Wie erklären sich Menschen die an den Schöpfungsmythos (egal welcher Religion) glauben, das die Erde irgendwann von der Sonne ausgelöscht wird?

...komplette Frage anzeigen

16 Antworten

Um diese Frage zu beantworten muss man bedenken, dass die Schöpfungsmythen (es gibt ja viele) eine Art ersten Versuch darstellen. Es war der erste Versuch zu erklären woher alles kommt, wie alles entstand und wie es funktioniert. 
Die Menschen, die sich die Schöpfungsmythen ausdachten wussten nicht, dass sie auf einem kugelförmigen Planeten leben und das in einem Sonnensystem, wie es viele gibt, in einer Galaxie wie es viele gibt. Sie wussten nicht einmal, wohin die Sonne nachts verschwindet oder dass sie viel größer als die Erde ist. Sie wussten noch nichts von Bakterien und Viren und glaubten, Krankheiten wären eine göttliche Bestrafung oder kämen von Hexen, Dämonen, bösen Geistern, Flüchen oder dem bösen Blick. 
Sie glaubten, dass ein paar gesprochene Worte oder rituelle Handlungen ihre Häuser schützten, Krankheiten fern hielten oder ihnen Jagterfolg und reiche Ernte bescherten.
Wenn das nicht funktionierte, waren böse Geister, Flüche oder was anderes Schuld.

Die Menschen wussten einfach fast nichts über die Welt in der sie lebten. Man kann ihnen keinen Vorwurf machen, sie standen noch am Anfang und hätten es nicht besser wissen können. 

Sie glaubten auch, Götter hätten die Erde und die Lebewesen auf ihr gemacht. Die diversen Schöpfungsmythen zeigen genau das Unverständnis und die Unwissenheit der damaligen Zeit. Für die Leute damals war das ok, es war die beste Erklärung, die sie hatten.  Wir haben bessere Erklärungen und müssen nicht mehr an alte Mythen glauben. Kein gebildeter, geistig gesunder Mensch glaubt noch daran.

Es gibt nur noch zwei Gruppen von Menschen, die solche Mythen für die wahrheit halten.

Da wären die Ungebildeten, die es wie ihre Vorfahren vor Hunderten und tausenden Jahren einfach nicht besser wissen. Die wissen nicht, dass die Sonne die Erde auslöschen wird und müssen das deswegen auch nicht mit ihrem Glauben in Einklang bringen.

Dann wäre da noch die Gruppe der Indoktrinierten. Diese Menschen hat man (meist im Kindesalter) einer Gehirnwäsche (eine bessere Beschreibung fällt mir nicht ein) unterzogen, sie wurden indoktriniert.

Dabei werden Vernunft und Logik für einen Bereich des Lebens außer Kraft gesetzt. Diese Menschen sind teils hochintelligent, halten aber selbst im Erwachsenenalter antike Mythen ohne einen einzigen Beleg für die einzig gültige Wahrheit, so auch die verschiedenen Schöpfungsmythen. 

Mit den Widersprüchen die das erzeugt, gehen sie auf verschiedene Art um.
Viele ignorieren Widersprüche, denn das muss eh jeder Gläubige können.

Einige zweifeln Erkenntnisse an und würden einfach behaupten, dass man ja nicht sicher wüsste was früher war weil niemand dabei war und dass man auch nicht wüsste was kommen wird. Sie sprechen Wissenschaftlern einfach die Möglichkeit ab, logische Schlüsse aus Fakten zu ziehen. 

Wieder Andere bauen solche Erkenntnisse in ihren Glauben ein, interpretieren diesen oder jenen text so, dass es wieder halbwegs passt. So könnte das Ende der erde durch die Sonne auch das vorhergesagte Ende der Welt sein oder seine Entsprechung ist einem anderen Mythos finden. Die heiligen Bücher sind so umfangreich, dass man schon eine Stelle findet, die man so interpretieren kann wie man will.

