"Wie erklärst du dir dann das alles hier?" Muslimische Freundin stellt meinen Glauben in Frage.

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26 Antworten

Seit dem lässt sie nicht mehr los, jeden Tag in der Schule redet sie mit mir darüber, fragt mich wie das ganze Universum sonst erschaffen sei anstatt von dem allwissendem Fantasiewesen.

Darauf kannst du ganz einfach antworten: Du musst nicht wissen, woher das Universum kommt und ausschließen zu können, dass es von Allah kommt.

Wenn deine Freundin nicht weiß, was sich in einer Schachtel befindet und klimpert, nimmt sie dann auch automatisch an, Allah würde drin klimpern? Ich denke mal, sie zieht keine solche Schlussfolgerungen.

Du kannst ihr auch einfach sagen, dass dir ihre religiösen Fragen gehörig auf die Nerven gehen und du dich belästigt fühlst. Du willst einfach deine Ruhe haben.

Sie soll einfach akzeptieren, dass du atheistisch eingestellt bist. Falls sie es nicht macht und stattdessen weiter ihre Diskussionen anzetteln will - andere Eltern haben auch schöne Töchter.

Wenn zwei Personen diskutieren, von denen ohnehin niemand seine Vorstellung aufgeben will, dann ist das Gespräch entweder rhetorische Gehirnzellengymnastik - oder reine Vergeudung von Zeit und Energie.

Das ist natürlich nur meine Meinung. :-)

Hallo Liane, also zuerst mal hat ja jeder das Recht auf eine eigene Meinung. Und natürlich muss man auch eine gegensätzliche Meinung respektieren. Allerdings kann man über verschiedene Ansichten auch reden. Jeder hat doch Argumente, warum er an etwas glaubt oder eben nicht. Frage Deine Freundin, warum sie von ihrem Glauben so überzeugt ist. Lass Dir ganz genau erklären, wie sie darüber denkt und höre gut zu. Dann überlege Du Dir, warum Du Atheistin bist. Was bedeutet es eigentlich für Dich, Atheistin zu sein ? Glaubst Du nicht an die Existenz Gottes. oder glaubst Du, dass es ihn zwar gibt, er sich aber nicht um die Menschen kümmert, oder wovon genau bist Du überzeugt ? Dann formuliere Deine Ansichten ebenso höflich und respektvoll. Dadurch kommt ein interessanter Dialog in Gang, aus dem man immer profitiert, weil man etwas lernt - über sich und seine Überzeugung und die der anderen. Viel Freude dabei.

Letztlich läuft das hier auf eine theologische Grundsatzdiskussion hinaus. JEDER Mensch glaubt an irgendetwas. Selbst ein Atheist glaubt, daß es KEINE übergeordnetet Macht gibt, die alles weiß,... (nennen wir sie mal Gott, nur so stellvertretend, ohne irgendwelche Wertung. Die Antwort liegt in dem Wort Glauben ( egal ob Verb oder Substantiv) Glauben heißt: "nicht Wissen!". Bei deinen Freunden hast du vielleicht einen Gedankenprozess in Gang gesetzt: "Was ist, wenn sie recht hat?" und deswegen versuchen sie dir Antworten abzuverlangen. Das klassische Muster bei jeden theologischen Disput. Er wird niemals eine echte Lösung für diese Problem geben, da keine Seite harte Fakten auf den Tisch legen kann. Letztlich läuft alles auf einen Kompromiss hinaus, der im günstigsten Fall TOLERANZ heißt. Die Geschichtsbücher sind voll mit den Ergebnissen von Glaubensstreitigkeiten, aber meist nur von der unschönen Seite. Leider radikalisiert sich die ganze Glaubensbewegung heutzutage wieder, was ich unschön finde (und auch nicht mehr zeitgemäß!)

