Wie erkennt man eine dissoziale Persönlichkeitsstörung (Psychopathen)?

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4 Antworten

Fast gar nicht. 

Psychische Störungen lösen das nicht aus. Soziopathie = Traumata; Psychopathie = Gene.

Mein Vater ist ein Soziopath. Als Kind hat er mir schreckliche Dinge angedroht. Damals hatte ich noch Angst vor Ihm (Seine kalten toten Auge). Jetzt habe ich praktisch keine Angst vor etwas oder Konsequenzen. Aufgefallen ist mir das als er zu viel getrunken hatte. Er stellt sich häufig dumm oder unwissend. Dabei stellte ich fest, das mein Vater extrem intelligent ist und ein genialer Schauspieler. Er trägt nur Masken.

Sein Vater war ebenfalls Gefühlskalt.

Diese psychische Folter hat mich extrem verändert. Ich klaue, zünde, prügle, täusche und Lüge wie kein zweiter.

Mir geht es nur um den Nutzen. Durch diese Gefühlskälte, mangelt es mir an Empathie.

Ich habe aber, nur Züge, da meine Mutter das Gegenteil von Ihm ist.

Ich habe gelernt solchen Menschen geht man am besten aus dem Weg. Oder wenn man vom selben Schlag ist "Feuer mit Feuer". Mir macht er keine Angst mehr.

Wenn ich nicht gefühlskalt geworden wäre, wäre ich ein Weichei.

Doch eines erkannte ich immer wieder an Ihm absoluter Empathie-Mangel!

Psychopathen werden geboren, Soziopathen gemacht. Gemein ist beiden die Unfähigkeit zu Empathie und stellenweise überhaupt Gefühlen. Einen Psycho- oder Soziopathen zu erkennen ist äußert schwierig, eine Diagnose kann und darf nur ein Facharzt stellen.

Was genau meinst du mit "gemacht"

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Durch Traumata hauptsächlich, ganz geklärt ist das allerdings nicht.

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Missbrauch ist zum Beispiel ein großer Faktor.

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Also  Dexter aus der gleichnamigen Serie ist j zum Beispiel Auch durch den mord der Mutter so geworden also wäre dies auch im echten Leben möglich wenn man solch ein schweres Ereignis hinter sich hat oder muss es überhaupt so ein schweres Ereignis gewesen sein oder kann auch ein Unfall in der Kindheit einen zum soziopathen machen zum Beispiel wenn man als Kleinkind fast verblutet oder ähnliches
Sorry für den langen Text ist auch nicht schlimm wenn du es nicht beantworten kannst ich interessiere mich nur für sowas :D

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Das ist einer der Punkte, an dem Uneinigkeit herrscht. Ich weiß, dass Missbrauch und Misshandlung dazu führen können, dass jemand zum Soziopathen wird, bei einer medizinische Situation bin ich mir nicht sicher, kann es mir aber schlecht vorstellen. Ich denke, es muss es emotionales Trauma sein, aber ich bin keineswegs Experte.

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Ok trotzdem vielen Dank :)

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Psychopathen haben ihr Gewissen abgetötet. Sie sind nicht von Geburt an so, sondern wollen so sein, da sie Gewissen als Schwäche ansehen. Sie quälen andere oder sich selbst, um noch böser zu werden und alles Gute in sich zum schweigen zu bringen. Angst oder Reue ist ihnen ein Greul.

Oft schauen sie dieses Verhalten von anderen Psychopathen schon als Kind ab. Das können auch Vater oder Mutter sein, in gewisser Weise also "erblich", wenn auch nicht genetisch. Psychopathie ist also ansteckend, springt von einer Person zur anderen. Konkurrenz begünstigt Psychopathie.

Das ist Polemik, "gut" und "böse" gibt es in der Psychologie nicht.

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@schokocrossie91

Das ist sehr schade, das die Psychologie den Unterschied zwischen gut und böse nicht kennt, sogar dessen Existenz leugnet.

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Nein, es ist gut so. Gut und böse sind ursprünglich biblische Konzepte, die in einer aufgeklärten Umgebung nichts zu suchen haben.

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@schokocrossie91

Es geht mir nicht um Konzepte, Bibel, Aufklärung oder Wortdefinitionen. Mir geht es darum, was wirklich gute Folgen hat und was wirklich schlechte Folgen hat. Ein Atomkrieg ist wirklich böse. Eine intakte Natur ist wirklich gut. Diese Grenze ist nicht Menschengemacht, sondern allein durch die tatsächlichen Folgen in der Wirklichkeit bestimmt.

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