14 Antworten

Wer intelligent ist (und sich der Indoktrination erwehren kann) hinterfragt. Wer hinterfragt lernt und wer lernt, erfährt dass die "heiligen" Schriften nichts weiter sind als Märchen und Mythen, vollgestopft mit Propaganda, leeren Drohungen und falschen Versprechungen.

Und daher verlieren diese Personen ihren Glauben. Deshalb wird in keiner Kirche auf der Welt das hohe Lied der Intelligenz gesungen ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Abahatchi
07.03.2017, 12:32

"heiligen" Schriften nichts weiter sind als Märchen und Mythen,

Wie jetzt? 

Willst Du damit etwa behaupten, dasz kein Noah alleine eine 300 Ellen lange, 50 Ellen breite und 30 Ellen hohe Arche baute? Das da nicht mindestens die heute noch 5.500 lebenden Säugetierarten drinnen waren? Auch nicht die 9500 Reptilienarten, die tausenden Weichtierarten,  Amphibienarten, 100.000 Spinnenarten, 1.000.000 Insektenarten, die tausenden Süszwasserfischarten, Süszwasserkrebsarten und die vielen anderen sonstigen Arten? Auch die ganzen Pflanzen nicht, die eh im Wasser verfault wären? 

Willst Du damit etwas behaupten, dasz es nicht stimmt, dasz da jemand 3 Tage im Bauch eines Fisches gesessen hat, jemand über flüssiges Wasser lief, jemand ein Meer teilte, jemand von Gott geschwängert wurde, jemand von einer sprechenden Schlange verführt wurde, jemand nach als Toter auferstand und in den Himmel fuhr, dasz jemand mit vom Mühlstein zerschmetterten Schädel noch reden kann, dasz jemand die Schlüssel zu den himmlischen Pforten hat, dasz die Erde im All über etwas hängt, dasz die Fledermaus ein Vogel ist, dasz JHWH vor der Schöpfung die herrschende Göttin der Tiefe meuchelte, dasz ein brennender Busch spricht, dasz man mit einer Hand voll tausende Menschen ernährt, dasz nach 3 Generationen Inzucht aus zwei Menschen die Welt bevölkert wurde und all das andere? 

Wie kann man daran nur Zweifel hegen? 

3
Kommentar von Andrastor
08.03.2017, 13:51

danke für das Sternchen :)

1

Nun ja, es gibt zwei mögliche Erklärungen. Einerseits könnte Religiosität die folge einer niedrigeren Intelligenz sein, andererseits könnte eine niedrigere Intelligenz auch die Folge von Religiosität sein.

Ich denke dass beides der Fall ist, denn wer religiös erzogen wird, lernt nicht in gleichem Maße kritisch zu denken, sondern sich mit vorgefertigten Antworten zufrieden zu geben und diese zu glauben.

Wer kritisch und logisch denken kann kommt aber auch eher dahinter, dass es sich bei Religionenen nur um unbelegte Behauptungen von Menschen handelt.

Wer schon früh beigebracht bekommt, alles zu hinterfragen, nichts
einfach so zu glauben, eigene Überlegungen anzustellen und logisch zu
denken, wird einerseits geistig mehr gefördert als jemand, der nur beigebracht bekommt etwas einfach zu glauben. Das kritische, logische Denken ist außerdem überhaupt erst der Schlüssel, um herauszufinden, dass antike Mythen eben nur antike Mythen sind. Wer nie gelernt hat, kritisch und logisch zu denken, wird den Glauben nicht in gleichem Maße hinterfragen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ist es denn nun wirklich nötig, empirisch nachzuweisen, dass Menschen, die sich vorherrschend auf ihren analytischen Verstand verlassen, den intuitiven Weg zur Wirklichkeit skeptisch sehen und daher stärker zum Unglauben neigen, als Menschen, die darum bemüht sind, sich „beide Türen der Wirklichkeitsbegegnung“ offen zu halten?

Grob gesprochen wird in der Studie zwischen der analytischen und der intuitiven Problemlösungsstrategie unterschieden.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wurden den Studenten zur Überprüfung der bevorzugten Strategie Rechenaufgaben gestellt, die zu einer intuitiven (aber falschen) Lösung verführten, die also nur analytisch richtig gelöst werden konnten.

