, wenn eine Masse gesucht ist, wäre das Auffangen der Partikel in einem Filter, anschließend wiegen.

Für ein Partikel mit 5µm rechnen wir überschlagsmäßig (passt für grob würfelförmige Objekte :

a = 5 * 10⁻⁶ m

V = 125 * 10^(-18) m³  = ca. 10^(-16) m³

Dazu eine Dichte von ungefähr 1000 kg/m³ ergibt

m = 10^(-13) kg = 0,1 ng

So ungefähr gleichen sich die Fehler bei realen Teilchen aus (mehr kugel- als würfelförmig, dafür höhere Dichte)

Du bräuchtest also so um die 500.000 Teilchen dieser Sorte, um Deine 50 µg zu erreichen.

Oder 4.000.000 Teilchen der halben Größe, also 2,5 µm

Wenn so eine Überschlagsrechnung ergibt, dass Du um den Faktor zehn unter oder über dem Grenzwert liegst, reicht das. Ansonsten musst Du genauer messen.

> (die dazwischen mal ausgelassen)

Wieviele und welche unterschiedliche Partikelgrößen werden denn erfasst?

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