Egal was sie tun, sie hinterfragen ihren Glauben als Folge der Indoktrinierung nicht. Was nicht dazu passt, muss einfach falsch sein, egal wie viele Belege es dafür gibt und wie viele ihnen für ihre Variante fehlen.

Welche Variante der einzelne Gläubige auch bevorzugt, ohne Fehlschlüsse geht es nicht. Folge der Indoktrinierung ist es leider auch, dass Fehlschlüsse, Widersprüche und Paradoxa nicht erkannt werden, sobald es um den eigenen Glauben geht. Genau das was den Gläubigen vom eigenen Glauben überzeugt, würde ihn nicht von einem anderen Glauben überzeugen. Durch die Indoktrinierung bekommt der religiöse Glaube eine Sonderstellung wie bei anderen Wahnvorstellungen, die trotz vieler guter Gegenargumente nicht verworfen werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist nicht so leicht zu erklären.

Man stelle sich vor, Gott zaubert einen Tisch herbei. Und nun machen sich die Menschen daran, diesen Tisch zu untersuchen. Man stellt fest, dass er ungefähr 15 Jahre alt sein muss. Und dass schon der Holzwurm dran ist. Der Tisch wird also noch 10 Jahre da stehen und dann zu Staub zerfallen.

Mit anderen Worten: Der Tisch scheint 15 Jahre alt zu sein, ist aber vor 5 Minuten erst "erschaffen" worden.

Unsere Sonne wird allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge in x Milliarden Jahren kollabieren. Aber wer weiß, ob der Herr Jesus nicht schon viel früher wiedergekommen sein wird?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du gehst davon aus, dass Christen sich zu allem „was ausdenken“ müssen, um einer vermeintlichen Überlegenheit bekennender Atheisten gewachsen zu sein. In diesem Fall zum Thema Evolution und Weltende. Bekanntlich setzen
Christen auf die biblische Überlieferung. Auch wenn diese als Märchen abgelehnt wird, könnte man doch darin Hinweise finden, die sich Christen nicht erst ausdenken, sondern übernehmen. Deshalb ist dein Erstaunen in deinem Kommentar an Anniegirl nicht nachvollziehbar. Christen halten im Ernst daran fest, dass es neben dem persönlichen Tod und dem Ende der Naturprozesse ein weiteres Datum geben wird: Die leibliche Wiederkunft Christ und die Neugestaltung der Erde.  Zudem ist der Glaube an die Leibhaftigkeit der
Wiederkunft Christi eine Fortführung des Glaubens an die Menschwerdung Christi, der leibhaften Auferstehung und dem leeren Grab.

Die Mehrheit der Christen wird die Entwicklung des Lebens über Millionen Jahre hinweg nicht leugnen, dieser Prozess wurde sogar 200 Jahre vor Darwin von einer kath. Mystikerin vorhergesagt. Die Evolutionstheorie ist grundsätzlich mit der Bibel und der christlichen Lehre vereinbar, da es sich dabei um zwei Sichtweisen auf ein Geschehen handelt: einerseits um die naturwissenschaftliche Erklärung, andererseits um die theologische Deutung der Weltentstehung.

Es fällt in die Kompetenz der Naturwissenschaften zu erklären, wie die Welt entstanden ist; die theologische Schöpfungslehre fragt dagegen, warum überhaupt etwas ist; den Schöpfungsaussagen der Bibel geht es nicht um eine Beschreibung des Wie, sondern um ein grundlegendes Verständnis
für das geschaffene Sein durch den Urheber allen Seins: Gottt. Es geht also um die wichtige Unterscheidung von bleibendem Glaubensinhalt und der jeweils der Zeit entspringenden Darstellungsform wie dem "Schöpfungsmythos"

Biblische Schöpfungsaussagen sind keine protokollartigen
Berichte über den Entstehungsvorgang der Welt sondern ursächliche
Sinndeutungen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich glaube kaum, das Gläubige sich darüber Gedanken machen.

Klassische Realitätsverweigerung.

Aber falls es einen Gläubigen unter uns geben sollte, der dafür eine religiöse Erklärung hat, soll er sich bei mir melden.

