Wie erkläre ich meinen 8 Jährigen Sohn das sein Vater verstorben ist?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Nadine!

So eine Nachricht ist fuer einen Menschen - vor Allem fuer ein Kleinkind - immer sehr schwer. Dass der Kleine seinen Vater nicht so gut kennenlernen durfte macht hier vielleicht einiges einfacher. Versuche es sehr vorsichtig zu erklaeren und gehe dabei auf seine Reaktionen ein. Ein Kind zeigt Gefuehlsausbrueche nicht immer unbedingt offensichtlich - diese koennen sich jedoch selbst Jahre spaeter in Form einer psychischen "Delle" zurueckmelden.

Am Besten waere es, wenn du dich mit ihm in einem ruhigen Moment zusammensetzt. Versuche so schonend wie moeglich zu sprechen, verschweige ihm jedoch nichts, und luege ihn (aus Angst ihn zu verletzen natuerlich) nicht an. Nimm dabei NICHT die Woerter "Tot, gestorben" usw in den Mund - ein Kind verbindet damit wesentlich schwerwiegendere Dinge als Erwachsene.

Sag ihm, dass sein Papa im Himmel ist und von dort aus auf ihn aufpasst. Wenn du es willst, kannst du ihm auch sagen, dass er bei den Engeln ist. Ein Kind verbindet den Tod eines Menschen somit mit "etwas Gutem" (schliesslich passen die Engel auf seinen Papa auf ;) ).

Wenn du dir unsicher bist, dann solltest du noch einige Tage warten. Er wird dir viele viele Fragen stellen und einigen dieser Fragen wirst du nicht ausweichen koennen. Lege dir moegliche Erklaerungen an - denn ein Kind fuehlt, vor Allem bei seiner eigenen Mutter, sofort, ob sie emotional aufgeregt ist oder nicht. Desto ruhiger und sanfter du sprichst, desto einfacher wird es fuer euch beide waehrend dem Gespraech.

Liebe Gruesse und viel viel Glueck!

bei mir is das problem das ich das selber erst seit 3-4 monaten weis und es selber auch gar nicht verarbeitet habe ... aber ich werde glaube ich mal mit nen kinder psychologen reden vielleicht kann er mir ja auch dabei helfen den ich habe grosse angst was falsch zu machen :(

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Du solltest es ihm auf jeden Fall sagen - ein Problem werden solche Sachen oft erst dann, wenn sie verschwiegen werden und dann irgendwann ganz dumm herauskommen (wenn etwa irgendwann dein Sohn irgendwas von ihm braucht, aus gesundheitlichen Gründen oder wenn er mal heiraten will und du dann sagen musst: ach, hab ich dir gar nicht erzählt, der ist schon seit zwanzig Jahren tot...). Nein, setzt Dich mit ihm hin, sag ihm, dass Du ihm etwas trauriges erzählen musst. Dann erzählst du ihm das. Wenn er Fragen hat, beantworte sie freundlich, versuche nicht, den leiblichen Vater schlecht zu machen, bleib sachlich, verstehe, dass das für deinen Sohn schon was besonderes und trauriges ist. Solche Dinge gehören zum Leben, auch für einen achtjährigen, sei in den nächsten Wochen einfach besonders aufmerksam und sprich ihn eventuell noch mal drauf an, wenn du das Gefühl hast, dass ihn das beschäftigt.

Mit acht Jahren sollte er eigenlich schon wissen, was "tot" bedeutet. Bestimmt war er auch schon einmal auf einem Friedhof.

Und da er nie eine Beziehung zu seinem leiblichen Vater hatte, wird es für ihn auch kein Verlust sein, so dass er traurig sein müsste.

Du kannst es ihm dann so erklären, dass der Vater tot und jetzt im Himmel ist. Das würde ich ganz klar so aussprechen. Kinder sind da hart im Nehmen. Besser ein klares Wort, als viel "um den heissen Brei" herum geredet. Das mögen Kinder bei Erwachsenen nicht.

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