Aufgabenstellungen, bei denen die intuitiven Antworten die zutreffenden gewesen wären, ließen sich wohl nicht finden.

Die Abschätzung der religiösen Bindung wurde zum Beispiel durch Stellungnahmen zu diesen Behauptungen erhoben:

  • Gott existiert
  • Der Teufel existiert
  • Engel existieren

Ob in der Studie auch religöse Orientierungen erfasst wurden, die die "Religiösität" des "Bible Belts" hinter sich lassen, möchte ich bezweifeln.

Wenn die Autoren auch nachdrücklich vermerken, dass die Ergebnisse mit gebotener Vorsicht interpretiert werden sollten,

Finally, we caution that the present studies are silent on long-standing debates about the intrinsic value or rationality of religious beliefs.

so zeigen  z.T. auch die hier geposteten Antworten, dass die Vermutung im Raum steht, dass „intelligente Mensch unreligiös und religiöse weniger intelligent sind“.

Ich meine, dass es zwischen einer „unkritischen“ empirischen Studie und  „fundamentalistischen“,  religiösen Überzeugungen durchaus eine
Parallele gibt:

Der Glaube,  zuverlässig über die Wirklichkeit Bescheid zu wissen.

Die Verabsolutierung des isoliert rationalen Zugangs führt - ähnlich wie  dogmatische Religionen - zu  „Glaubensgebilden“ mit Wahrheitsanspruch.

Daher  halte ich einen „religiösen Fundamentalismus“ nicht für weniger problematisch als einen „wissenschaftlichen Fundamentalismus“.

Dass wir nicht nur nach Außen, sondern auch nach Innen unsere Sensibilität entfalten sollten – wozu für mich auch die Sensibilität für die spirituelle Dimension unseres Lebens gehört - hat Albert Einstein in seinem viel beachteten Zitat gut auf den Punkt gebracht:

„Wissenschaft ohne Religion ist lahm,

Religion ohne Wissenschaft ist blind.“

Dass analytisches Denken Unglauben bestärkt, mag empirisch erhoben werden.

Eine Konsequenz könnte das Bemühen sein, diese Einseitigkeit eines Bildungswesens zu überwinden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Termobar
08.03.2017, 17:01

Die Einschränkung bezieht sich nicht auf die Kernaussage der Studie, sie bezieht sich auf die Plausibilität religiöser Ansichten.

Es ist nur eine Studie da mehr Linls nicht möglich sind. Es gibt dutzende, das Ergebnis ist immer das gleiche.

Wissenschaftlicher Fundamentalismus beinhaltet automatisch die Möglichkeit fehlerhafte Ansichten zu revidieren. Gerade dies ist Kern der wissenschaftlichen Methode. Das was du beschreibst:

Der Glaube,  zuverlässig über die Wirklichkeit Bescheid zu wissen.

wäre wissenschaftlich absolut falsch.

Hier noch was von Einstein zur Religion:

„Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung
ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so
feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern.“

„Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzete Bewunderung der
Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann.“

„Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. "

0

Es kann schon sein, dass eine platte Religiösität mich vom Nachdenken abhalten könnte. Darum bin ich auch bei jeder Religion sehr skeptisch und frage mich, was dahinter steckt. Religion ist für mich nur dann relevant, wenn darin überprüfbare Fakten enthalten sind. Diese Qualität hat für mich persönlich nur die Bibel, die jeder Prüfung standhält. Ob es nun einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und jener religiösen Betätigung gibt, die sich mit dem Bibelstudium beschäftigt kann ich aus persönlicher Erfahrung schon mal so beantworten als dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Beschäftigung mit dem Wort Gottes den Verstand ungemein schärft. Ich habe einen neuen Blick auf mich selbst, auf meine Familie, auf meine Kollegen, auf die Arbeitswelt, auf die Politik auf die Zukunft der Menschheit allgemein bekommen. Ich sehe die Dinge klarer denn je. Ich kann mich seit dem besser artikulieren, habe einen besseren Zugang zu Menschen und zu meinen Arbeitsinhalten und. und.