Wäre interessant mal zu erfahren, was sie sich dabei denken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Deamonia 12.09.2016, 15:02

Eben deswegen ja.

Es gibt ja auch Gläubige, die an die Evolutionstheorie glauben, und dennoch der Meinung sind, das irgendein Schöpfer das ganze "ins rollen gebracht" hat. Sie meinen dann, das aus der Ursuppe Leben nicht aus Zufall entstanden sein kann, und das hier Gott seine Finger im Spiel gehabt haben müsse.

Nun fände ich es echt interessant, ob sie sich auch hierzu etwas ausgedacht haben. 

Übrigens, um das klar zu stellen: Ich möchte Gläubige nicht fertig machen oder generell als "dumm" bezeichnen, ich bin echt einfach nur neugierig..

1

Leute, die an den Schöpfungsmythos glauben, lehnen wissenschaftliche Erkenntnisse, die der Bibel widersprechen, ab. Insofern ist es ein Widerspruch in sich, sie nach einer naturwissenschaftlichen Erklärung zu fragen. Auf der Ebene diskutieren die nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Deamonia 12.09.2016, 15:03

Nicht zwingend. 

Es gibt ja auch Gläubige, die an die Evolutionstheorie glauben, und dennoch der Meinung sind, das irgendein Schöpfer das ganze "ins rollen gebracht" hat. Sie meinen dann, das aus der Ursuppe Leben nicht aus Zufall entstanden sein kann, und das hier Gott seine Finger im Spiel gehabt haben müsse.

Erkenntnisse die der Bibel widersprechen, werden dann meist als Menschliche Fehler beim aufschreiben/übersetzen abgetan

0
Hamburger02 12.09.2016, 15:18
@Deamonia

Ja Moment. Es gibt zwar Leute, die haben gemerkt, dass der Schöpfungsmythos, wie er in der Genesis steht, nicht stimmen kann, da er wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht.

Diese Leute haben den Schöpfungsmythos abgelegt, können sich aber immer noch nicht davon trennen, dass es trotzdem einen Schöpfer gibt. Das ist in meinen Augen völig inkonsequent, denn ohne Bibel gibt es überhaut keine Quelle für die Existenz eines Schöpfers. Einen Schöpfer anzunehmen, die Genesis aber für falsch zu halten, ist für mich eine der tausenden selbstgebastelten Religionen, die noch weniger Belege und Grundlagen haben, als die biblische Religion.

Als einziges Argument für einen Schöpfer bleibt dann immer nur noch übrig "Ich kann es mir nicht anders vorstellen". Da dieser Satz häufig im Zusammenhang mit erwiesener Unkenntnis der wissenschaftlichen Erkenntnisse geäußert wird, bleibt für mich nur die Konsequenz zu sagen, dass für diese Leute GOTT/Schöpfer  nur als Platzhalter für die eigene Dummheit oder Fantasielosigkeit herhalten muss.

2
Deamonia 13.09.2016, 10:00
@Hamburger02

"Das ist in meinen Augen völig inkonsequent, denn ohne Bibel gibt es überhaut keine Quelle für die Existenz eines Schöpfers. "

DAS finde ich allerdings auch. Da wird dann behauptet, die Bibel wäre in manchen Punkten nicht wörtlich zu nehmen, und es wären eher Metaphern usw. und in Wahrheit hätte Gott dann halt das erste Basenpaar, die Erste Mikrobe oder wie auch immer geschaffen, oder zumindest den Anstoß dafür gegeben, da es kein Zufall sein könne, das sich Leben bildete...

So halten sie für sich den Schöpfungsmythos irgendwie aufrecht.  

Warum aber sollte ein "Schöpfer" sich die Mühe machen, so weit "hinten" anzufangen, statt gleich fertige Lebewesen wie wir sie heute haben zu machen? 

Allerdings finde ich es irgendwie schade, das hier nur Christen schreiben, hätte es interessant gefunden, was andere Religionen sich dazu ausgedacht haben. 

