Wie erklärt ein Atheist dem Gefährder, dass Terroranschläge gegen den Willen Gottes sind?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Was sollte einen Atheisten daran hindern, dem islamistischen Terrorismus-Sympathisanten zu erklären, dass der Terror dem Geiste des Korans widerspricht, dem dort verkündeten Willen Allahs und den Worten des Propheten?

Und was sollte da ein Moslem, Jude, Christ, Konfuzianer oder Buddhist anderes sagen, und warum? Weshalb sollte man zur Verhinderung von Gräueltaten unbedingt ein theistisches Bekenntnis brauchen? - Und jetzt das noch!:

Ein Atheist will oder kann über solche Dinge nicht sprechen. 

Lernst Du solchen Blödsinn in der Schule?

Es ist schon auffallend, was hier auf diesem Forum ständig den Nichtgottgläubigen alles für makabre Merkmale untergejubelt werden: Die einen jammern darüber, dass die Ungläubigen sich angeblich ständig mit Religionen auseinandersetzen, die anderen entsetzen sich mit dem genau entgegengesetzten Urteil: Die Nichtgottgläubigen "wollen oder können nicht über Religionen sprechen"!

Es geht nicht darum, was der Atheist erklären kann oder nicht. Es geht darum, wie glaubwürdig er dabei ist. Etwas erklären, das in seinen Augen nicht existiert?

0
@14Juni

Das ist doch Unsinn! Wenn ich, wie oben beschrieben, den Terroristen an den

Geist des Korans …, dem dort verkündeten Willen Allahs und den Worten des Propheten

erinnere, was soll davon „in meinen Augen nicht existieren“ ? Der Koran steht in meinem Bücherschrank neben anderen kulturhistorischen Zeugnissen, und darin ist auch die Verkündung von Allahs Willen samt den Worten des Propheten nachzulesen. Was soll davon „nicht existieren“?

Und wer behauptet denn womöglich auch noch, dass jene personalisierten Allmachten in Köpfen vieler Menschen „nicht existieren" als Personalisierungen, denen sie ihre Taten und Untaten rechtfertigen? Jene, die zu solchen Göttern ein spirituelles Verhältnis pflegen, sind eben Theisten, der große Rest der Menschheit besteht aus Atheisten.

Und wozu brauche ich jetzt persönlich ein spirituelles Verhältnis zu solchen Mythen, um einen Islamisten glaubwürdig von Untaten abzuhalten mit Verweis auf darauf, dass er seinem ureigenen religiösen Anspruch zuwider handelt ?

Wenn die Glaubwürdigkeit bei solchen Gelegenheiten nur mit einem persönlichen religiösen Bekenntnis zu bewerkstelligen wäre, dann müsste sich der Christ auf die Bibel berufen und sich damit in den Augen des Islamisten als Ungläubiger outen. Damit könnte er den Islamisten nur anfeuern: „Allah huakbar!“  

0

Der Atheist holt sich einen geeigneten (also gemäßigten) islamischen Geistlichen zur Hilfe.

Und wenn das nicht geht, argumentiert er mit dem Koran. Da sich die meisten Atheisten mit dem Islam besser auskennen als Christen, hat er da definitiv bessere Chancen.

Ich stelle mir gerade eine "Terroristen-Selbsthilfegruppe" vor

Alle sitzen im Kreis. Einer steht auf.

"Ich heiße Ali, und bin Selbstmordattentäter."

die anderen "hallo Ali!"

Dann spricht er über seine schwere Kindheit, und alle nicken verständnisvoll. Dann gibt es Tee und glutenfreies Gebäck.

Mustafa fragt "ist der Tee auch fair-trade?"

Könnte so in etwa funktionieren, oder?

Ich glaube kaum, dass sich ein ideologisierter und seinen Glauben lebender Islamist, der meint Gott so nah zu sein, wie niemand anderes, sich von irgendjemand dahergelaufenen erzählen lässt, was Gott will und was nicht.

Hallo. Einen Passenden Redner suchen.
'
Kennt man schon von früher.

Ein "Atheist" (Ps.53,2) wird einem "Gläubigen" (Offb.17,1-14) kaum erklären können, dass er einem "falschen Gott" nachfolgt (Offb.12,9).


Was möchtest Du wissen?