Diese besondere Weisheit ist uns auch in ganz vielen Stellen der Bibel versprochen.

Zum zweiten ist Intelligenz nicht gleich Intelligenz. Es gibt eine mathematisch-technische Intelligenz, es gibt eine künstlerische Intelligenz, es gibt eine kommunikative Intelligenz, kurzum ganz viele Spielarten. So wird auch in der Bibel zwischen rein menschlicher Weisheit und Weisheit, die von Gott kommt unterschieden. Alles zuvor genannte fällt in die Kategorie "Gaben" über die wir uns freuen können, wenn wir sie haben. Echte Weisheit, die auch morgen und übermorgen noch Bestand haben soll, kommt immer aus dem Wort Gottes mit dem wir uns, wenn wir klug werden wollen, beschäftigen sollten. 

Wenn der Zusammenhang "religiös" = "doof" stimmen soll, dann liegt es sehr wahrscheinlich an der unscharfen Definition des Religiösitätsbegriffs.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Abahatchi
07.03.2017, 11:14

Religion ist für mich nur dann relevant, wenn darin überprüfbare Fakten enthalten sind. Diese Qualität hat für mich persönlich nur die Bibel, die jeder Prüfung standhält.

Sicherlich gibt es Behauptungen in der Bibel, die man überprüfen und bestätigen kann. Nur was ist mit den ganzen Behauptungen, die nur Märchen sind und dabei jene für die Religion entscheidenden Behauptungen sind?

1

Ich weiß nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt. Auch ich stelle fest, daß echt religiöse Menschen (nicht zu verwechseln mit blindgläubigen) offensichtlich aufgeschlossener und "intelligenter" sind als dumpfe Religionsgegener, was auch dieses Forum bestätigt.
Menschen die sich öffnen und auch über Dinge nachdenken, welche man nicht wissenschaftlich erklären kann aktivieren wohl mehr ihre geistigen "Reserven" als andere, denn es ist mit der Intelligenz ja so - sie muß gepflegt und gefordert werden wie jede Begabung, um sich entfalten zu können.
Ansonsten - sind nicht in Deutschland in Ländern und Gegenden mit größerer Religiosität die schulischen Leistungen der Kinder größer als anderswo.
(Süddeutschland)
Jedenfalls war dies mal so - "statistisch" gesehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Termobar
07.03.2017, 15:47

Ich weiß nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt.

Zahlreiche Studien deuten darauf hin. Religion ist weniger passend zu hohen IQs.

Auch ich stelle fest, daß echt religiöse Menschen (nicht zu
verwechseln mit blindgläubigen) offensichtlich aufgeschlossener und "intelligenter" sind als dumpfe Religionsgegener, was auch dieses Forum bestätigt.


Ich stelle eher das Gegenteil fest.

Menschen die sich öffnen und auch über Dinge nachdenken, welche man nicht wissenschaftlich erklären kann aktivieren wohl mehr ihre geistigen"Reserven" als andere, denn es ist mit der Intelligenz ja so - sie muß gepflegt und gefordert werden wie jede Begabung, um sich entfalten zu können.

Eher im Gegenteil. Mit mangelnden kognitiven Fähigkeiten geht einerseits meist geringere bildung einher, was dann zu "Wundern" innerhalb der jeweiligen Bücher führt, mangelnde Epistemologie führt zu Leichtgläubigkeit usw. Nachdenken über Unerklärtes, sicherlich. Es darum glauben ist was anderes.

Ansonsten - sind nicht in Deutschland in Ländern und Gegenden mit
größerer Religiosität die schulischen Leistungen der Kinder größer als anderswo.


Nur das es nicht um Schulleistungen geht, sondern um den durchschnittlichen IQ. Und in dem Punkt ist ein ganz klarer Zusammenhang zu sehen, höherer Anteil Gläubiger gleich niedrigerer Anteil an höheren IQs.