1

Indem sie wissen, was ein Mythos und dass er nicht alles mögliche erklären will und auch nicht erklärt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als bekennender und überzeugter Christ glaube ich an die Schöpfung der Erde durch Gott. Da Gott die Erde für den Menschen geschaffen hat und die Menschen ursprünglich ewig in Vollkommenheit darauf leben sollten (und auch werden), glaube ich fest an Gott, dass er eine mögliche Auslöschung der Erde verhindern wird. Für Gott ist nichts unmöglich. Schließlich hat er nicht nur die Erde erschaffen, sondern das ganze Universum inkl. Sonne.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vorher wird Gott einen neue Schöpfung erschaffen: "Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so dass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden" (Jesaja 65,17).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gar nicht - Wissenschaft wird von Religion ignoriert.

Sie denken ganz einfach, das ist gelogen und glauben an ihre Gottgeschichten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Deamonia 12.09.2016, 14:12

Naja, es gibt ja auch einige, die das ganze versuchen wissenschaftlich zu begründen, (es war kein Zufall das Leben entstand, sondern Gott hat dafür gesorgt usw) und daher hätte ich ihre Erklärung DAFÜR echt mal interessant gefunden.

0

sie werden sich alle möglichen antworten einfallen lassen, um nicht zugeben zu müssen, dass es keine märchenfiguren gibt.............

z.b. dass alles so geplant war...........dass bis dahin das jüngste gericht schon längst stattgefunden hat.............. das der erlöser bis dahin schon längst da war........usw......usw..........usw.............

im grunde genommen wirst du keine echte antwort erhalten.................*g*

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ganz einfach: Ich glaube daran dass vorher Jesus wiederkommt - und dann werden die Karten neu gemischt :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Deamonia 12.09.2016, 15:05

Hm, also meine erste Reaktion war jetzt wirklich "Ernsthaft???" zu schreiben, und jetzt sitze ich wirklich irgendwie sprachlos hier, und weis nicht, was ich dazu sagen soll.

Aber ich muss zumindest fragen: Ist das dein Ernst, oder eine Scherzantwort? 

0
Deamonia 12.09.2016, 15:17
@Deamonia

und bitte nicht falsch verstehen, jeder soll glauben was er möchte, mir fällt es nur echt schwer, bzw evtl ist es mir auch unmöglich, das nachzuvollziehen. 

Normalerweise fällt es mir leicht, zu verstehen, warum Menschen unterschiedlich denken, und warum Menschen so oder so handeln, aber bei Religionsfragen will mir das bei 90% der Dinge einfach nicht in den Kopf.

0
anniegirl80 12.09.2016, 15:31
@Deamonia

Danke für deinen offenen Kommentar und die "Entschuldigung". Das erlebe ich nicht oft, dass man meine Ansicht zwar nicht teilt, aber Menschen wie mich nicht gleich verurteilt :-)

Nun, mir ist durchaus bewusst, wenn die Sonnen sich ausdehnt, dass es die Erde dann nicht mehr geben wird.

Aber: Als Christ glaube ich dass Jesus eines Tages wiederkommt, zum "Jüngsten Gericht" (den Begriff hast du vielleicht schon mal gehört). Dann wird ER alles neu machen: Eine neue Erde und einen neuen Himmel.

Das ist für mich zwar noch weit weg und etwas das ich mir noch schwer vorstellen kann. Theoretisch kann das dieses Jahr noch passieren, oder auch in ein paar Hundert Jahren. Bereits die Urchristen glaubten an dieses Ereignis noch zu ihren Lebzeiten - und es ist bisher noch nicht eingetroffen.

Ich bin mir aber sicher, das wird passieren bevor die Sonne explodiert.

Kannst du mit dieser Antwort etwas anfangen, genügt das im Moment für dich?

1
Deamonia 13.09.2016, 09:48
@anniegirl80

Mennoo, meine Antwort auf deinen Kommentar wurde nicht gespeichert :( 

Ich mag das jetzt nicht alles nochmal neu schreiben, sorry..