Und nun gebe ich mal was von mir Preis: Ich bin christlich getauft und erzogen worden. Lange Zeit habe ich mich gefragt, ob das so gut war, weil es im Kindesalter geschah und ich keine Wahlmöglichkeit hatte. Bis heute habe ich keine Antwort erhalten und werde wohl sie auch nicht bekommen. Wichtig für mich ist NICHT, ob es einen Gott gibt oder ob Jesus tätsächlich Gottes Sohn war. Wichtig für mich ist, daß sich eine (Glaubens-)Gemeinschaft entwickelt hat, die Ideen und Lebensweisen in feste Formen gebracht hat, die ein geordnetes und sicheres Leben miteinander ermöglicht. Diese Maximen entsprechen meiner geistlichen Grundhaltung und deswegen sind sie ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens geworden. Ich respektiere den Glauben und die Religion eines jeden Menschen (auch wenn ich ihn kritisch hinterfrage!), erwarte aber auch das Gleiche von meinem Gegenüber. Das ist MEIN Glaube, war es und wird es so lange sein, wie ICH es will und nicht, wie es andere wollen oder von mir verlangen. Davon abgesehen finde ich, das wir wichtigere Aufgaben/Probleme auf diesem Planet haben, als uns über die Existenz eines Gottes, gleich welcher Art, zu streiten.

Selbst ein Atheist glaubt, daß es KEINE übergeordnetet Macht gibt, die alles weiß

Das ist absolut falsch.

Ein Atheist glaubt nicht, dass es Götter gibt. Er glaubt aber nicht, dass es keine Götter gibt, denn sonst wäre Atheismus ein Glaube - das ist jedoch nicht möglich, da der Atheismus die Abwesenheit des Glaubens (sei es der Glaube an die Existenz oder Nichtexistenz) an mindestens einen Gott ist.

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@Yoruka

"Er glaubt aber nicht, dass es keine Götter gibt, denn sonst wäre Atheismus ein Glaube "

doch, er glaubt daran das es kein göttliches Wesen gibt; wissen kann er das nicht. Wissentlich wäre nur eine Aussage korrekt: "Ich weiß es nicht - weder wie genau man ein göttliches Wesen definiert noch ob soetwas existiert".

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@kayo1548

Nein, ein Atheist glaubt nicht, dass es keinen Gott gibt. Du darfst die Wikipediadefinition des Wortes Atheist nicht ernst nehmen, da sie falsch ist.

Richtig lautet es: Ein Atheist glaubt nicht, dass es einen Gott gibt - oder eben mehrere Götter. Aber das nimmt sich nichts. Den Unterschied zwischen Glaube und Nichtglaube wirst du doch wohl noch erkennen, oder?

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"Ich meine das weiß ja niemand so genau.."

eben und deshalb soll meiner Meinung nach jeder an das Glauben an der er glauben möchte (solange er damit niemand anderem schadet). Darübr zu diskutieren wer da jetzt die richtigeren Ansichten besitzt ist völlig unproduktiv da es hier um einen Bereich geht über den man nicht diskutieren kann (lediglich gewisse für uns greifbare Faktoren wie ethische Regeln, Verbreitung etc können verglichen und disktuiert werde)

Entweder es gibt Gott, oder es gibt ihn nicht! Dazwischen gibt es keine Alternative.