1

Um zu wissen, dass Bildung der größte Feind der Religion ist, brauche ich keine Statistiken. ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe

ausserdem ist es schon seltsam, das man als Priester studieren muss

ich weiss, Studium sagt nicht viel über die Intelligenz aus

ich halte von solchen Statistiken nicht

es gibt intelligente religiöse Menschen und davon eine Menge und auch viele weniger intelligente religiöse Menschen

genauso, wie auf der anderen Seite

es kommt auf die Art des Glaubens undauf die Art des Nichtglaubens an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe jetzt mal nur die Headline angeschaut.
Dort heißt es: "Analytic Thinking Promotes Religious Disbelief."
Zu deutsch: Analytisches Denken fördert religiösen Unglauben.

So gesehen muss es sich nicht um einen direkten Zusammenhang von Intelligenz und Glauben / Nicht-Glauben handeln.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Termobar
07.03.2017, 09:24

Natürlich nicht. Es geht nur um statistische Erwartungswerte dabei. Mit steigender Intelligenz sinkt die Religiösität IM DURCHSCHNITT. Sicherlich gibt es hochintelligente Religiöse und unintelligente Nichtreligiöse.

1

Michael Blume, ein Forscher auf diesem Gebiet sagt, dass bei solchen Behauptungen leicht etwas vergessen wird. „Menschen, die in unsicheren Verhältnissen leben, sind religiöser“.

Da ebendiese aber oft auch wenig Zugang zu Bildungsangeboten hätten, sei der Zusammenhang zwischen IQ und Religiosität zu einem großen Teil dadurch erklärbar.

https://www.welt.de/wissenschaft/article114696979/Was-Religion-mit-Intelligenz-zu-tun-hat.html

Würde man ein "Buschbaby" auf eine ordentliche Schule schicken, würde es denselben IQ aufweisen können, wie die vor Ort geborenen Mitschüler.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Termobar
07.03.2017, 16:01

Seine Erklärung ist nicht schlüssig. Der Zusammenhang zwischen Religion und Intelligenz ist auch innerhalb einzelner Populationen zu sehen. also auch innerhalb von Gruppen mit dem gleichen Zugang zu Bildungsangeboten.

Würde man ein "Buschbaby" auf eine ordentliche Schule schicken, würde es denselben IQ aufweisen können, wie die vor Ort geborenen Mitschüler.

Leider nein. Auch dazu gibt es Studien. Es würde einen ähnlichen IQ aufweisen wie die Ursprungsethnie, wenn auch verändert durch die Schule (rauf oder runter, je nachdem). Nicht jedoch gleich. Etwa hat Harvard angefangen die IQ Tests asiatischer Bewerber per Faktor runterzurechnen, da deren Ergebnisse im Durchschnitt höher liegen als die anderer ethnischer Gruppen. Bei gleicher Gewichtung wären sonst ein Gr0ßteil der Studenten asiatischen Ursprungs. Etwa stellen 5% asiatische Amerikaner 30% der Studenten an der UCLA, MIT 30% Caltech 40% usw.

https://www.wsj.com/articles/harvards-asian-problem-1416615041

0

im menschen ist beides vorhanden

und er versucht imm er, beiden prinzipen gerecht zu werden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mag manchmal sein, aber ich denke das hat vor allem hiermit zu tun:

Es gibt heute eben sehr viel zu lernen. Auch gibt es sehr viele Fachbereiche, und diese Fachbereiche sind auch nochmal aufgeteilt.

Wir haben also sehr viele Studierende, die experten auf ihrem Fachgebiet sind. Und das Gesamtbild sieht der Einzelne nur schwer.

Ich bin der Meinung wenn ein Mensch sich das Wissen aus vielen Fachbereichen aneignet, zumindest die wichtigsten Entdeckungen, dann könnte sich sein Glaube sogar stärken.

Gutes Beispiel ist die Evolution. Viele Wissenschaftler haben zum glauben gefunden, durch das studieren der Evolutionstheorie, vor allem die Makroevolution.


Kann man "Makroevolution" beweisen, oder glauben wir daran weil wir die Möglichkeit der Existenz eines Schöpfers generell ausschließen:



Alle Fakten:


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von firehawk86
08.03.2017, 14:20

Dennoch kann man Gott nicht beweisen. Deswegen nennt man es ja Glaube.

