Wie erkläre ich einer Mutter, dass sie ihre Tochter zum Lernen "zwingen" sollte?

17 Antworten

hmpf, zwingen?
Du redest allen ernstes davon, dass sie das Kind "zwingen" muss?

Zwang hat mit "Enge" zu tun (man fühlt sich eingezwängt) und wenn man sich eingeengt (in die Enge getrieben) fühlt, was geschieht dann? Man versucht "auszuweichen", der Enge zu entfliehen oder ähnliches. Drum verweigert sich das Kind und auch die Mutter.

Natürlich ist es mehr als ungeschickt, das Kind da mit hineinzuziehen. Sowohl von der Mutter als auch von dir. Die Mutter könnte das Kind einfach von deinem Unterricht weglassen (ohne ihr was von "da ist zuviel Zwang") zu erzählen und auch du könntest dir andere Methoden überlegen als, die Mutter dazu zu bringen, das Kind zu zwingen.

Ich hab selbst zwei Kinder. Wenn man die zwingt, funktioniert meist NIX mehr. Ich krieg sie auch nicht immer zum lernen und manchmal bringen sie auch schlechte Noten heim. Manchmal werd ich schon auch streng (aber so dosiert wie möglich und meist schau ich nur, OB die Hausaufgaben gemacht wurden und nicht mal ob sie richtig sind, weil sie sollen selbst Verantwortung entwickeln und Neugierde aufs dazulernen. Wenn sie Fragen, kriegen sie natürlich eine Antwort von mir). Wenn alles nix nützt, dann lass ich sie auch schon mal bewußt an die Wand laufen. Denn glaub mir, schlechte Noten zu bekommen, weil man nix gelernt hat, während die anderen Freundinnen gute Noten schreiben, das mag kein Kind.

Und was schon eher zieht ist so die Erklärung, dass wenn man sitzen bleibt, dann gleichzeitig auch alle Klassenkameradinnen und Freundinnen austauschen muss, die ja dann NICHT sitzen bleiben. Sowas gefällt auch keinem Kind, die beste Freundin plötzlich zwei Klassen drüber zu haben. Vielleicht auch eine Möglichkeit ihr das zu erklären (also ohne Druck, so dass sie selbst die Wahl hat).

Und WENN sie dann wählt, dass es besser sei mitzukommen im Unterricht, könnt ihr ja gemeinsam überlegen, wie ihr das hinkriegt. Oder auch mal den Klassenlehrer fragen nach Tipps.

Ich hatte auch mal einen Nachhilfeschüler (da war ich glaub 16 und er war 12 oder 13). Ich hab mit dem NULL gepaukt. Ich hab ihn aber gelöchert: wie lernst du, was lernst du, wann lernst du usw. Hab mir sein Buch zeigen lassen.Und hab ihm dann gezeigt, wie er SELBST lernen kann (weil er mich gar nicht brauchte). Das war noch vor den Zeiten von Handy und PC. Ich hab ihm dann vorgeschlagen, er soll seine Vokabeln auf Kassette sprechen und während dem Spielen laufen lassen. Die Idee hat ihm gefallen. So hat er gespielt und gleichzeitig gelernt und schwupps hatte er statt ner 5 ne 3 (nä und ich hab ihm keinen Stoff erklärt, hab ihm immer nur wieder Mut gemacht und ihm ständig erklärt, für wie SCHLAU ich ihn halte und dass er das ganz alleine hinkriegt, weil ich von ihm restlos überzeugt bin... das hat funktioniert - nach nur zwei Nachhilfestunden bei mir).

Heut mach ichs bei meiner Großen (jetzt 11) auch oft so. Wenn sie mich mit Fragen löchert und ich genervt bin, weil ichs nicht weiß oder keine Lust mich nun einzudenken in den Stoff, den sie gerade hat (ich hab ja auch MEINE Aufgaben), dann sag ich: schau doch auf dem Tablett nach. Tablett in die Hand nehmen LIEBT sie. Dann schaut sie auf Googel oder blindekuh.de oder Wikipedia (noch unbeholfen, weil im Internet kennt sie sich nicht so dolle aus) und liest die Antwort selbst und hat sich somit selbst geholfen.

Für Mathe gibts inzwischen schon Apps fürs Handy mit Übungen. Auch sowas Ideen, wie man Grundschul-Kindern das lernen ohne Zwang schmackhafter machen kann. Fürs Einmaleins und andere Dinge gibt es auch CDs mit Lern-Liedern.

Gar nicht. Zwang führt zu nichts - die eigene Ambition die das Mädchen zeigte klingt jedoch nicht so, als ob du kein aufgeschlossenes, interessiertes Kind vor dir hast. Das ist also schon mal ein gutes Zeichen. Vllt. hat die Mutter auch recht, und du hast die Kleine aus ihrer Sicht etwas sehr zum lernen gezwungen (no offense) - und das sollte man mMn. nicht tun, das ist genau so ein extrem wie das Lernen "verbieten" bzw. zu "verhindern". Ich habe so etwas bei einer Bekannten beobachten können, die dadurch Depressionen bekommen hat, die jetzt in der Abivorbereitung ihren Höhepunkt finden. Es ist also wichtig, eine gesunde Mitte zu finden. Freizeit ist wichtig, aber gute Noten "leider" auch. Ein gesunder Ehrgeiz muss geschaffen werden. Eine 9 Jährige wird kaum verstehen, dass dies einem späteren Gehalt dient und sie deswegen pauken sollte. Für sie muss das lernen Spaß machen, es muss ihr Spaß machen, Dinge zu verstehen und anwenden zu können. Dein Unterricht -sofern du ihn gibst- sollte anschaulich und spaßig sein. Geh mit ihr in die Natur, erkläre ihr wie Mathematik und Physik dort funktionieren (Kapillarität, Beschleunigung von einem fallenden Stein). Das ist der einzige vernünftige Weg den ich sehe. 

"Zwingen" ist aber der falsche Weg. Dadurch verstärkt sich die Abneigung und das Vermeidungsverhalten nur noch mehr.

Sinnvoller wäre es gewesen wenn dem Kind von Beginn der ersten Klasse an das Lernen beigebracht worden wäre, beigebracht worden wäre das Lernen auch Spaß machen kann, die Wichtigkeit dessen nahegebracht worden wäre.

Aber noch ist nicht alles verloren. Wenn alle Erwachsenen zusammenarbeiten, kann dem Kind sicher noch nahegebracht werden das es wichtig ist und auch Spaß machen kann. Denn was man kann das fällt einem leichter - und mit Wissen zu glänzen ist auch immer prima.

Das eine oder andere kann vielleicht auch spielerisch erlernt werden. Da gibts je nach Thema sicher gute Möglichkeiten

"Zwingen" wäre aber wirklich  der falsche Weg. Sinnvoll dagegen wäre es wenn die Eltern am Ball bleiben, sich nicht auf Vermeidungsverhalten a la "ich mach das später" einlassen, im Kontakt mit den Lehrern bleiben. Wenn sie sich auch mal gemeinsam mit dem Kind hinsetzen um etwas gemeinsam zu lernen, vielleicht abfragen, schauen wo noch Defizite sind und dies gemeinsam dann versuchen aufzuholen.

Hauptsache, es geschieht ohne Zwang, ohne Schreien, ohne Erpressung oder böse Worte. Denn dies blockiert, das Kind macht dicht und Lernstoff gelangt noch schlechter ins Gehirn. Zumal manche, in der Wut gesagten Worte, ein Leben lang im Gedächtnis bleiben können.

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