Die Bibel sagt, dass jeder Mensch weiß, dass es Gott gibt. Man muss ihn aktiv leugnen, um Atheist zu sein. Wenn man will, kann man Gott kennenlernen. Aber mit dem Schöpfer kann zur Zeit kein direkter körperlicher Kontakt zustande kommen. Denn Gott hat gesagt, dass man ihn nicht sehen kann. Und wenn man ihn sehen würde, würde man auf der Stelle sterben. Wie soll er sich denn einem Atheisten vorstellen, außer durch sein Wort - die Bibel! So lange jemand nicht bereit ist, sich mit Gott und der Bibel zu beschäftigen, beweist dieser, dass er nicht bereit ist, anderes als seine Meinung zu akzeptieren. Das bedeutet, dass die extreme Haltung bei dem liegt, der Gott generell ablehnt. Ich bin dagegen, dass man jemanden zum Glauben zu zwingen versucht. Das führt zu nichts Gutem. Das Evangelium der Bibel ist das einzige, das auf Erden existiert. In den mir bekannten Glaubensrichtungen habe ich keine gefunden, die mit dem Evangelium vergleichbar ist. Dort gibt es keine Erlösung durch Jesus Christus, sondern ein Mischmasch aus Selbstverbesserung und Eigenleistung. Das bewirkt nichts. Und ein Atheist hat keine Zukunft. Wie sollte er erstrebenswerte Dinge erzählen oder erläutern können. Sein Leben ist letztlich umsonst und endet 1,50 Meter unterm Torf.

Das ist keine sehr angenehme Zukunftsaussicht. Und das ist eine Frage, die man sich schon im Eigeninteresse stellen sollte . Eine Freundin kann allenfalls hilfreich sein. Und wenn sie Dir nicht passt, dann mache einfach Schluss mit dem Kontakt, so weit das eben möglich ist.

Du kannst sie ja versuchen mit einem Kompromiss zu überzeugen, zum Beispiel, dass du an eine höhere Macht glaubst die die Erde erschaffen hat, doch kannst du nicht sagen wer das ist, weil du ihn ja nicht kennst.

Ja, dann sage es ihr doch genau so. Entweder sie zweifelt selbst daran, dass es Unsterblichkeit in einem außerirdischen Paradies gibt und sucht nach Argumenten oder sie will dich missionieren. Wenn du dich im letzteren Fall auf Diskussionen einlässt, wirst du diese nicht mehr los. Also lieber sagen, dass wir das nicht wissen und fertig.

Da geht mir das Herz auf... Überall auf der Welt herrscht Chaos, Boko Haram, Drohnenkrieg, Selbstmordattentate, Ausbeutung von Menschen überall [China, Bangladesh, Afrika, Prostitution... etc]...

Aber hier kommt ein Hoffnungsschimmer. Bildung rettet leben. Die Befreiung von Religion ist die einzige Möglichkeit die Menschheit auf ein höheres Entwicklungslevel zu bringen.

Es freut mich ungemein, wenn junge Menschen durchschauen, dass es keinen "allwissendem Fantasiewesen" gibt und es auch keinen Sinn macht, darüber zu streiten wessen imaginärer Freund wohl der beste ist.

Als Argument möchte ich Dir noch Russels Teekane auf den weg geben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne

Der Grund, weshalb organisierte Religion offene Feindschaft verdient, ist, dass Religion, anders als der Glaube an Russells Teekanne, mächtig, einflussreich und steuerbefreit ist und systematisch an Kinder weitergegeben wird, die zu jung sind, sich dagegen zu wehren. Kinder sind nicht gezwungen, ihre prägenden Jahre damit zu verbringen, verrückte Bücher über Teekannen auswendig zu lernen. Staatlich subventionierte Schulen schließen keine Kinder vom Unterricht aus, deren Eltern das falsche Aussehen der Teekanne bevorzugen. Teekannen-Gläubige steinigen keine Teekannen-Ungläubigen, Teekannen-Renegaten, Teekannen-Ketzer und Teekannen-Lästerer zu Tode. Mütter warnen ihre Söhne nicht davor, Teekannen-Schicksen zu heiraten, deren Eltern an drei Teekannen statt an eine glauben. Leute, die ihre Milch zuerst einschenken, schießen nicht jenen, die den Tee zuerst einschenken, die Kniescheiben weg.

– übersetzt aus Richard Dawkins: A Devil’s Chaplain: Selected Essays

PS: Persönlich bin ich Agnostiker, ich schließe also die Existenz Gottes nicht vollständig aus, das würde ich für zu arrogant halten. Aber ich halte die Wahrscheinlichkeit für so gering, dass es es quasie keine Rolle spielt.

