Wie erkrankt man nicht an Krebs?

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8 Antworten

Sicher ist, dass sehr alte Menschen eine positive Lebenseinstellung hatten und haben und dass sie immer gearbeitet und sich beschäftigt haben, körperlich und geistig. Ernährung und keine Suchtmittel wie Nikotin/Drogen etc., aber auch gute Gene spielen eine Rolle.

Du machst eine Zeit durch , die uns allen nicht erspart bleibt.. Wir befassen uns mit dem sterben, dem Vergehen, dem uns um rum passierenden Elend und wissen, auch wir sind irgendwann damit konfrontiert. Wir leben nicht ewig. wie wird es sein, wie können wir es beeinflussen, wie damit umgehen?

Das sind schwere und belastende Fragen, die verunsichern, die wehtun, die einschüchtern und den nächsten Tag bereits betreffen könnten.

Vielleicht hilft es dir, wenn du dich darum kümmerst, was gerade ist, was jetzt passiert in deinem Alltag, deinem Leben, dich um die Menschen kümmerst, die dich brauchen, denen du wichtig bist und wo du Liebe erfährst,bez. geben kannst.

Sei offen und gib etwas weiter von deiner Freude, Liebe und deinen Träumen.

Wir wissen weder Tag noch Stunde. Trotzdem ist dieses Leben unseres und schön, wenn wir es genießen und annehmen mit all seinen Facetten.

Gerade, in diesem Augenblick komme ich mit dem sehr kranken, schmerzgebeutelten Dackel aus der Tierklinik zurück und fühle mich sehr schlecht. Es tröstet mich nicht und doch ist es eine leise Beruhigung zu wissen, ich könnte im äußersten Fall entscheiden, dass er einschlafen darf und sein Elend ein Ende haben wird.

Das sind Stunden, in  denen man meint, man habe keine Kraft mehr und sei am ende und es geht doch weiter...

du bist noch sehr jung und ich hoffe, sowas bleibt dir noch erspart. Aber wenn die Einbrüche kommen, die Katastrophen anrollen, dann wirst auch du Menschen finden, die dich auffangen und trösten.

Ich wünsch dir ein Leben in zuversicht und im Glauben an das Gute, für das es sich täglich aufzustehen lohnt!

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Kommentar von Raabtt
19.01.2016, 06:44

Danke .

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Guten Tag Raabit,

mit 79 Jahren kann ich wohl etwas zum zweiten Teil deiner Frage sagen. Wer echt will, kann. Das ist die wichtigste Voraussetzung.

Als erstes sollte man zwei Dinge richtig lieben lernen - das unbekannt vor einem liegende eigene Leben und die bestens bekannte, aber nicht immer liebenswerte eigene Person.

Denn das Leben überrascht uns nicht selten mit unangenehmen Ereignissen. Da gibt es Personen, welche mit Problemen nicht zurechtkommen und gleich das ganze Leben als nicht mehr lebenswert empfinden. Wer sein Leben liebt, sagt: "Das überwinde ich doch!" - und tut das aktiv. Hat daran seine Freude, dass er es "gepackt" hat - hat aus einer Anforderung Lebensfreude gemacht.

Dann zu dir selbst. Was an dir Körper ist, kannst du nur in engen Grenzen verändern - Muskelaufbau, schlank bleiben und beweglich ...

Das erfordert häufig, nicht faul herumzuliegen, sondern sich täglich intensiver zu bewegen. Auch sich vernünftig zu ernähren.

Mit dem Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" eines kanadischen Teams von Wissenschaftlern hast du ein nach meiner Meinung sehr gutes Mittel, Krebserkrankung zu vermeiden.

Hände weg von allen Narkotika! Rauchen habe ich mir mit dem Versuch gleichzeiig abgewöhnt. Alkohol trinke ich, wenn auch selten. Gehe viel spazieren, beobachte Natur, Tiere, Leute. Achte auf die kleinen Ereignisse - es sind mehr als große. Für mich sind zwei Hand in Hand spazierende alte Leute angenehmer als zwei sich wild knutschende Jugendliche. Tollende junge Hunde oder eine einen Vogel belauernde Katze können viel Lebensfreude hervorrufen.

Man muss sie aber sehen können und wollen.

Oder aber die Hilfe für Gebrechliche oder Kinder - da gibt es viel an echtem erfreuenden Dank. Alles das oben Gesagte erfordert von dir, dass du nicht abwartest, sondern aktiv trotz "innerem Schweinehund" tätig bist. Wer für seine Vervollkommnung (körperliche Ertüchtigung, Erwerb von mehr Wissen und Können, Zurückhaltung beim Essen...) keine Zeit und Kraft einsetzt, will nicht!