Aber diesen Anspruch hat Gott auch nicht. Wenn man objektiv beweisen könnte, dass Gott existiert, müsste man ja nicht mehr daran glauben und sein eigenes Gewissen befragen, bei den Dingen die man im Leben tut.

0
Kommentar von Termobar
08.03.2017, 17:25


Ich bin der Meinung wenn ein Mensch sich das Wissen aus vielen Fachbereichen aneignet, zumindest die wichtigsten Entdeckungen, dann könnte sich sein Glaube sogar stärken.

Bezweifle ich, ein Großteil heutiger Wissenschaftler ist nicht religiös, auch die mit großem Wissen in der Breite. Mehr als ein Fachgebiet wird schon schwierig,m die Wissensmenge ist heute fast schon zu groß.


Gutes Beispiel ist die Evolution. Viele Wissenschaftler haben zum glauben gefunden, durch das studieren der Evolutionstheorie, vor allem die Makroevolution.


Im ersten Semester würde man lernen das es einen Unterschied zwischen Makro und Mikroevolution nicht gibt. Mikro und Makroevolution ist eine Erfindung der "Kritiker". Mir ist kein Evolutionsbiologe bekannt der durch Evolutionstheorie religiös geworden wäre. Und selbst wenn die ET auf einen Schöpungsvorgang hindeuten würde, welcher gott sollte es denn sein? Steht irgendwo ein Trademarkzeichen drauf?

Vergib mir bitte mir nicht 40 Minuten Video reinzuziehen, aber du wirst es wohl gesehen haben. Daher, welcher Evolutionsbiologe ist wegen Evolution religiös geworden und wie sind seine Belege in dem Punkt?

Dein zweites Video, nun ja:

https://en.wikipedia.org/wiki/The\_Mysterious\_Origins\_of\_Man

es scheint da Kritikpunkte zu geben, vorsichtig gesagt.

Video drei, Ray comfort, ist das dein Ernst? Der Mann ist ein Narr.

Hier sein Video warum die Banane der Albtraum der atheisten ist:

https://www.youtube.com/watch?v=nfv-Qn1M58I

Video vier: Wir sehen globale Ablagerungen derSintflut, ja ne, is klar.

Ich will mich nicht beschweren, ich habe es mittlerweile aufgegeben. Aber deine Dokumentationen sind naturwissenschaftlich unfassbar falsch. Mit minimalen Mitteln und einem Aufwand von vielleicht zwei Stunden ist ALLES dieser Machwerke problemlos widerlegbar. Die einzigen Menschen, die solche Dokus für gut halten, müssen eine absolut geringe naturwissenschaftliche Vorbildung haben, niemals ergebnisoffen geprüft haben und alle Informationen nur innerhalb ihrer kleinen religösen Blase abholen. Ich habe hier mal eine Frage gestellt, bezüglich dem Verständnis der Evolutionstheorie bei Kritikern derselben. Ich habe noch nie, ernsthaft NIEMALS, NEVER EVER, einen "Kritiker" der ET gesehen, der auch nur eine grobe Ahnung davon hat, was die ET eigentlich aussagt. Das ist beschämend. Also bitte, bitte, bevor du die ET kritisierst, bitte frag mal jemanden der sich damit auskennt und der sie vertritt. Nicht jemanden der vorgibt sie zu verstehen und sie kritisiert. Und dann benutze deinen eigenen Verstand und wäge ab. Schau mal wer bei solchen "Debatten" auf die Ansichten des anderen eingehen kann. Im Ernst, schau dir beide Seiten an, den alles in deinen Videos, was ich mir angetan habe, war unfassbar dämlich und es fast eine Leistung so wenig mitzudenken um das für bare Münze zu nehmen. Anders gesagt, wenn du dies als Kritik vorbringst, weiss jeder, du hast keine Ahnung von dem hast was du kritisieren möchtest.

0

Für analytische Intelligenz stimmt dies ganz sicher.
Aus der Sicht emotionaler und sozialer Intelligenz macht aber Religion und deren Bräuche durchaus Sinn.

Wer erinnert sich nicht gerne an seine Kindheit an Weihnachten oder das früher übliche Ostereier suchen im Garten.. 