Ach ja, der eigentliche Inhalt von Russels Teekanne:

„Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gebe, welche auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so würde niemand meine Behauptung widerlegen können, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun zudem auf dem Standpunkt beharrte, meine unwiderlegbare Behauptung zu bezweifeln sei eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, dann könnte man zu Recht meinen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Exzentrik werden. Es würde dem Zweifler in einem aufgeklärten Zeitalter die Aufmerksamkeit eines Psychiaters einbringen oder die eines Inquisitors in früherer Zeit.“

– Bertrand Russell: Is There a God?

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Empfohlene Websites des Vereins Ex- Muslime findest Du dort :::http://www.ex-muslime.de/indexLinks.html

der link .. der zum Denkladen: Aufklärerisch-humanistische Bücher... führt, ist evtl. sehr gut für Dich geeignet um mehr über Humanismus zu erfahren

@ himako - Ich finde es nicht ratsam, es im Prinzip gleich zu machen - das Gegenüber von seinen Überzeugungen versuchen, zu überzeugen. Das führt zu nichts.

@ Iliane - Ich würde versuchen, ihr klarzumachen dass dein Atheismus sie in ihrem Glauben an Gott in keinster Weise einschränkt und sie bitten, zu akzeptieren dass du nicht an Gott glaubst, so wie du akzeptierst, dass sie an Gott glaubt.

Wenn sie das nicht tut, ist sie m. E. keine wirkliche Freundin.

LG

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@User2494

Guten morgen Chris, Kommunikation besteht nur im Austausch von Inhalten, die eine Meinung begründen :)) und die eigene zu festigen ist redlich, oder sie auch wieder zu verwerfen steht doch immer jedem frei..

noch ein schönes WE ;)h

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Gib einfach auf. Mit religiösen Menschen lässt sich nicht streiten. Sag ihr, dass du von ihrem Müll nichts hören willst, dass du nicht daran glaubst und dass du deine Ruhe haben willst. Sie kann dir ihren Glauben nicht aufzwingen und es sollte ihr egal sein ob du an den selben Hokus Pokus glaubst wie sie oder nicht. Sag ihr, dass du an das pinke unsichtbare Einhorn glaubst und dass sie nicht beweisen kann, dass dieses nicht existiert.

Ich bin auch Muslimin und kann auch nicht nachvollziehen, warum jemand Atheist ist. Aber ich denke mir, die Leute sollen leben wie sie wollen, also "streite" ich mit ihnen nicht darüber, ob Gott existiert etc. Gegen sachliche Diskussionen ist doch aber nichts einzuwenden, schließlich muss es ja einen Grund dafür geben, warum du nicht an Gott glaubst, und den kannst du ihr ja erläutern. Wenn du aber das Gefühl hast, sie will dich missionieren, du das aber nicht willst, dann sag ihr das doch klar und deutlich.

Wir sehen das aber so, dass man keinen Grund dafür braucht, religionsfrei zu sein, sondern dass das der Normalzustand ist. Dagegen bedarf es einer Begründung, warum jemand an Unsterblichkeit in einem außerirdischen Paradies glaubt, die ihm von einem Außerirdischen dafür gewährt wird, dass er ihn verehrt.

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@Qwrrrl

"sondern dass das der Normalzustand ist."

würde ich so nicht sagen; wie bereits in früheren Zivilisationen (egal ob jetzt vergleichsweise primitv oder Hochkulturen) ersichtlich war da immer Glaube im Spiel und sei es nur durch die Interpretation und Personifizierung von Vorgängen in der Natur.

Diese Art und Weisee des Menschen Dinge zu interpretieren und damit umzugehen ist fundamentaler Bestandteil des menschlichen Geistes und eine sehr wichtige Eigenschaft des Menschen (man vermutet das die umfangreichen Denkprozesse des Menschen genau darauf beruhen).