Daher nun in Kurzform: Danke für deine Erläuterungen, aber woher weist du, das du den richtigen Glauben hast? Woher weist du, das nicht in Wahrheit die Geschichten über Zeus den Göttervater wahr sind, und er auf dem Olymp sitzt und uns alle beobachtet? Oder einer der tausenden anderer Götter, die irgendwo beschrieben sind? (Es gibt sogar einen Gott, der aus einem Stein geleckt wurde)

Ach und ich hab irgendwie das Gefühl das nochmal betonen zu müssen: Ich will hier weder jemandem seinen Glauben schlecht reden, noch jemanden von irgendwas überzeugen, ich möchte nur verstehen was in Gläubigen vor geht. 

Das einzige wie ich mir das erklären kann ist nämlich, das Gläubige sich ihrer eigenen Kraft nicht bewusst sind, und deswegen extreme Dinge Gott zuschreiben, wie z.B. das Genesen von einer schweren/tödlichen Krankheit. Aber ich denke halt Gläubige sehen das ganz anders, und das macht mich neugierig :) 

0
anniegirl80 13.09.2016, 11:57
@Deamonia

Du hast recht, Gläubige sehen das anders ;-)

Ich weiß dass ich den richtigen Glauben habe, weil ich es eben weiß. Das soll jetzt nicht besserwisserisch herüberkommen, sondern ich habe eine tiefe innere Gewissheit dass meine Glaubensinhalte wahr sind, jedenfalls die relevanten. Abgesehen davon dass Gott sich mir immer wieder mal offenbart, und zwar so klar dass ich das nicht ignorieren kann.

Und ich erlebe, dass ich mit Gottes Hilfe (oder mit Jesus, dem Heiligen Geist, da kommt es nicht so drauf an) viel mehr erreiche als aus eigener Kraft - ich bin also nicht der Meinung dass ich mir meiner eigenen Kraft nicht bewusst wäre. Im Gegenteil, ich bin mir auch meiner Schwächen bewusst, und dort greift Gott ein um mir zu helfen.

Der christliche Glaube besteht aus einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus. Das kann man nicht rational erklären, denn das ist somit eine persönliche Sache - aber somit auch für jeden persönlich erfahrbar (auch für dich :-).

Ein Mensch, der noch nie verliebt war, versteht auch nicht warum verliebte Menschen sich (aus seiner Sicht) so irrational verhalten. Er muss sich erst selber verlieben um das nachvollziehen zu können! Ähnlich ist es mit dem Glauben.

0
Deamonia 13.09.2016, 15:27
@anniegirl80

hmm ok, dann muss ich dir noch eine weitere Frage stellen, aber erstmal Danke, das du immer wieder antwortest :) 

Wenn du "weist" das du den Richtigen Glauben hast, haben dann in deinen Augen alle die einer anderen Religion angehören "den falschen"? 

Weil jeder Gläubige denkt doch, das er das richtige glauben würde. 

0
anniegirl80 13.09.2016, 18:45
@Deamonia

Ja, das könnte man so sagen, wenn es auch etwas überspitzt ist. Weil das für mich nicht grundsätzlich wichtig ist.

Und ich verurteile niemanden dafür. Ich kann niemanden dazu zwingen seine Ansichten zu ändern. Auch wenn ich es teils überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich habe selber Jahre gebraucht um "die Seite zu wechseln" und bin dankbar dass andere damit kein Problem hatten :-) Auch ich möchte die anderen Menschen so annehmen wie sie sind. Und da hab ich mit anderen Christen manchmal mehr Probleme ;-)

0

Gar nicht, da sie nicht daran glauben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Dazu gibt es keinen Handlungsbedarf.
Außerdem gibt es dazu auch keine "Daten" über die Vorstellungen der "Glaubenden".
Warum glaubst du, daß hier einer das wüßte. Jeder der die Frage hier beantwortet weiß genauso viel wie du, je mehr er schreibt, desto weniger.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Deamonia 13.09.2016, 10:02

Deswegen spricht man ja von Glauben und nicht von Wissen, und ich möchte wissen was die Leute glauben, woher soll ich das wissen ohne zu fragen? 

