Wie erkläre ich einer Mutter, dass sie ihre Tochter zum Lernen "zwingen" sollte?

17 Antworten

Gar nicht. Zwang führt zu nichts - die eigene Ambition die das Mädchen zeigte klingt jedoch nicht so, als ob du kein aufgeschlossenes, interessiertes Kind vor dir hast. Das ist also schon mal ein gutes Zeichen. Vllt. hat die Mutter auch recht, und du hast die Kleine aus ihrer Sicht etwas sehr zum lernen gezwungen (no offense) - und das sollte man mMn. nicht tun, das ist genau so ein extrem wie das Lernen "verbieten" bzw. zu "verhindern". Ich habe so etwas bei einer Bekannten beobachten können, die dadurch Depressionen bekommen hat, die jetzt in der Abivorbereitung ihren Höhepunkt finden. Es ist also wichtig, eine gesunde Mitte zu finden. Freizeit ist wichtig, aber gute Noten "leider" auch. Ein gesunder Ehrgeiz muss geschaffen werden. Eine 9 Jährige wird kaum verstehen, dass dies einem späteren Gehalt dient und sie deswegen pauken sollte. Für sie muss das lernen Spaß machen, es muss ihr Spaß machen, Dinge zu verstehen und anwenden zu können. Dein Unterricht -sofern du ihn gibst- sollte anschaulich und spaßig sein. Geh mit ihr in die Natur, erkläre ihr wie Mathematik und Physik dort funktionieren (Kapillarität, Beschleunigung von einem fallenden Stein). Das ist der einzige vernünftige Weg den ich sehe. 

hmpf, zwingen?
Du redest allen ernstes davon, dass sie das Kind "zwingen" muss?

Zwang hat mit "Enge" zu tun (man fühlt sich eingezwängt) und wenn man sich eingeengt (in die Enge getrieben) fühlt, was geschieht dann? Man versucht "auszuweichen", der Enge zu entfliehen oder ähnliches. Drum verweigert sich das Kind und auch die Mutter.

Natürlich ist es mehr als ungeschickt, das Kind da mit hineinzuziehen. Sowohl von der Mutter als auch von dir. Die Mutter könnte das Kind einfach von deinem Unterricht weglassen (ohne ihr was von "da ist zuviel Zwang") zu erzählen und auch du könntest dir andere Methoden überlegen als, die Mutter dazu zu bringen, das Kind zu zwingen.

Ich hab selbst zwei Kinder. Wenn man die zwingt, funktioniert meist NIX mehr. Ich krieg sie auch nicht immer zum lernen und manchmal bringen sie auch schlechte Noten heim. Manchmal werd ich schon auch streng (aber so dosiert wie möglich und meist schau ich nur, OB die Hausaufgaben gemacht wurden und nicht mal ob sie richtig sind, weil sie sollen selbst Verantwortung entwickeln und Neugierde aufs dazulernen. Wenn sie Fragen, kriegen sie natürlich eine Antwort von mir). Wenn alles nix nützt, dann lass ich sie auch schon mal bewußt an die Wand laufen. Denn glaub mir, schlechte Noten zu bekommen, weil man nix gelernt hat, während die anderen Freundinnen gute Noten schreiben, das mag kein Kind.

Und was schon eher zieht ist so die Erklärung, dass wenn man sitzen bleibt, dann gleichzeitig auch alle Klassenkameradinnen und Freundinnen austauschen muss, die ja dann NICHT sitzen bleiben. Sowas gefällt auch keinem Kind, die beste Freundin plötzlich zwei Klassen drüber zu haben. Vielleicht auch eine Möglichkeit ihr das zu erklären (also ohne Druck, so dass sie selbst die Wahl hat).

Und WENN sie dann wählt, dass es besser sei mitzukommen im Unterricht, könnt ihr ja gemeinsam überlegen, wie ihr das hinkriegt. Oder auch mal den Klassenlehrer fragen nach Tipps.

