Wie erkennt man einen Diesel- und Benzinmotor?

12 Antworten

Das wird mit moderneren Motoren immer schwieriger, so langsam muss man erst Abdeckungen entfernen bis man Etwas vom Motor sieht.

Manchmal gibt es irgendwo auf einer Abdeckung einen Schriftzug mit dem man darauf schliessen kann, nötigenfalls muss man suchen ob eine Zündanlage vorhanden ist oder nicht. Aber auch die ist mittlerweile komplett unter Abdeckungen versteckt.

Man könnte evtl nach dem Spritfilter gehen, Diesel haben gewöhnlich Einen im Motorraum und auch eine durchsichtige Leitung (um sofort erkennen zu können ob eingefärbtes Heizöl benutzt wird). Benziner haben den Spritfilter gewöhnlich in der Nähe des Tanks (die mit dem kleinen Filter am Motor sind an weiteren Umständen gut als Benziner zu erkennen).

Grundsätzlich sind die "meisten" und "offensichtlichsten" Unterschiede

- Drehzahl: Diesel Drehen nicht so hoch wie Benziner, wenn du also siehst dass die Redline bei 4500-5000 Umdrehungen anfängt, steht du wahrscheinlich vor einem Diesel

-Tankanzeige: Viele Hersteller schreiben bei Diesel in die Tankanzeige "Diesel" drunter.

-Geräusche: (wird immer schwieriger) bei älteren Dieseln kann man das sofort heraushören. Diesel sind ziemlich laut und machen ein "klapperndes" Geräusch, die werden auch nicht viel lauter wenn man die Dreht.

-Auspuff: Einige Hersteller richten ihre Auspuff-Endrohre meist auf den Boden anstatt grade raus, wegen dem Rus der hinten ausströmt. Muss aber nicht sein!!

Da moderne Motoren von oben oft aussehen wie Kühlschränke von hinten, kann man da häufig gar nichts mehr auf den ersten Blick erkennen. Das sieht man häufig nur noch indirekt an den Nebenaggregaten oder noch leichter an dem, was im Tankdeckel steht.

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