0
Viktor1 13.09.2016, 10:28
@Deamonia
und ich möchte wissen was die Leute glauben,

Nein, du möchtest wissen, wie die Menschen sich das erklären, was du als Problem deklarierst.
Erstens gibt es das Problem nicht und zweitens , wenn ?; dann kann doch hier niemand wissen wie alle, welches dieses Problem haben sollten ! damit zurecht kommen.
Deine Frage ist also zweifach Unsinn. Daß es hier viele gibt, welche auf alles einsteigen was hier so raus gehauen wird, widerlegt meine Feststellungen nicht.
Es ist letztendlich nur dein Problem , so oder so, was du allein lösen mußt.
Mein Vorschlag dazu - versuche logisch an Fragen heran zu gehen, nicht konstruiert.

0
Deamonia 13.10.2016, 16:09
@Viktor1

Wo habe ich denn etwas als "Problem deklariert"? Ist ein Widerspruch immer gleich ein Problem für dich? 

Wie kommst du dazu mir zu unterstellen was ich gerne wissen würde? 

Ich habe überhaupt kein "Problem" außer Neugierde und Kontaktfreudigkeit wären für dich Probleme. 

Dann wären es aber DEINE Probleme und nicht meine, bzw es wäre dein Problem, das du meine Neugierde als Problem ansiehst. 

Mein Vorschlag dazu: Bilde dir nicht ein zu wissen was ich möchte. Du Glaubst du weist es, aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Glauben bedeutet nicht wissen, aber du stellst dein "Glauben" über mich wie Wissen hin.

0

Kennst Du solche Menschen ? Dann frage sie bei Deinem  offensichtlichem Wissensdurst doch persönlich ?

Mir ist dieser "Mythos" unbekannt ...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
AaronMose3 12.09.2016, 14:13

Mir ist dieser "Mythos" unbekannt ...

Das ist kein Mythos.

Unsere Sonne ist ein zu kleiner Stern, um zu einer Supernova zu werden. Wenn in rund fünf Milliarden Jahren im Zentrum der Sonne aller Wasserstoff verbraucht ist, bläht die Sonne sich zu einem roten Riesenstern auf - vermutlich wird sie dabei auch unsere Erde schlucken. Für eine Weile noch kann die Sonne dann die Kernfusion in ihrem Inneren aufrechterhalten. Schließlich aber stößt sie ihre äußeren Gasschichten ab. Daraus entsteht ein sogenannter "Planetarischer Nebel", während der Rest der Sonne zu einem Weißen Zwergstern zusammensackt. Aber schon lange bevor sich die Sonne aufbläht, wird es auf der Erde ungemütlich. Denn die Intensität der Sonnenstrahlung nimmt etwa um ein Prozent in 120 Millionen Jahren zu. Schon in 500 Millionen Jahren, so schätzen die Experten, ist die Erde deshalb nur noch ein lebensfeindlicher Felsklumpen im All.

Sowas nennt man Realität.

3
frischling15 12.09.2016, 19:52
@AaronMose3

Ich bezog mich genau darum , weil es diesen Mythos nicht gibt  , auf den Satz des Fragestellers . Vor der Kritik , ist Überdenken  angebracht

0
Deamonia 12.09.2016, 15:09

Würde ich in gutem persönlichem Kontakt zu solchen Menschen stehen, hätte ich sie selbstverständlich gefragt. Da ich aber hier frage, kannst du davon ausgehen, das ich keine persönlich so gut kenne, um mit ihr/ihm etwas so persönliches zu besprechen! 

Aber warum antwortest du auf Fragen deren Inhalt du nicht mal verstehst? 

1

Das steht schon seit 1400 Jahren im Koran.

Wenn die Sonne umschlungen wird
und wenn die Sterne verstreut werden
und wenn die Berge versetzt werden. (81:1-3)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das passiert in dem Moment wenn sich das Gehirn entspannt, denn das kann das Gehirn. PS. und Glauben macht Seelig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?