Dir wünsche ich, dass du willst, nicht nur möchtest! Bleibe recht gesund!

Siegfried

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Erst die sachliche Antwort: Wenn man alt werden will, dann hat das ein Bisschen mit den Genen zu tun, man kann es aber ach selbst beeinflussen:

- gesunde Ernährung... dazu gibt's ja genug Blablubb, wie man da rangeht. Studien zeigen, dass Menschen, die immer etwas knapper essen, im Schnitt länger leben

- Bewegung an der frischen Luft...  der Mensch ist dazu gemacht, 10 000 Schritte pro Tag zu machen, also zu viel Bewegung ist schwierig. Schau, dass du eine Sportart findest, die den Körper wenig belastet (z.B. Schwimmen oä.)

- Lebensweise... Rauchen, saufen... sind natürlich schlecht

- positive Lebenseinstellung... ich bin mir sicher, dass du damit länger lebst, auch, wenn das vllt nicht bewiesen ist :)

Und jetzt der philosophische Teil: Es ist toll, dass du dich mit solchen Fragen beschäftigst, da kommen immer irgendwann Zweifel und Ängste.

Meine Einstellung ist, in der Gegenwart zu leben und den Moment zu genießen. Alle gelebten Ereignisse zu schätzen (ohne die schlechten Momente könnten wir die guten nicht genießen), auf unser Umfeld zu achten, um mit gutem Gewissen zu leben. Sich zu erinnern an viele schöne Momente, zu lernen aus den schlechten.

Für mich wäre es schlimm. lange zu leben, aber nur mithilfe von Maschinen, Gehhilfen... dann sterbe ich lieber früher. Leben ist so flüchtig und ungreifbar, wir sollten es nicht künstlich verlängern.

Freu dich auf die Zeit, die du noch zum leben hast, sieh den Tod als natürlichen und notwendigen Teil, der zum Leben dazugehört. Und koste jeden Moment vorher aus.

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Es gibt keine Garantie. Die beste Garantie ist Leben. Lebe mit Schwung, Risiko, genieße und erforsche, lebe (D)ein Leben, schau nicht auf die anderen. Und Du wirst sehen, dass der Tod immer mehr seinen Schrecken verliert. Lebe alle hätte, würde, wäre, wenn! Dann bleibt nichts mehr übrig. Kein Bedauern, keine Angst. 

Man kann noch so gesund leben, man kann noch so sehr darauf achten - es kann einen trotzdem treffen. Zwing Dich zu nichts, dafür ist das Leben zu kostbar. 

Liebe Grüße

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Manche die ich kenne sind sxhon 6 jahre tod...usw oder so andere sxhon 40...bekomme angst

Und das Überraschende an der Sache ist die Erkenntnis, dass Leute die früher sterben länger tot sind.

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Du steigerst dich da in was rein. Ich habe mehrere TV - Berichte gesehen wo 90 - 100 jährige interviewt wurden. Allen gemeinsam ist das sie eine positive Lebenseinstellung haben, gut drauf sind ( einfach als Einstellung sie sind nicht reich oder haben eine super Beziehung oder so ), nicht rauchen, nicht trinken ( auch früher nicht ).

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Du muss deinen Koerper gutes Essen geben und ausgiebig Sonne tanken, das ist mit Abstand das Wichtigste. Das Leben hier auf der Erde ist im Grunde Quaelerei, aber die Menschen geben vor, es waere toll, weil sie mal Erdbeertorte gegessen haben und einen Dreier im Lotto hatten. Das sind Sekundengefuehle, die sofort vom Wahnsinn des Wartens und der Stumpfsinnigkeit der Taetigkeiten abgeloest werden, mal abgesehen von den bekloppten Kollegen oder Lehrern. Aber es ist nicht alles schlecht, manchmal fuehlt man sich doch ganz gut, im Urlaub oder im Gespraech mit tollen Freunden. Aber es koennte mehr sein. Also achte auf ueberwiegend basische Kost, dann wirste nicht krank, muss aber auch deine Traumen aufloesen, die festgesetzten nicht ausgelebten Gefuehle, du weisst schon, dass, was wir alle unterm Deckel halten. Viel Erfolg!

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Lebe gesund!
Garantien gegen Krebs gibt es keine, sterben müssen wir alle.

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