Ich hatte auch mal einen Nachhilfeschüler (da war ich glaub 16 und er war 12 oder 13). Ich hab mit dem NULL gepaukt. Ich hab ihn aber gelöchert: wie lernst du, was lernst du, wann lernst du usw. Hab mir sein Buch zeigen lassen.Und hab ihm dann gezeigt, wie er SELBST lernen kann (weil er mich gar nicht brauchte). Das war noch vor den Zeiten von Handy und PC. Ich hab ihm dann vorgeschlagen, er soll seine Vokabeln auf Kassette sprechen und während dem Spielen laufen lassen. Die Idee hat ihm gefallen. So hat er gespielt und gleichzeitig gelernt und schwupps hatte er statt ner 5 ne 3 (nä und ich hab ihm keinen Stoff erklärt, hab ihm immer nur wieder Mut gemacht und ihm ständig erklärt, für wie SCHLAU ich ihn halte und dass er das ganz alleine hinkriegt, weil ich von ihm restlos überzeugt bin... das hat funktioniert - nach nur zwei Nachhilfestunden bei mir).

Heut mach ichs bei meiner Großen (jetzt 11) auch oft so. Wenn sie mich mit Fragen löchert und ich genervt bin, weil ichs nicht weiß oder keine Lust mich nun einzudenken in den Stoff, den sie gerade hat (ich hab ja auch MEINE Aufgaben), dann sag ich: schau doch auf dem Tablett nach. Tablett in die Hand nehmen LIEBT sie. Dann schaut sie auf Googel oder blindekuh.de oder Wikipedia (noch unbeholfen, weil im Internet kennt sie sich nicht so dolle aus) und liest die Antwort selbst und hat sich somit selbst geholfen.

Für Mathe gibts inzwischen schon Apps fürs Handy mit Übungen. Auch sowas Ideen, wie man Grundschul-Kindern das lernen ohne Zwang schmackhafter machen kann. Fürs Einmaleins und andere Dinge gibt es auch CDs mit Lern-Liedern.

Leider hat hier die Mutter ein behandlungsbedürftiges Problem. Deshalb kannst du dich engagieren wie du willst, das wird nicht klappen.

Natürlich muss man Kinder zwingen ihre Hausaufgaben zu machen und auch für die Nachhilfe zu üben. Gerade Schulversager erreicht man nicht nur mit Motivation. Sie haben leider schon eine lange Erfahrung mit Vermeidungstaktik und Frustration.

Kinder können nicht einsehen, dass sie für ihr späteres Leben lernen.

Kinder lernen für die Eltern und die Lehrer, etwas anderes können sie mit ihrem kindlichen Verstand gar nicht begreifen.

Nur selten gibt es Kinder die sich immer von ganz allein für die Hausaufgaben und das Lernen einsetzen. 

Lass dich hier nicht beirren, gerade Eltern die behaupten, sie zwingen ihre Kinder nicht zum Lernen tun das in intensiver Weise. Dass sie ihre Kinder unter Druck setzen und eben zwingen, blenden sie einfach aus.

Anderen Eltern einzureden, dass man die eigenen Kinder niemals zum lernen drängt und nicht vorarbeitet, ist die beliebteste Taktik, den eigenen Kindern Vorteile zu verschaffen.

Diese Taktik übernehmen Schüler auch ihren Klassenkameraden gegenüber.

Wir hatten immer ein offenes und mit Kindern und Jugendlichen volles Haus. Ich kann dir aus reicher Erfahrung sagen, alle Kinder deren Eltern behaupten sie zwingen ihre Kinder nicht, tun das in hohem Masse. Deren Kinder verplappern sich oft.

Ich schliesse mich auch der Meinung an, dass man für Nachhilfe Geld nehmen soll. Was nichts kostet ist nichts wert.

Wo Eltern bildungsfeindlich eingestellt sind, hat man ohne behördlichen Zwang keine Chance etwas zu erreichen.

Leider passiert es dann, dass Kinder total abstürzen und manchmal in Einrichtungen und Psychiatrie landen.

Tut mir leid für dich und das Kind, dass dein Engagement nichts bringt. Du hast die Mittel nicht, durchzusetzen was gut wäre.

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3.) Warum genau musste die Familie sterben?

4.) Wer ist die Frau die Lucie in der Fleischerrei, als sie entkommen konnte, nicht retten konnte?

5.) Warum genau werden diese Mädchen gefoltert?

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7.) Mitten im Film ruft Anna ihre Mutter an, was hat ihre Mutter mit der Handlung zu tun?

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