Eine atheistische Kindheit muss ziemlich traurig sein :-)..  Sage ich als Agnostiker :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Diimiitrii
07.03.2017, 10:54

Das schöne an Weihnachtsmann und Osterhase ist, dass Kinder im Laufe der Zeit aus ihnen herauswachsen. Außerdem finde ich, dass Bräuche ganz klar von der Religion zu unterscheiden sind. Selbstverständlich sind sie darauf zurückzuführen und ich für meinen Teil feiere auch keine religiösen Feste. Mein Standpunkt dazu hier:  https://www.gutefrage.net/frage/warum-feiern-atheisten-weihnachten-?foundIn=list-answers-by-user#answer-189813780 

Aber, auch wenn ich diese Feste nicht feier verstehe ich ihre gesellschaftliche Bedeutung und werde meinem Kind natürlich von Weihnachtsmann und Osterhasen erzählen. In der Hoffnung, dass es irgendwann selbst darauf kommt, dass es diese nicht wirklich gibt.

Für Religion gilt für mich. Ich werde sie nicht in die Kirche schicken, aber am Evangelischen Religionsunterricht teilnehmen lassen, weil dieser keine Indoktrination ist sondern anfangs die Lehre des Christentums und später die Lehre über Buddhismus, Hinduismus, den Islam etc. Wenn mein Kind dann beschließen sollte einer dieser Glaubensgemeinschaften beizutreten, dann werde ich es erlauben. Auch wenn ich hoffe, dass das nicht so kommen wird.

4
Kommentar von Abahatchi
07.03.2017, 11:19

Aus der Sicht emotionaler und sozialer Intelligenz macht aber Religion und deren Bräuche durchaus Sinn. / Wer erinnert sich nicht gerne an seine Kindheit an Weihnachten oder das früher übliche Ostereier suchen im Garten.

Deinem Argument liegt ein falscher Schlusz zu Grunde, denn Du suggerierst, dasz es ohne Religion keine Feste oder besinnlichen Feste geben würde. 

Ohne Religionen hätten die Menschen einfach andere Gründe zum Feiern gefunden und Festtage erschaffen. Weil aber die Religion bestimmend war, wurden die Feierlichkeiten gleich mal der Religion unterstellt. 

Grusz Abahatchi

1
Kommentar von Abahatchi
07.03.2017, 11:27

Wer erinnert sich nicht gerne an seine Kindheit an Weihnachten oder das früher übliche Ostereier suchen im Garten.

Was für ein Witz, vielmehr muszten die Christen die germanischen Bräuche Zweck entfremden und ihre "christlichen" Feiertage mit den heidnischen Bräuchen verweben, damit sie überhaupt den Germanen das Christentum aufbürden konnten. 

Bei uns werden aus rein unchristlichen Gründen im Frühjahr rund um den Maibaum Eier gesucht und zu Ehren des Nikolaus und seinen guten Taten im Dezember ein besinnliches Fest begangen und nicht weil ein erfundener Jesus angeblich über Wasser laufen kann.

Allein die Feierlichkeiten um die Sonnenwenden sind so herrlich, dasz unsere "christlichen" Nachbarn vor Neid erblassen. 

Grusz Abahatchi

0

Schon das Mittelalter wusste: credo ut intellegam. Frei übersetzt: "Ich glaube, damit ich intelligent werde."

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Termobar
07.03.2017, 11:40

Modernere Studienergebnisse deuten in eine andere, gegenteilige Richtung.

1
Kommentar von Abahatchi
07.03.2017, 12:39

Schon das Mittelalter wusste: Dasz es Hexen gibt und man diese Frauen verbrennen musz.

Vielleicht wird Dir nun klar, wie Sinnig Deine Antwort ist. 

2

Ich kenne Doktoren und andre  die religiös sind

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Diimiitrii
07.03.2017, 12:15

Das tut aber nichts zur Sache.

1. Weil nicht jeder Doktor intelligent ist
und
2. Weil nicht jeder Religiöse dumm ist.

Es geht bei der Studie um die Gesamtheit aller. Ausreißer gibt es in beide Richtungen.

1

Was möchtest Du wissen?