Deshalb: ja - wahrscheinlich braucht es äußere Reize (wie es ohne wäre kann niemand sagen), aber es braucht keine aktive Beeinflussung sondern einfach nur etwas das wir verstehen können und wollen.

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@Qwrrrl

Hm, komisch dass Neurowissenschaftler ein Arreal im Gehirn gefunden haben, dass auschließlich für "Glauben" zuständig ist. Es liegt als in der Veranlagung des Menschen an etwas überirdisches zu glauben. Von daher ist Atheismus wohl eher nicht der Normalfall.

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@zohara

was du hier schreibst ist nicht komisch sondern schlichtweg falsch. Es gibt zwar solche Untersuchungen und immer wieder glaubt auch mal einer was gefunden zu haben aber einer genaueren Prüfung halten diese nicht stand.

Informiere dich also bitte gründlich bevor du hier solche Tatsachenbehauptungen aufstellst. Oder liefere genaue quellen wo wir es nachlesen können.

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Alles was sich in der Unendlichkeit befindet hat Gott, unser Vater im Himmel erschaffen, der in Jesus persönlich unsere Erde besuchte. Jeder Mensch ist völlig frei das zu glauben oder auch nicht zu glauben. Glaubt er es in seinem Herzen und lebt ein Leben in Demut und Liebtätigkeit, so wird er einst nach seinem leiblichen Tod im Jenseits von Jesus empfangen werden. Um unseren Glauben zu stärken und um unser kleines Weltbild zu bereichern hat Jesus dem Jakob Lorber eine große Offenbarung geschenkt, die alle wichtigen Lebensfragen beantwortet. Übrigens, auch die Atheisten werden nach ihrem leiblichen Tod ewig im Jenseits weiter leben, ob sie das wollen oder nicht!

Oder man wird von Allah empfangen. Oder man wird wieder geboren. Oder man trifft Jupiter. Oder man begegnet Horus. Oder der Kreislauf der Geburt wird weiter laufen bis zur Erlösung.

Kommt ja immer darauf an woran man glaubt, aber zu sagen das alle auch die Atheisten zu Jesus kommen ob sie wollen oder nicht ist ganz schön Frech. Denn niemand weiß ja was nach dem Tod kommt. Und die Nahtod Erfahrungen sind eine Einbildung vom Gehirn.

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@telesphorus
aber zu sagen das alle auch die Atheisten zu Jesus kommen ob sie wollen oder nicht ist ganz schön Frech.

Vielleicht solltest Du nochmal meinen Text genauer lesen. Ich unterscheide zwischen Gläubigen und Atheisten!

Der Gläubige: "Glaubt er es in seinem Herzen und lebt ein Leben in Demut und Liebtätigkeit, so wird er einst nach seinem leiblichen Tod im Jenseits von Jesus empfangen werden."

Der Atheist: "Übrigens, auch die Atheisten werden nach ihrem leiblichen Tod ewig im Jenseits weiter leben, ob sie das wollen oder nicht!"

Es geht mir darum auszudrücken, daß alle Menschen nach ihrem Tod im Jenseits weiterleben werden. Ob die Atheisten dabei Jesus begegnen ist damit nicht ausgesagt.

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Ist jedem selbst überlassen,an was er glaubt und wenn jemand an nichts glaubt ,sollte man das auch akzeptieren.

Es ist albern über Ansichten zu streiten, welche weder die eine, noch die andere Seite beweisen kann.

Darum mein Rat an dich: Wenn dich die andere Seite nicht los lässt, dann nähre nicht durch eigene Besserwisserei noch deren Informationslust, sondern ziehe dich zurück und sage einfach, dass du über dieses Thema nicht mehr diskutieren willst.

Wenn ich die Situation jedoch richtig einschätze, dann würde dir selbst damit auch etwas fehlen, denn ich glaube, dass du diese Freundin ganz gerne mit deiner Überzeugung, deinem Unglauben reizt und sie daher manchmal auch nur reagiert.

dass du über dieses Thema nicht mehr diskutieren willst. >

"WILLST"???

Dann, schlicht und einfach, KANNST Du nicht mehr!

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Du wolltest ihr zunächst keine böse Absicht unterstellen. Sie "sorgt" sich um dich, weil du nach ihrem Glauben den falschen Weg gehst. Wenn du ihr egal wärst, würde sie dich einfach links liegen lassen. "Mir doch egal was aus ihr wird, wenn sie stirbt"...So etwas in der Art. Klar ist es nicht in Ordnung, wenn sie dich volltextet

Ich hab mal was von einem Psalm (Lebensregeln an die man sich als Muslim halten sollte) gehört, der ungefähr das selbe aussagt wie:"Lass den anderen ihren Glauben und behalte deinen". Wenn sie dich also das nächste mal darüber ausfragt wie du nicht an das Fliegende Unsichtbare Spagettimonster glauben kannst dann weise sie doch einfach mal auf den Psalm hin (ich glaube es ist der mit der Nummer 99)

MfG von einem angehenden Chemiker :D

Das heißt Vers, nicht Pslam.

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Er lautet: "euch euer Glaube mir mein Glaube" und ist eine Rechtfertigung von Mohammed gegen Andersgläubige. Als später er am Drücker war hieß es nurmehr: "schlagt die Ungläubigen wo ihr sie trefft" und damit war dann jeder Nichtmuslim gemeint.

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fragt mich wie das ganze Universum sonst erschaffen sei anstatt von dem allwissendem Fantasiewesen

Frag doch wer dann Gott erschaffen habe, wenn nichts aus sich selber entstehen könne.

Außerdem kannst du noch erwähnen, dass der glauben an irgendwelche transzendentalen Wesenheiten, deren Existenz in irgendwelchen Märchenbüchern postuliert werden, im 21. Jahrhundert obsolet ist und sie dich mit ihrem naiven, kindischen Glauben und dementsprechend irrationalen Argumenten nicht überzeugen kann, sondern dich eher zum Lachen bringt. Vielleicht kriegst du es sogar hin, das ganze ein wenig höflicher zu formulieren :D

Außerdem gibt es noch verschiedene Paradoxa wie das Allmächtigkeitsparadoxon (kann ein allmächtiges Wesen freiwillig einen Teil seiner Allmacht einbüßen. oder anders Formuliert: Kann Allah einen Stein erschaffen der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht hochheben kann). Das Theodizeeproblem (warum gibt es so viel Leid auf der Welt und warum wird das von Gottheiten zugelassen, falls es sie gibt), Russels Teekanne,...

Man sollte extremgläubige niemals von der nich existenz Gottes überzeugen wollen, es könnte dazu führen das sie dich Beißen oder kratzen^^.

Und das mit dem Paradoxon .... am Ende explodiert sie noch oder ihr Gehirn überhitzt :D

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@Kratoffel

Es geht der Fragestellerin darum, Argumente vorzubringen, die klar machen, dass der eigene Standpunkt wohlüberlegt ist, um lächerliche Bekehrungsversuche im Keim zu ersticken. Genau diese habe ich geliefert.

Außerdem zeigen die Bekehrungsversuche ja die Unsicherheit der betreffenden Person auf.

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Und gerade einen Fehler entdeckt: transzendenten muss es heißen ;-)

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Es gibt etwas jenseits von Raum und Zeit, was wir uns nicht vorstellen können; wenn da eine(ausgerechnet männliche?) "Person" sein soll - wo ist diese denn hergekommen???

Geh doch vllt mal darauf ein Bruder, vllt ist der Islam ja doch was für dich. Zuhören kostet nichts :)

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